Verstärkung für den Kroschke-Blog

Verstärkung aus dem Produktmanagement für den Kroschke-Blog

Unsere Redaktion bekommt Zuwachs: Mit dem Start des neuen Jahres 2017 haben wir unser Redaktionsteam deutlich erweitert. Mit Tina Zimmerling, Angelika Knedler, Sascha Schatz, Julian Winter und Chris Franke aus dem Produktmanagement hält nun zusätzliches  Know-how Einzug. So können wir noch näher an den für Sie interessanten Themen sein. Ich freue mich über die zusätzliche Unterstützung.

Chris Franke, Leitung Produktmanagement, ist überzeugt: „Die Leser unseres Blogs können sich auf spannende Berichte, nützliche Tipps und Tests in Sachen Produkte und deren Anwendung in der arbeitstäglichen Praxis, relevante Normen und Vorgaben des Gesetzgebers im Arbeitsschutz oder auch einfach Kurioses aus der Welt eines Produktmanagers freuen. Das wird auf jeden Fall sehr interessant.“

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Aktualisierte Arbeitsstättenregeln veröffentlicht und sofort gültig

Neues Zeichen in der ASR A1.3: P009 Aufsteigen verboten

Neues Zeichen in der ASR A1.3: P009 Aufsteigen verboten

Die im vergangenen November im Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) verabschiedeten Änderungen an vier Arbeitsstättenregeln (ASR) wurden in der ersten Ausgabe des Gemeinsamen Ministerialblattes (GMBl) 2017 veröffentlicht und gelten damit ab sofort:

  • In der ASR A1.3 ‚Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung‘ ersetzt das schon in der DIN EN ISO 7010 enthaltene Verbotszeichen P009 ‚Aufsteigen verboten‘ das bisherige Zeichen D P022 ‚Besteigen für Unbefugte verboten‘. Die Aussage des Zeichens ist identisch, die Gestaltung folgt den internationalen Vorgaben der ISO-Normen. Das neue Zeichen finden Sie hier im Kroschke-Onlineshop.
  • Die ASR A1.5/1,2 ‚Fußböden‘ wurde redaktionell überarbeitet, u. a. wurden veraltete Literaturhinweise auf die neuen Bezeichnungen der DGUV aktualisiert.
  • Auch die ASR A2.3 ‚Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan‘ wurde  einer redaktionellen Überarbeitung unterzogen.
  • In der ASR A3.6 ‚Lüftung‘ wurde ein Verweis auf DIN-Normen bzw. VDI-Richtlinien gestrichen.

Aus den redaktionellen Anpassungen ergibt sich kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Das geänderte Zeichen in der ASR A1.3 sollte ab sofort angewendet werden. Die Änderungen und angepassten ASR finden Sie hier auf der Webseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Weitere Änderungen absehbar

Im ASTA werden derzeit weitere Änderungen an verschiedenen ASR vorbereitet, u. a. an der ASR A2.2 ‚Maßnahmen gegen Brände‘, aber auch an der ASR A2.3. Auch stehen mit der ASR V3 ‚Gefährdungsbeurteilung‘ und der ASR A3.7 ‚Lärm‘ noch weitere ASR zur Veröffentlichung an, die momentan aber noch erarbeitet werden. Es bleibt also im jedem Fall spannend.

Neue Rohrleitungsbänder in Zusammenarbeit mit Experten: Warum Sie gemäß DIN 2403 kennzeichnen sollten

Zum Jahreswechsel 2016 / 2017 konnten wir bei Kroschke ein Projekt zur automatischen Einstufung unserer Rohrleitungsbänder erfolgreich abschließen. Um einen abgerundeten Full-Service anzubieten, haben wir einen Plan entwickelt, der Ihnen die Einstufung von Gefahrstoffen in Rohrleitungen hinsichtlich der neuen CLP / GHS-Symbole abnimmt.

Bei der Einstufung der Durchflussstoffe haben wir hier auf eine enge Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner, der DLAC Dienstleistungsagentur Chemie GmbH aus Braunschweig, gesetzt. Das Team um Frau Dr. Schmitz leistete während unserer Projektphase ganze Arbeit und stufte unser insgesamt 460 Stoffe umfassendes Sortiment an Rohrleitungsbändern professionell ein. Wir konnten uns als regionaler Partner über eine sehr gute und enge Zusammenarbeit freuen.

