Sei ein Held! Internationaler Tag der Ersten Hilfe am 13.09.

Erste Hilfe - im Notfall zählen SekundenIm Notfall ist schnelle Hilfe gefragt – es kommt sprichwörtlich auf jede Sekunde an. Bis qualifizierte medizinische Hilfe durch den Notarzt eintrifft, können wertvolle Minuten verstreichen, die über Leben oder Tod entscheiden. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand etwa verringert jede Minute ohne Hilfe die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Wiederbelebung um rund 10 %. Schon nach drei Minuten drohen irreversible Schädigungen des Gehirns.

Grund genug für den Ernstfall, der hoffentlich nie eintritt, gewappnet zu sein. Der Internationale Tag der Ersten Hilfe findet jährlich am zweiten Samstag im September statt, in diesem Jahr also am 13.09. ‚Sei ein Held – Rette Leben!‘ ist diesmal das Motto. Der Aktionstag ist eine gute Gelegenheit zum einen sich selbst zu fragen, ob die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse noch lückenlos und aktuell sind, und zum anderen auch zu schauen, ob im Unternehmen alle Maßnahmen auf dem neuesten Stand sind. Dazu gehören aktuelle Aushänge z.B. zu Ersthelfern im Unternehmen und Erste-Hilfe-Anleitungen ebenso wie eine den Gefährdungen des Betriebes angemessene Erste-Hilfe-Ausstattung nach den aktuellen Vorschriften der ASR A4.3.

Überprüfen Sie auch die Kennzeichnung der Erste-Hilfe-Einrichtungen: Ist der Verbandkoffer auch für betriebsfremde Besucher schnell aufzufinden? Vielleicht denken Sie auch über zusätzliche Maßnahmen wie einen Defibrillator nach. In immer mehr öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Flughäfen aber auch in Unternehmen findet man die so genannten AEDs. Auch wir bei Kroschke sind mit Defibrillatoren seit einigen Jahren versorgt. Das regelmäßige Training für Ersthelfer umfasst bei uns auch den Umgang mit den Geräten, die tatsächlich selbsterklärend zu bedienen sind.

Als Ersthelfer kann ich sagen: trauen Sie sich. Hinterfragen Sie ihr Wissen und besuchen Sie doch einen Erste-Hilfe-Kurs der Rettungsorganisationen wie DRK, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter oder Malteser. Auch wenn Sie nicht zu den Ersthelfern in Ihrem Unternehmen gehören, für die eine regelmäßige Auffrischung ihrer Kenntnisse ohnehin Pflicht ist, kann Ihnen Ihr Wissen auch im privaten Umfeld zuhause oder auch unterwegs z.B. im Straßenverkehr im Notfall nützlich sein. Seien Sie ein Held! :)

Weitere Infos zum Tag der Ersten Hilfe beim Deutschen Roten Kreuz »

Gefahrstoffe: Transport und Lagerung per App überprüfen

Die Lagerung und der Transport von Gefahrstoffen unterliegen strengen Regeln wie dem ADR-Abkommen oder der TRGS 510. Besonders problematisch wird es, wenn verschiedene gemeinsam gelagert oder transportiert werden. Hier sind diverse Zusammenlagerungsverbote zu beachten. Statt mühsam Listen abzugleichen, kann die Prüfung dieser Verbote auch mit zwei Apps der eska Ingenieurgesellschaft mbH aus Hamburg  geschehen. Der ‚eska Lager Check‘ ermittelt dabei, ob die Eingaben des Anwenders gemäß dem Zusammenlagerungskonzept aus der TRGS 510 verboten oder (evtl. auch eingeschränkt) erlaubt sind. Eine zweite App, der ‚eska ADR Ladung Check‘ funktioniert ähnlich auf Basis der Gefahrzettel gemäß ADR. Ausführliche Informationen ergänzen das Angebot.

Die Apps sind kostenfrei im App Store für Apple-Geräte wie iPhone oder iPad und bei Google Play für Android-Geräte verfügbar:

Alles Nötige für die fachgerechte Kennzeichnung von Gefahrstoffen und Gefahrgut finden Sie im Kroschke-Onlineshop, dabei sind viele unserer Produkte individuell an Ihre Bedürfnisse anpassbar und können so z.B. mit Ihren individuellen Texten versehen werden. Das geht schnell und schnell und direkt im Shop.