Rohrleitungskennzeichen im Hauptkatalog 2017

Das hat sich vereinfacht: Sie wählen nur noch Ihren Durchflussstoff und die gewünschte Ausführung. Zu Verfügung stehen drei Ausführungen:

  • eine normgerechte Ausführung gemäß DIN 2403 / TRGS 201 für Rohrdurchmesser ab 15 mm
  • zwei praxisbewährte Ausführungen für Rohrdurchmesser ab 10 mm bzw. 50 mm

Anschließend erhalten Sie Ihr korrekt eingestuftes Rohrleitungsband mit allen benötigten Gefahrensymbolen. Das schafft mehr Klarheit bei der Auswahl und erspart Ihnen die zusätzliche Auswahl von Gefahrensymbolen. Ein zusätzliches Plus: Das bisherige Preissystem wurde zum Vorteil unserer Kunden überarbeitet und dadurch transparenter.

Warum sollten Sie eine Kennzeichnung gemäß DIN 2403 bevorzugen?

Dass ein Arbeitgeber verpflichtet ist sämtliche Gesetze und Verordnungen einzuhalten, ist jedem bewusst. Allerdings kann die korrekte Umsetzung Probleme bereiten. Auch im Bereich Rohrleitungskennzeichen wird in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) darauf hingewiesen, dass der Arbeitgeber sicherzustellen hat, alle Gefahrstoffe in Rohrleitungen zu kennzeichnen. Dies ist nötig, um Gefahren eindeutig zu identifizieren (siehe § 8 Abs. 2  Nr. 3 GefStoffV).

Zusammenhang zwischen GefStoffV, TRGS 201 und DIN 2403 im ÜberblickDie Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), im Fall der Rohrleitungskennzeichnung gilt die TRGS 201, konkretisieren die Anforderungen der GefStoffV und geben den aktuellen Stand der Technik wieder. Es gilt die so genannte Vermutungswirkung: Wer die Vorgaben der TRGS einhält, kann davon ausgehen, dass er damit die Anforderungen der GefStoffV erfüllt. Andere Lösungen müssen nachweisbar die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten bieten, was sich im Schadensfall oft nur sehr schwer nachweisen lässt.

Die DIN 2403 basiert auf den noch vagen Angaben zur Kennzeichnung gemäß TRGS 201 und präzisiert diese nochmals. Daher empfehlen wir die Kennzeichnung von Rohrleitungen gemäß DIN 2403, denn damit erfüllen Sie die Vorgaben der TRGS 201 und damit auch der GefStoffV. Unsere Rohrleitungsbänder gemäß DIN 2403 erfüllen diese Anforderungen zu 100%.

Neue DIN EN 388 bringt zusätzliche Testverfahren beim Schnittschutz

Die DIN EN 388 (Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken) wurde mit Wirkung zum Januar 2017 angepasst und neu veröffentlicht. Die Norm definiert die Leistungsfähigkeit eines Schutzhandschuhes für mechanische Belastungen. Ziel der Norm ist es, einen einheitlichen Maßstab darzustellen. Jeder Schutzhandschuh der PSA-Kategorie II und III wurde in einem anerkannten Prüfinstitut auf die mechanische Belastbarkeit getestet und zertifiziert. Generell gilt: Je höher der Levelwert, desto bessere mechanische Eigenschaften weist der Handschuh auf.

Bisher wurde in der Norm der Fokus auf die folgenden vier Aspekte der mechanischen Beanspruchung gelegt und einer Leistungsstufe zugeordnet:

a. Abrieb
b. Schnitt
c. Weiterreißen
d. Durchstich

SchnittschutzhandschuheInsbesondere betroffen durch die Novellierung der DIN EN 388 sind Schnittschutzhandschuhe, bei denen Materialien verwendet werden, welche die heute verwendete (kreisförmig rotierende) Klinge beim so genannten Coupe-Test abstumpfen lassen (z. B. bei Stahl- und Glasfasern). Bei diesen Schutzhandschuhen muss dann zusätzlich die Schnittschutzprüfung gemäß ISO 13997 durchgeführt und ausgewiesen werden.

Dementsprechend kommt zu den bisherigen Angaben eine zusätzliche fünfte Leistungsstufe und entsprechende Kennzeichnung gemäß der ISO 13397 hinzu. Optional kann auch eine sechste folgen, welche für Handschuhe gilt, die einen zertifizierten Stoßeinwirkungsschutz bieten.

Das heißt zukünftig kann es bis zu sechs Leistungsstufen unter dem Hammerpiktogramm geben:

a. Abrieb
b. Schnitt (nach herkömmlichem Verfahren)
c. Weiterreißen
d. Durchstich
e. ISO-Schnittfestigkeit
f. Stoßeinwirkung (optional)

Beispiel Kennzeichnung

Piktogramm DIN EN 388

Leistungsstufe

4

5

4

4

D

P

Prüfung a b c d e f

Die Reihenfolge der Leistungsstufen ist immer dieselbe, Reihenfolge siehe oben.

Beschreibung des Testverfahrens Schnitt (wie bisher):

Beim Coupe-Test fährt eine kreisförmige und zeitgleich rotierende Klinge auf einem Prüfmuster (Teil des Handschuhmaterials aus der Innenhandfläche) wiederholt vor und zurück. Zusätzlich wirkt auf die Klinge ein Gewicht mit einer Kraft von 5 Newton. Das Ergebnis wird in (abstrakten) Indices gemessen und in Leistungsstufen dargestellt (siehe Tabelle 1)

Tabelle 1

Schnittschutz Index
Leistungsstufe  1 1,2
Leistungsstufe  2 2,5
Leistungsstufe  3 5
Leistungsstufe  4 10
Leistungsstufe  5 20 +

Beschreibung des zusätzlichen Testverfahrens Schnitt gemäß ISO 13997 (NEU):

Im so genannten TDM-Test bewegt sich eine lange gerade Klinge einmalig über den Prüfling, dabei wirkt eine Kraft in Newton zum Durchschnitt auf das Prüfmuster. Es gibt sechs fest definierte Kraftwerte um die Leistungsstufe zu bestimmen (siehe Tabelle 2).

Tabelle 2

Schnittschutz Kraft
Leistungsstufe  A 2 N
Leistungsstufe  B 5 N
Leistungsstufe  C 10 N
Leistungsstufe  D 15 N
Leistungsstufe  E 22 N
Leistungsstufe  F 30 N

Beide Testverfahren sind absolut unterschiedlich, lassen sich somit nicht vergleichen und es besteht kein Zusammenhang zwischen den jeweiligen Leistungsstufen. Ein gutes Ergebnis in dem einen Testverfahren bedingt deshalb nicht zwangsläufig ein gutes Ergebnis in dem anderen Testverfahren.

Die wesentlichen Unterschiede der beiden Schnittschutz-Testverfahren zusammengefasst:

Schnittschutz ALT / bestehend (EN 388) NEU / Zusatz (ISO 13997)
Klingenform rund gerade
Schneideart rotierend und wiederholend gerade mit einmaligen Kontakt
Kraftausübung konstant (5 N) variabel ( zw. 2 und 30 N)
Klassifizierung 1 – 5 A – F

Optionaler Zusatztest: Als zusätzlicher Schutz (Sechste Leistungsstufe unter dem Piktogramm) kann ein Handschuh gemäß EN 13594 auf Schutz vor Stößen geprüft werden. Wird der Test durchgeführt und bestanden, erhält der Handschuh die zusätzliche Kennziffer P. Wird dieser Test nicht durchgeführt oder nicht bestanden, entfällt diese Kennziffer.

Fazit: Das zusätzliche Testverfahren bietet dem Anwender mehr Informationen in Sachen Schnittschutz. Auch die optionale Zusatzprüfung auf Schutz vor Stößen kann bei der Wahl eines geeigneten Handschuhs von Nutzen sein. An der Leistungsfähigkeit der Schutzhandschuhe ändert sich allerdings nichts.

Norovirus im Anmarsch – 8 Tipps für mehr Hygiene

Alle Jahre wieder … kommt nicht nur der Weihnachtsmann. Winterzeit ist leider auch Infektionszeit: Dabei ist es neben der Grippe vor allem auch der als Brechdurchfall bekannte und gefürchtete Norovirus, der in der kalten Jahreszeit sein Unwesen treibt.