Absenkung der Staubgrenzwerte in neu gefasster TRGS 900

Neue Staubgrenzwerte in der TRGS 900Saubere Atemluft ist ein wichtiger Faktor für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Gerade beim Umgang mit Gefahrstoffen ist Vorsicht geboten wie das Beispiel Asbest zeigt: als idealer und kostengünstiger Werk- und Baustoff wurde die natürlich vorkommende Faser über Jahrhunderte bedenkenlos für die Wärmedämmung, in Autoreifen oder auch im Brandschutz eingesetzt bis man Mitte des 20. Jahrhunderts die Gesundheitsgefahren mit der krebsauslösenden Wirkung erkannte. Nach und nach wurde die Produktion und Verwendung in vielen Ländern verboten, ein weltweites Verbot gibt es bis heute allerdings nicht. In vielen Schwellenländern wie beispielsweise in China kommt der Stoff nach wie vor in großer Menge zum Einsatz. Auch ein EU-weites Verbot gibt es erst seit dem Jahr 2005.

Die immer weiter fortschreitende Entwicklung von Wissenschaft und Technik ermöglicht es, die Auswirkungen von Gefahrstoffen auf die Gesundheit des Menschen immer besser zu beurteilen. Folge dieser Beurteilungen sind Grenzwerte, bis zu denen ein möglichst gefahr- und folgenloser Umgang für den Menschen möglich ist. Im Laufe der Jahre konnten viele Grenzwerte immer weiter abgesenkt werden. Teilweise hat dies wie beim Beispiel Asbest auch zum völligen Verbot geführt.

Absenkung des Grenzwertes in der TRGS 900

Bei Staub wird hinsichtlich der Größe der Staubpartikel zwischen einatembaren Staub (E-Staubfraktion) und alveolengängigem Staub (A-Staubfraktion) unterschieden. Stäube der A-Fraktion sind als gefährlicher einzustufen, da sie ultrafein und so klein sind, dass sie beim Einatmen den Weg in die Lungenbläschen finden und sich dort ablagern können. Fortwährender Nachschub sorgt für eine andauernde Belastung der Lunge und steht im Verdacht in der Folge Entzündungsprozesse und Krebserkrankungen auszulösen.

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Azubis bei Kroschke – gekommen um zu bleiben

So sehen Sieger aus - der Azubi-Jahrgang 2011 hat es geschafft

‚Gekommen um zu bleiben‘ sang Judith Holofernes von Wir sind Helden vor einigen Jahren – ein passendes Motto auch für die Ausbildung bei Kroschke, denn der überwiegende Teil unserer Auszubildenden kann in der Regel nach der Ausbildung wie geplant ins Angestelltenverhältnis übernommen werden. So wie jetzt auch der Jahrgang 2011, der vor kurzem seine ‚Lehrjahre‘ erfolgreich abgeschlossen hat.

Ein Grund zum Jubeln für drei  Industriekaufleute, vier Kaufleute für Bürokommunikation, eine Medientechnologin Siebdruck mit Zusatzqualifikation Digitaldruck, einen Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und einen Absolventen des dualen BWL-Studiengangs. Wir wünschen allen Absolventen viel Erfolg bei ihren anstehenden Aufgaben im Unternehmen!

Besonders kurze Ferien von nur einem Tag, Ferienbeginn in Niedersachsen war schließlich erst am 31.07., haben in diesem Jahr unsere neuen Azubis, die in der vergangenen Woche am 01.08. in ihr Berufsleben gestartet sind. Ausbildungsbeauftragte Doreen Ullrich begrüßte 18 ‚Frischlinge‘ in diesen Ausbildungsberufen:

  • 5 Industriekaufleute
  • 4 Kaufleute für Büromanagement
  • 2 Fachkräfte für Lagerlogistik
  • 1 Mediengestalterin Digital und Print
  • 3 Medientechnologen Digitaldruck
  • 1 Dualer Student Wirtschaftsinformatik
  • 2 Jahrespraktikanten der Fachoberschule Wirtschaft

Der neue Jahrgang 2014

„Wir bieten in diesem Jahr mit den Fachkräften für Lagerlogistik und dem Mediengestalter zwei neue Berufe an und freuen uns, dass auch hier das Bewerberinteresse groß war.“, freut sich Doreen Ullrich. Die Azubis starten mit einer Einführungswoche mit vielen gemeinsamen Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen und einer Azubi-Ralley durch das Unternehmen. Wir wünschen auch ihnen viel Spaß und Erfolg!

Informationen zur Ausbildung bei Kroschke finden Sie unter kroschke.biz

Rauf, runter, geradeaus – wo ist denn hier der Notausgang?