Ich muss zugeben: vor einer Grippe habe ich Respekt. Heftiger als eine normale Erkältung, na gut, aber mit der richtigen Pflege und ausreichend Genesungszeit für einen normal gesunden Menschen in den Griff zu bekommen. Beim Norovirus dagegen treibt mir seit der Kindergartenzeit meiner Kinder schon der Begriff den Schweiß auf die Stirn. Vor allem die Heftigkeit, mit der der Virus in der Regel zuschlägt, ist besonders unangenehm. Wer sich morgens noch beim Frühstück genussvoll in Sicherheit wiegt, während es die Familie oder Kollegen schon erwischt hat, kann schon zur Mittagszeit eines Übleren belehrt werden. So erging es mir leider auch schon. Bei erster Übelkeit und dem leisesten Verdacht, dass es sich um mehr als eine kleine Magenverstimmung handelt, sollte man deshalb unbedingt darauf achten, dass sich eine Toilette in schnellstens erreichbarer Nähe befindet.

Schon seit Wochen gehen Meldungen über Erkrankungswellen durch die Presse und diese reißen auch momentan immer noch nicht ab. Die Landesgesundheitsämter melden immer noch hohe Fallzahlen, wie z. B. in Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen.

Aber es gibt Hoffnung, denn in der Regel dauert der Spuk nicht allzu lang und ist meist innerhalb von wenigen Tagen vorüber. Im Idealfall erkrankt man natürlich erst gar nicht, denn auch der Schutz gegen eine Infektion ist möglich. Tipps dazu finden Sie weiter unten.

Das Norovirus ist hochansteckend und wird mit dem Stuhl oder Erbrochenem ausgeschieden. Neben dem direkten Kontakt ist auch eine Übertragung durch die Luft per Tröpfcheninfektion (z. B. beim Aufenthalt im gleichen Raum während ein Erkrankter sich erbricht) möglich. Schon wenige Viren genügen für eine Infektion. Auch durch verunreinigte Speisen oder Getränke ist eine Übertragung denkbar. Und: Hat man die akute Phase hinter sich gelassen, scheiden Erkrankte auch nach der vermeintlichen Genesung noch Tage und manchmal sogar Wochen das Virus aus.

Händewaschen schützt vor AnsteckungDeshalb ist zur Vermeidung penibelste Hygiene am allerwichtigsten. Meine Tipps, mit denen Sie hoffentlich von einer Erkrankung verschont bleiben:

  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, z. B. bei der Pflege der Familie zuhause, tragen Sie Mundschutz und Einmalhandschuhe.
  • Waschen Sie sich gründlich die Hände, und zwar nicht nur nach dem Toilettengang, sondern auch bei der Ankunft zuhause, vor der Zubereitung des Essens und mehrfach täglich. Zusätzlichen Schutz bieten Desinfektionsmittel. Achten Sie darauf, dass Sie auch gegen Noroviren einsetzbar sind wie Sterillium med, Sterillium Virugard oder desderman pure.
  • Fassen Sie nicht mit den Händen ins Gesicht. Oft geschieht das unbewusst mehrmals in der Stunde. Die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund sind das Einfallstor für Krankheitserreger.
  • Absolute Hygiene im Familienbad: Vor allem bei Erkrankten im Haus müssen alle Einrichtungen und Gegenstände gründlichst gereinigt werden. Eigene Handtücher für jeden sind Pflicht und verwechseln Sie bloß nicht Zahnputzbecher oder Zahnbürste.
  • Der gute alte Kochwaschgang bei 90° macht den Viren der Garaus. Verträgt die Wäsche diese Temperaturen nicht, waschen Sie die Kleidung von Erkrankten separat und schieben Sie den Kochwaschgang dazwischen, zur Not mit einer leeren Maschine.
  • Teilen Sie nichts und mit niemandem, egal ob die Bürotasse aus dem Gemeinschaftsfundus oder das Stück Kuchen von der Gabel der Tochter.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln und Umarmungen bei Begrüßungen.
  • Wer erkrankt ist oder Kontakt mit Erkrankten hat, sollte nicht für die Zubereitung des Essens zuständig sein.

Bleiben Sie gesund!

Ab 01.01.2017: Neue Vorschriften für Lithium-Batterien im Gefahrgut-Transport

Neuer Gefahrzettel 9A für Lithiumbatterien ADR 2017

Neuer Gefahrzettel 9A für Lithiumbatterien ADR 2017

Mittlerweile gibt es sie in unserem Alltag überall und es werden immer mehr. Ob in Uhren, Spielzeug, Smartphones, Elektrofahrrädern und Autos: Auf was müssten wir nicht alles verzichten, wenn es keine Batterien und Akkus gäbe? Jedoch geht von den praktischen Energielieferanten eine hohe Gefahr aus.

Im Versand brandgefährlich

Bei unsachgemäßer Behandlung, Lagerung und Transport entsteht schnell eine Explosions- und Brandgefahr. Während des Transports auf der Straße oder in einem Flugzeug können die Folgen einer Explosion von Batterien schwerwiegend sein.

Zeichen für Lithiumbatterien ADR 2017

Zeichen für Lithiumbatterien mit UN-Nummer ADR 2017

Darauf haben auch die Kommissionen bei der Erarbeitung der neuen Transportregelungen für Gefahrgut reagiert. Seit April 2016 dürfen größere Mengen Lithium-Batterien nicht mehr in Passagierflugzeugen transportiert werden. Jetzt gibt es neue Vorschriften bei der Kennzeichnung von Verpackungen die Lithium-Batterien enthalten. Der neue Gefahrgutzettel 9A weist auf Lithium-Batterien hin.

Er gilt für die Verwendung auf Verpackungen und muss ab dem 01.01.2019 verwendet werden. Für die Plakatierung von Umschließungen (Container, Fahrzeug) darf bei Lithiumbatterien weiterhin nur der Gefahrzettel Klasse 9 verwendet werden. Klingt komisch, ist aber so.

Ergänzt wird der Gefahrzettel für Lithium-Batterien noch durch ein zusätzliches Zeichen. Wichtig ist hier alle UN Nummern dem Inhalt entsprechend auf dem Etikett zu vermerken. Wenn nicht anderweitig auf der Verpackung angegeben, muss auch die Telefonnummer eingetragen werden.

Gelten nur noch bis 31.12.2018

Gelten nur noch bis 31.12.2018

Das neue Kennzeichen löst die bereits bestehenden Regelungen im Flug- und Straßen-/Schiffs-/Schienenverkehr zum 31.12.2018 ab. Die gezeigten Zeichen werden ungültig.

Auch wenn noch viel Zeit für die Umsetzung der neuen Regelungen bleibt, schadet es nicht, sich schon jetzt mit der Umstellung zu beschäftigen. Erst in den letzten Wochen haben wir alle wieder wahrgenommen, wie schnell so ein Jahr vergeht.

Hallo 2017: Kroschke-Katalog startet mit vielen Neuheiten!

Der neue Kroschke-Hauptkatalog 2017Pünktlich zum Jahresbeginn liegt er wieder druckfrisch vor: unser brandneuer Hauptkatalog 2017. Mit erstmals über 800 Seiten hat er aber nicht nur an Umfang gewonnen sondern überzeugt obendrein auch mit vielen nützlichen Neuheiten in nahezu allen Bereichen unseres Sortimentes für Kennzeichnung und Arbeitssicherheit.

Hier einige Highlights:

+ Neue Rohrleitungsbänder für eine Vielzahl an Stoffen und Gemischen fertig eingestuft mit den entsprechenden Gefahrsymbolen gemäß GHS / CLP – nur bei Kroschke!

+ Etiketten und Placards gemäß ADR 2017

+ Neue Parkplatzreservierungsschilder in verbesserter Qualität mit Reflexfolie.

+ Neu im Sortiment: Geschwindigkeitsanzeigesysteme für mehr Sicherheit durch weniger Geschwindigkeit

+ Die neue Generation im Atemschutz mit den patentierten Einweg-Faltmasken der Serie 9000 unserer Marke Work.

+ Der neue Betriebsverbandkoffer von Cederroth mit integriertem Pflasterspender

Ebenfalls neu: Unser Kroschke-Expertenteam aus Produktmanagern, Kennzeichnungsprofis und Fachleuten für Arbeitssicherheit gibt an vielen Stellen im Hauptkatalog nützliche Tipps zu Produkten und praktische Hinweise zu Normen und Vorschriften.

Die Onlineversion des kompletten Kataloges ist hier verfügbar.

Frohes Fest und guten Rutsch!

Frohes Fest und guten Rutsch!Oft genug spannend und vielfach aufregend: Das fast abgelaufene Jahr 2016 hat uns in vielerlei Hinsicht überrascht. Die Briten stimmen mehrheitlich für den Brexit, der heimische Sommer war mal nicht ganz so verregnet wie sonst, Trump gewinnt die Wahl in den Vereinigten Staaten, wie aus dem Nichts wurde die neue Arbeitsstättenverordnung doch noch verabschiedet und mein blau-gelber Lieblingsclub Eintracht Braunschweig überwintert als Herbstmeister an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga.