Mit Ausgabedatum April 2014 hat das Deutsche Institut für Normung (DIN) mit der neuen DIN SPEC 4844-4 einen Leitfaden in Form eines Fachberichts veröffentlicht.

Sicherheitskennzeichen richtig anbringen

Neben der Gestaltung der Sicherheitszeichen in punkto Lichtkante geht der Leitfaden auch auf die Anbringung der Zeichen ein. Die Optik der Zeichen wird zwar in der Anlage zur ASR A1.3 bzw. der DIN EN ISO 7010 definiert, von der richtigen Anbringung ist dort jedoch keine Rede. Die DIN SPEC 4844-4 sagt nun dazu aus, dass Sicherheitszeichen so anzubringen sind, wie sie auch schon in der Norm dargestellt werden.

Kurz gesagt: Hängen Sie das Schild richtig herum auf. Bei Drei- und Vierecken (Warn-, Rettungs- und Brandschutzzeichen) erscheint das noch sehr logisch, aber auch bei Ronden wie Verbots- und Gebotszeichen ist darauf zu achten, dass es nicht in eine Richtung gedreht wird und dadurch ‚schief’ hängt. So stellen Sie eine optimale Erkennbarkeit sicher.

Etwas komplizierter wird es bei der Kombination des Rettungszeichens ‚Rettungsweg/Notausgang‘ mit dem Zusatzzeichen ‚Richtungspfeil‘. Die Verwendung des Pfeils ist in Kombination mit dem Rettungszeichen zwar verpflichtend allerdings finden sich in der ASR A1.3 keine Hinweise auf die Verwendung der Pfeile für eine eindeutige Richtungsangabe.

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Sichere Verkehrswege mit dem Kroschke-Farbkonzept

Bodenmarkierungen in der LogistikEine häufig gestellte Frage unserer Kunden ist, ob konkrete Farben für Bodenmarkierungen z.B. auf dem Betriebsgelände im Außenbereich oder in der Logistik vorgeschrieben sind. Die passende Antwort darauf ist ein eindeutiges Jein, denn…

  • die Arbeitsstättenregel ASR A1.8 ‚Verkehrswege‘ umfasst zwar umfangreiche Regelungen zu den Abmessungen wie Mindestbreiten und –höhen von Wegen besagt in Sachen Markierung aber nur, dass zur ‚Abgrenzung zwischen niveaugleichen gleichen Verkehrswegen und umgebenden Arbeits- und Lagerflächen, sowie zwischen Wegen für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr […] verschiedene Markierungsformen (z. B. dauerhafte Farbmarkierung, Markierungsleuchten) eingesetzt werden‘ [können],
  • und auch die ASR A1.3 ‚Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung‘, auf die auch die ASR A1.8 verweist, legt nur gelb-schwarze Streifen für ständige und rot-weiße für temporäre Hindernisse und Gefahrenstellen verbindlich fest. Die Kennzeichnung von Fahrwegsbegrenzungen soll zwar farbig, deutlich erkennbar  und durchgehend sein, die Art und Weise der Markierung bleibt aber offen. ‚Vorzugsweise‘ sollen Weiß oder Gelb in Streifen von 5 cm Breite zum Einsatz kommen oder eine Markierung durch eine vergleichbare Nagelreihe mit mindestens drei Nägeln pro Meter erfolgen, sofern die Markierung auf dem Boden angebracht wird. Entscheidend ist ein ausreichender Kontrast zur Farbe des Bodens.

Weiß und Gelb kommen auch im öffentlichen Raum, für den es umfangreiche Regelungen für die Fahrbahnmarkierung (z.B. in der Straßenverkehrsordnung) gibt, zur Anwendung. So gehören Fahrbahnmarkierungen zu den Vorschriftzeichen gemäß § 41 Abs 1. StVO.

Auf dem Betriebsgelände sieht das etwas anders aus, denn

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Braunschweig? Läuft!

Das Kroschke-Team vor dem Start

… und Kroschke läuft mit. Auch die 28. Ausgabe des Braunschweiger Nachtlaufes war schon Wochen vor dem Lauf mit gut 11.900 Läufern ausgebucht – eine neue Rekordzahl, die den Volkslauf zu einer der größten Laufveranstaltungen Deutschlands macht. Rekordverdächtig war auch das Engagement des Kroschke-Teams, das mit 23 Startern so stark war wie noch nie.

In den Trikots der Kroschke Kinderstiftung mit dem Maskottchen ‚Bärtram‘ ging es im fünften Lauf des Abends bei optimalem Wetter auf den zweifachen Rundkurs durch die City der Löwenstadt. Neben den blanken Zahlen (die sich sehen lassen konnten!) aus Mannschaftswertung und den Einzelzeiten der Läufer stand für uns vor allem der Spaß im Vordergrund. Und den hatten wir: erschöpfte, aber glückliche Gesichter nach dem Lauf lügen nicht.  ;-)

Ergebnisse, viele Bilder und Infos finden Sie unter www.nachtlauf-bs.de/aktuelles

Neue DIN 14096 – Brandschutzaushänge jetzt aktualisieren

DIN 14096: mit der Aktualisierung kommen auch neue AushängeIm Mai wurde die neue Fassung der DIN 14096 ‚Brandschutzordnung – Regeln für das Erstellen und das Aushängen‘ veröffentlicht. Die bisherigen Normteile (DIN 14096-1, DIN 14096-2 und DIN 14096-3) wurden dabei in einer Norm zusammengeführt. Das Regelwerk bleibt aber wie bisher inhaltlich dreigeteilt:

  • Teil A regelt Aufbau, Aussehen und Inhalte des Aushangs. Im informativen Anhang A ist auch ein entsprechendes Muster zu finden.
  • Teil B richtet sich an Personen ohne besondere Brandschutzaufgaben, die sich nicht nur vorübergehend in einem Gebäude aufhalten, wie Beschäftigte oder Bewohner. Dieser Teil sollte als Merkblatt oder in anderer geeigneter Form dem Personenkreis zugänglich gemacht werden. In Unternehmen ist dieser Teil auch Gegenstand der jährlichen Unterweisung. Die Kenntnisnahme sollten sich Betriebe schriftlich bestätigen lassen.
  • Teil C richtet sich an Personen mit besonderen Brandschutzaufgaben (Brandschutzbeauftragte und -helfer etc.) und beschreibt die Aufgaben dieser Personen bei der Brandprävention aber auch im Notfall. Die Übergabe des Teils C in Papierform an die jeweiligen Personen und auch die Dokumentation ist Pflicht.

Die Neufassung der Norm bringt wichtige Änderungen mit sich:

  • Brandschutzordnungen sind jetzt alle zwei Jahre von einer fachkundigen Person zu überprüfen, um sie auf einem aktuellen und fachgerechten Stand zu halten.
  • Die Gestaltung des Aushangs in Teil A hat sich verändert. So ist ein Format kleiner DIN A4 nicht mehr zulässig. Die Sicherheitszeichen wurden auf den aktuellen Stand der der DIN EN ISO 7010 / ASR A1.3 aktualisiert.
  • Die Teile B und C wurden auch in Sachen Gliederung und Inhalt überarbeitet.
  • Ebenso wurden zahlreiche Verweise (z.B. auf Normen und Vorschriften) aktualisiert und die Norm insgesamt redaktionell auf den neuesten Stand gebracht.

Mein Tipp: Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und andere Institutionen sollten mit der Überprüfung ihrer Brandschutzordnung nicht warten und im Zweifelsfall Unterstützung von externen Brandschutzberatern einholen. Zur Aktualisierung Ihrer Aushänge finden Sie im Kroschke-Onlineshop die nötigen Aushänge in zwei Versionen:

Der Volltext der Norm ist hier kostenpflichtig beim Beuth Verlag bestellbar.

10. Tag der Verkehrssicherheit am 21.06.2014

Jetzt mal ehrlich: wissen Sie wie sich zu verhalten haben, wenn Sie sich einem Bus nähern, der mit  eingeschaltetem Warnblinker an einer Bushaltestelle steht?

Wie es in jedem Fall nicht geht, erlebe ich regelmäßig morgens, wenn ich mein Kind zum Bus bringe: Regelmäßig wird dort der warnblinkende Bus überholt, gerne auch mit hoher Geschwindigkeit und an einer Verkehrsinsel vorbei, die eigentlich nicht umsonst dort platziert ist. Dabei gilt bei warnblinkenden Bussen besondere Vorsicht, denn jederzeit muss mit Fahrgästen gerechnet werden, die die Straße überqueren. Vor allem Kinder haben oft nicht den Blick für den fließenden Verkehr. Deshalb dürfen Busse, die warnblinkend an einer Haltestelle stehen, nur vorsichtig und mit Schrittgeschwindigkeit überholt werden. Das gilt sogar für die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Fährt ein Bus eine Haltstelle an und setzt bereits dann den Warnblinker gilt übrigens absolutes Überholverbot. Im Video macht der dem Bus folgende PKW also alles richtig, ganz im Gegensatz zum Gegenverkehr.

Studien zeigen, dass viele Führerscheininhaber die Prüfung nicht erneut bestehen würden, zumindest nicht ohne gründliche Vorbereitung. Obwohl sie selbst ihre Kenntnisse als gut einschätzen, scheitern Sie bei der richtigen Beurteilung von Verkehrssituationen. Testen Sie sich doch selbst einmal, z.B. beim Onlinetest der Süddeutschen Zeitung »

Nicht nur erkannte Wissenslücken sind ein guter Grund sich mit der Sicherheit und den Regeln im Straßenverkehr zu beschäftigen. Am kommenden Samstag 21.06.2014 initiiert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) deshalb schon zum zehnten Mal den Tag der Verkehrssicherheit.

Zahlreiche Aktionen z.B. der Polizei, der Feuerwehren, der Verkehrswacht oder in Schulen werden deutschlandweit angeboten. Hier finden Sie die Veranstaltungen in Ihrer Region »

Neben der Sicherheit im öffentlichen Straßenverkehr sollten Sie die auf Ihrem Betriebsgelände nicht weniger groß schreiben. Vergewissern Sie sich doch einmal, ob Ihre Verkehrswege ordnungsgemäß gekennzeichnet sind und nutzen Sie unsere Tipps zur Umsetzung der ASR A1.8 an. Die nötigen Produkte wie stabilen Ramm- und Anfahrschutz, mobile und stationäre Absperrpfosten, Verkehrsschilder oder Markierungsfarben und -bänder für den Boden finden Sie in unserem Onlineshop.

Übrigens: Unter dem Motto ‚Bleib fair … in der Stadt!‘ haben Unfallkassen und Berufsgenossenschaften gemeinsam mit dem DVR eine neue Schwerpunktaktion gestartet, die alle Verkehrsteilnehmer für mehr gegenseitige Fairness sensibilisieren soll. Ausführliche Informationen, Medien, ein Wissenstest und ein Gewinnspiel erwarten Sie auf der Webseite der Aktion bleibfair.info »

Ergonomie im Arbeitsschutz

Ergonomisches Arbeiten - hier mit RückenstützgürtelSitzen Sie bequem während Sie diese Zeilen lesen? Nun, ich hoffe doch, dass Sie das tun. Vielleicht  auf einem ergonomischen auf Ihre Körpermaße angepassten Stuhl. Auch Ihr Monitor, dessen Einstellung, Ihre Computermaus und die anderen Arbeitsmittel auf Ihrem Schreibtisch sind  hoffentlich nach ergonomischen Gesichtspunkten ausgerichtet und entsprechen den Vorgaben aus der Bildschirmarbeitsverordnung (BildschArbV).

Moment mal, ergonomische Gesichtspunkte? Was ist das überhaupt? Möglicherweise ist es ja die Lehre vom ‚richtigen‘ Sitzen? Auch, aber nicht nur, denn die Ergonomie, die Deutschland ein Teil der Arbeitswissenschaft ist, befasst sich insgesamt mit der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Oberstes Ziel ist der Schutz des einzelnen Individuums bei der Arbeit. Die Ergonomie bezieht sich deshalb auf viele Bereiche wie die Ausgestaltung und Anordnung der Arbeitsmittel und die Arbeitsumgebung. Aber auch die menschliche Psyche und die Organisation der Arbeit (Stichwort: Prozesse) spielen eine wichtige Rolle.

Das Feld der Arbeitsmittel ist dabei abhängig vom Arbeitsplatz und der jeweiligen Tätigkeit sehr weit gespannt und reicht von der richtigen Einstellung des Bürostuhls, über ergonomische Software (Stichwort: Benutzerfreundlichkeit) bis zur menschengerechten Ausgestaltung der Schnittstelle Mensch-Maschine.

Mit Hilfe der ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes sollen kurzfristige Schäden z.B. Arbeitsunfälle verhindert und auch langfristige Belastungen, die zu Berufskrankheiten führen können, vermieden bzw. vermindert und die Leistungsfähigkeit erhalten oder sogar verbessert werden. Wichtig dabei ist, nicht den Menschen der Arbeit anzupassen sondern vielmehr umgekehrt die Arbeitsbedingungen menschengerecht zu gestalten.

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