Schauen wir mal, was das kommende Jahr 2017 für uns bereithält. Vorher wünsche ich  Ihnen aber ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Genießen Sie die Feiertage im Kreis von Familie und Freunden und nutzen Sie die Zeit um ein wenig vom Alltagsstress abzuschalten und neue Kraft zu sammeln.

Vielen Dank außerdem für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr und Ihre Treue. Wieder hat uns einiges Feedback in Form von Kommentaren zu unseren Artikeln oder auch via E-Mail zum Kroschke-Blog erreicht.

Herzliche Grüße aus Braunschweig!

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Kategorie: Unternehmen Kroschke von Carsten Heine (Carsten Heine). Keine Kommentare

Novelle der Arbeitsstättenverordnung in Kraft getreten

Die Novelle der Arbeitsstättenverordnung 2016 gilt ab sofortNoch im letzten Jahr sorgte die geplante Neufassung der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) für einige Aufregung in der großen Koalition. Statt der Verabschiedung im Bundeskabinett wurde dann einige Zeit lang sehr ruhig um die neue Fassung der Vorschrift. Bis im Herbst dieses Jahres Kompromisse in den strittigen Fragen gefunden wurden, sodass das die Novelle Anfang November von der Bundesregierung beschlossen werden konnte.

Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt Anfang Dezember gilt die neue Arbeitsstättenverordnung 2016 nun unmittelbar. Was aber hat sich geändert? Wir bringen mit unserem Überblick Licht ins Dunkel:

  • Telearbeitsplätze Die bisherige Bildschirmarbeitsverordnung wurde aufgehoben und die entsprechenden Bestimmungen im Rahmen der Neufassung der ArbStättV in die Novelle integriert. Dabei wurden die alten Regelungen an moderne Arbeits- und Organisationsformen angepasst. Auch für das Homeoffice muss jetzt eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden, allerdings nur einmalig nach der Ersteinrichtung.
  • Unterweisung der Beschäftigten Im § 6 regelt die ArbStättV nun im Detail welche Inhalte den Beschäftigten auf Basis der Gefährdungsbeurteilung vermittelt werden müssen. Mindestens jährlich muss der Arbeitgeber die Beschäftigten in einer verständlichen Form und Sprache informieren. Die neue ArbStättV folgt damit anderen Verordnungen im Arbeitsschutz, wie der Gefahrstoffverordnung, der Biostoffverordnung oder der Betriebssicherheitsverordnung, die vergleichbare Regelungen enthalten.
  • Psychische Belastungen am Arbeitsplatz Explizit erwähnt werden im § 3 jetzt auch die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, die bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden müssen.
  • Sichtverbindungen aus Arbeitsräumen nach außen Wie bisher schon fordert die ArbStättV möglichst ausreichend Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen. Neu ist aber die Differenzierung zwischen Arbeits- und Pausenräumen: Während für Arbeitsräume konkrete Ausnahmen definiert werden, gelten diese nicht für Pausen- und Bereitschafträume sowie Kantinen.

Den Wortlaut der neuen ArbStättV finden Sie hier im Bundesgesetzblatt. Diese Synopse bietet außerdem einen guten Vergleich zwischen alter und neuer Fassung.

Work-Adventskalender zur Vorweihnachtszeit

Sascha Schatz mit dem Work-Adventskalender

Im letzten Jahr hatte er Premiere: der Adventskalender mit Produkten unserer Eigenmarke Work. Jeweils der erste Kunde des Tages, der seine Bestellung persönlich in der Kroschke-Firmenzentrale in Braunschweig in Empfang nimmt, bekam ein weihnachtlich verpacktes Überraschungspaket mit PSA-Produkten überreicht.

Auch in diesem Jahr hat das Team um Produktmanager Sascha Schatz wieder fleißig Päckchen geschnürt.‚Die Erstausgabe des Kalenders vor einem Jahr kam sehr gut bei unseren Besuchern an. Schokolade steckt zwar nicht in den Paketen, die Überraschung war aber bei allen trotzdem groß.‘, berichtet Schatz.In diesem Sinne wünschen wir von Kroschke Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit.