Frohes Fest!

Frohes FestDas ging wie immer schneller als gedacht: Nur wenige Tage bleiben noch bis Weihnachten. Da ist es mal wieder an der Zeit, Danke zu sagen. Danke fürs Lesen und Danke für Ihr konstruktives Feedback per E-Mail oder auch als Kommentar zu einem unserer Artikel.

Das kommende Jahr wird in Sachen Arbeitssicherheit wieder sehr spannend. Mit der neuen ADR, der angekündigten Änderung der Betriebssicherheitsverordnung oder dem Ablauf der Übergangsfrist der CLP-/GHS-Verordnung ergeben sich schon auf den ersten Blick interessante Themen. Ich freue mich, Sie auch im Jahr 2015 mit praxisnahen Infos zu versorgen.

Für Fragen, Anregungen oder Kommentare stehen wir Ihnen jederzeit unter redaktion@kroschke-blog.eu zur Verfügung.

Allen Lesern wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und entspannte Feiertage. ❆ ☃

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Kategorie: Unternehmen Kroschke von Carsten Heine (Carsten Heine). Keine Kommentare

SAP und C# – ein Besuch bei unseren Fachinformatiker-Azubis

Verena und Felix im Interview mit dem AutorDer IT-Bereich ist das Rückgrat eines Unternehmens – ohne geht nichts. Aus gutem Grund bildet auch Kroschke zum Fachinformatiker bzw. zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung aus.

ERP-Systeme wie SAP sind mir zwar während meines Studiums mal begegnet, auch einige Programmiersprachen sind mir zumindest vom Namen her geläufig. Aber um den Bereich einmal näher kennen zu lernen, habe ich mich mit Verena und Felix  getroffen. Die beiden sind im zweiten Ausbildungsjahr und berichten von ihren Aufgaben und ihrem Arbeitsalltag.

Verena, wie bist du auf den Beruf gekommen?

Verena: Frauen sind in meinem Beruf ja leider immer noch nicht so oft zu finden, obwohl ich finde, dass dieser Beruf natürlich auch für Frauen geeignet ist. Ich bin durch die Schule auf das Programmieren gekommen. Dort habe ich das erste Mal Kontakt mit Java, HTML und C++ gehabt. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe, desto mehr Spaß hat es mir gemacht. Egal ob Frau oder Mann, dieser Beruf kann jedem Spaß machen, wenn man sich dafür interessiert!

Was sind eure Aufgaben in der Firma?

Felix: Nach einer kleinen Einführungsphase in unsere Programmiersprache ABAP (Programmier-sprache von SAP), mit der wir tagtäglich programmieren, durften wir auch gleich mit dem normalen Arbeitsalltag beginnen. Was mir von Anfang an gut gefallen hat, ist, dass wir sofort Programme für die Fachbereiche programmieren durften. Diese werden dort mittlerweile auch schon im Alltag verwendet.

Verena: Unsere Aufgaben heute sind eigentlich die gleichen, die später ein ausgebildeter Fachinformatiker auch übernimmt. Wir bessern Fehler aus, setzen Ideen zur Prozessoptimierung um oder entwickeln neue Programme. Am Anfang  bekamen wir etwas leichtere Aufgaben, bei denen unser Ausbilder uns natürlich unterstützt hat. Mit der Zeit wurden die Aufgaben immer anspruchsvoller. Heute bearbeiten wir schon Dinge, bei denen wichtige Unternehmensprozesse betroffen sind.

Wo sind eure Arbeitsbereiche?

Felix: Von der Produktion bis zur Geschäftsführung ist alles dabei. Obwohl jeder seine Arbeitsbereiche hat, ist es sehr abwechslungsreich. Anfangs waren wir keinem festen Bereich zugeteilt. Wir bearbeiteten Tickets im Support, entfernten hier und da einige Fehler aus Programmen und entwickelten zusammen sogar schon die Umsatzstatistik für die Geschäftsleitung. Heute sind wir entsprechenden Bereichen in der Firma zugeteilt. Verena ist nun für einen Teil des kaufmännischen Bereichs tätig und ich entwickle für die Produktion. Wenn dort Fehler auftreten oder Ideen zur Prozessoptimierung vorgeschlagen werden, setzten wir diese in SAP um.

Wie vielseitig ist euer Beruf?

Verena: In diesem Beruf geht es nicht nur um die Entwicklung von Computerprogrammen. Es geht auch darum die betrieblichen Abläufe hinter dem Programm kennenzulernen, zu verstehen und am Computer nachbilden zu können. Auch wenn Fehler oder Programm-Neuentwicklungen anstehen, es wird immer wieder etwas Neues sein. Manchmal gibt es zwar einige Anlehnungen an alte Themen, welche aber wiederum ganz neue Einblicke und Probleme der neuen Themen geben.

Was lernt ihr in der Schule?

Felix: Im Wesentlichen lernen wir das objektorientierte Programmieren mit der Programmiersprache C#, sowie SQL-Befehle, Datenbankstrukturen und das Verwalten und Priorisieren unserer Arbeitsschritte. Viele technische Aspekte rund um den Computer bekommen wir auch noch mit auf den Weg: Wie funktioniert überhaupt ein Computer und was ist dort alles drin? Wie baut man ein Netzwerk auf? Außerdem lernen wir in der Schule betriebswirtschaftliche Vorgänge kennen. Um uns auf die Abschlussprüfung vorzubereiten, müssen wir viele Präsentationen halten und werden dadurch immer routinierter.

Vielen Dank für das Gespräch und euch noch viel Erfolg bei eurer Ausbildung.

Neue Regelung der Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer

Ausbildung betrieblicher Ersthelfer

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat
am 25. Mai 2014 beschlossen, dass die Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer ab dem 1. April 2015 neuen Regelungen unterliegen wird. Die Änderung der Erste-Hilfe- Ausbildung fußt vor allem in der Erkenntnis, dass die Teilnehmer mittel- bis langfristig Schwierigkeiten haben das vermittelte Wissen abzurufen. Zurückzuführen ist dies auf die hohe Wissensdichte der Grundausbildung. Hier liegt auch der Erneuerungsansatz der DGUV.

Die wichtigsten Neuerungen sind in der Strukturierung der Kurse zu finden. Der Erste- Hilfe-Kurs verkürzt sich von 16 UE (Unterrichtseinheiten) an 2 Tagen auf 9UE in einem eintägigen Kurs. Der Auffrischungskurs, welcher weiterhin alle 2 Jahre wiederholt werden muss, wird von 8UE auf 9UE an den Grundkurs Erste-Hilfe angepasst.

 

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Erste-Hilfe- Grundkurs 16 Unterrichtseinheiten
2 Tage
9 Unterrichtseinheiten
1 Tag
Auffrischungskurs 8 Unterrichtseinheiten
1 Tag
9 Unterrichtseinheiten
1 Tag
Wiederholung Auffrischungskurs alle 2 Jahre alle 2 Jahre

 

Des Weiteren werden auch die Inhalte der Kurse von den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen überarbeitet. In Zukunft sollen diese sehr viel praxisnäher vermittelt werden. Neben den generell zu vermittelnden Themen werden für die Unternehmen optionale Themensammlungen verfügbar sein. Somit stellt die DGUV ihnen sehr viel spezifischere Erste-Hilfe-Kurse zur Verfügung.
Zurzeit wird er noch überarbeitet, aber die endgültigen Ausbildungsinhalte werden im DGUV Grundsatz 304-001“Ermächtigung von Stellen für die Aus- und Fortbildung in der Ersten Hilfe“ festgehalten.

 

Informative Tage bei den Kroschke-Kompakt-Schulungen

Wolfram Wildhagen bei der Abseilübung mit unserem Azubi Sebastian Stute

An zwei Tagen im November waren einige Kunden bei uns in Braunschweig zu Gast, um sich zu aktuellen Arbeitsschutz-Themen auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Zum Auftakt am 11.11. berichtete ein Experte unseres Partners uvex über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Schutzhandschuhe. Themen des interessanten Tages waren unter anderem der Schnittschutz und das Arbeiten bei Nässe.

Tags darauf informierte Wolfram Wildhagen, der im Alltag als Fachkraft für Arbeitssicherheit Kroschke-Kunden u.a. mit Arbeitschutzkonzepten unterstützt, über die richtige Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Praxisnah konnten sich die Teilnehmer ein Bild von der nötigen Ausrüstung und dem richtigen Handling machen. Nach dem Theorieteil hatten am Nachmittag alle Teilnehmer Gelegenheit, sich unter fachkundiger Anleitung selbst vom Dach unserer Logistikhalle abzuseilen. Alle Teilnehmer bekamen nach Schulungsende ein entsprechendes Zertifikat von den Referenten überreicht. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Schulungstruck der BG ETEM bei Kroschke

Schulungstruck der BG ETEM macht Station bei Kroschke in BraunschweigArbeitssicherheit wird bei uns groß geschrieben, und das nicht nur in unserem Sortiment sondern natürlich auch intern in allen Bereichen. Im Rahmen der jährlichen Arbeitssicherheitsunterweisung der Kroschke-Beschäftigten machte Ende November der Schulungstruck der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) bei uns in Braunschweig Station.

Die Experten der BG informierten anschaulich und mit viel Praxisbezug über potenzielle Unfall- und Gesundheitsgefahren im täglichen Arbeitsalltag im Büro, um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen weiter zu verbessern. Inga Baumgarte, Beauftragte für Arbeitssicherheit bei Kroschke, freute sich nach dem Abschluss der erfolgreichen Schulungstage: „Die Gefahren liegen heute oft im Verborgenen: Fehlhaltungen beim Sitzen im Büro oder auch beim Heben und Tragen tun in der Regel nicht sofort weh, sondern machen sich erst nach Jahren mit Muskel- oder Wirbelsäulenerkrankungen bemerkbar. Die Herausforderung ist, die Kollegen immer wieder zu sensibilisieren und die ‚gesunde Arbeit‘ als Thema zu etablieren. Die Experten der BG haben mit Ihren Vorträgen einen hervorragenden Beitrag dazu geleistet.“

GHS/CLP: Die Frist läuft ab – das müssen Sie noch tun

Gemische müssen ab 01.06.2015 gemäß CLP-Verordnung gekennzeichnet werdenWas haben Weihnachten und ablaufende Fristen gemeinsam? Beides kommt üblicherweise schneller als gedacht und urplötzlich ist es dann soweit. Zugegeben, die Umstellung der Gefahrstoffkennzeichnung auf das GHS-System nach der CLP-Verordnung ist kein Weihnachtsgeschenk, sondern ein viel ernsteres Thema und bei dem bevorstehenden Fristablauf bleibt auch noch etwas mehr Zeit als nur vier Wochen.

Aber nichtsdestotrotz: Ab dem 01.06.2015 müssen mit dem Ende der letzten Übergangfrist der CLP-Verordnung auch Gefahrstoff-Gemische nach dem global einheitlichen GHS-System gekennzeichnet werden. Die bisherige Kennzeichnung nach der Zubereitungsrichtlinie RL 1999/45/EG darf nicht mehr verwendet werden. Für Verpackungen, die vor dem Stichtag befüllt wurden und noch nach altem Recht gekennzeichnet sind, gilt eine allerletzte Übergangsfrist für den Abverkauf. Diese endet am 31.05.2017.

Wichtig: Neben der direkten Kennzeichnung auf Verpackungen und Behältern müssen auch alle weiteren Unterlagen auf den neuesten Stand gebracht werden. Die neuen Angaben der CLP-Verordnung ersetzen im Fall von Gemischen jene der oben erwähnten Zubereitungsrichtlinie und bei Stoffen die der Stoffrichtlinie RL 67/548/EWG. Betroffen sind in erster Linie die Sicherheitsdatenblätter, aber auch Betriebsanweisungen, Aushänge, Notfallpläne und vieles mehr.

Tipp: Ein nützliches Tool bei der Umstellung auf die CLP-Verordnung ist das Gefahrstoffinformationssystem GISCHEM der Berufsgenossenschaft Rohstoff und chemische Industrie. Neben einem GHS-Konverter, der ausgehend von der bisherigen Einstufung einen Vorschlag für eine ‚neue‘ Einstufung nach der CLP-Verordnung liefert, bietet GISCHEM die Möglichkeit ein Gefahrstoffverzeichnis für Ihren Betrieb zu erstellen und einen Gemischrechner.

Ausführliche Informationen finden Sie außerdem hier auf unseren GHS-Informationsseiten.

Hautschutz im Winter

Hautschutz im WinterBei kalten Temperaturen ist unsere Haut besonderen Belastungen ausgesetzt. Eiseskälte reduziert die Durchblutung und der Haut wird obendrein noch Feuchtigkeit entzogen. Auch die hauteigene Rückfettung wird eingeschränkt, da unsere Talg- und Schweißdrüsen, die für den natürlichen Säureschutzmantel sorgen, bei starker Kälte nur verlangsamt arbeiten können. Was kann man tun, um mit gesunder Haut durch den Winter zu kommen? Wir haben fünf Tipps für Sie:

  • Exponierte Hautstellen vor Wind und Kälte schützen
    Warme, winddichte Kleidung, nicht zu enge Handschuhe und eine Mütze sind Pflicht. Dass der Mensch die meiste Körperwärme über den Kopf abgibt, gehört zwar zu den modernen Mythen, nichtsdestotrotz sollten möglichst alle Hautpartien, die Wind und Wetter ausgesetzt sind, adäquat geschützt werden. Dazu gehört auch aber eben nicht nur der Kopf. Wärme wirkt durchblutungsfördernd, Talg- und Schweißdrüsen können normal arbeiten und halten die Haut geschmeidig. Unser Produktipp: Arbeitshandschuhe SecuGrip CS Winter mit wärmendem Polarfleece
  • Hände waschen – aber richtig
    Seifen und andere waschaktive Substanzen trocknen die Haut zusätzlich aus. Hilfreich sind seifenfreie Produkte und gründliches Abtrocknen.
  • Cremen und salben hilft allenthalben
    …sagt ein Sprichwort und bei Kälte trifft das auch zu. Rückfettende Cremes bilden eine Schutzschicht auf der Haut und schützen vor Austrocknung. Feuchtigkeitslotionen und -cremes mit einem hohen Wasseranteil enthalten eher weniger Fett und können sogar für die Bildung von Eiskristallen auf der Haut sorgen. Unser Produkttipp: Stokoderm frost
  • Schleimhäute schützen
    Unsere Schleimhäute haben eine wichtige Schutzfunktion und dienen u.a. auch als Barriere gegen eindringende Krankheitserreger. Halten Sie sie warm und feucht, z.B. in dem Sie den Schal über Mund und Nase ziehen.
  • Sonnencreme auch im Winter
    Trotz klirrender Kälte kann auch im Winter bei starker Sonneneinstrahlung ein Lichtschutz mit einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor notwendig werden. Das gilt vor allem in Höhenlagen oder wenn die Reflexion des Sonnenlichts durch Schnee verstärkt wird.

Genießen Sie den Winter (gut geschützt natürlich)!

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Kategorie: Arbeitsschutz & Praxis von Carsten Heine (Carsten Heine). Keine Kommentare

NEU im Sortiment: Maschinenkennzeichen

Maschinenkennzeichen im Kroschke-OnlineshopWenn es um die betriebliche Kennzeichnung geht, sind wir Ihr verlässlicher Ansprechpartner. Neu in unserem Sortiment sind jetzt Maschinenkennzeichen für die fachgerechte Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen:

  • Warn- und Sicherheitsaufkleber, z.B. für elektrische oder mechanische Gefährdungen
  • Etiketten gemäß internationalen Normen wie der ISO 3864-2 oder der ISO 11684
  • Drehrichtungspfeile
  • Not-Halt-Kontrastunterlagen

Neben unserem erweiterten Standardprogramm, das ab sofort hier in unserem Onlineshop abrufbar ist, fertigen wir auch individuelle, speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösungen wie Typen- und Serienschilder oder auf Ihre Prozesse abgestimmte Sammelbögen. Unser Engineering-Team findet die optimale Lösung für Ihre Anforderungen: Ganz gleich, ob extreme Klebkraft gefordert ist, Chemikalienbeständigkeit ein Muss ist oder die Produkte hohen Temperaturen widerstehen müssen. Profitieren Sie von unseren vielfältigen Erfahrungen in vielen Branchen, zertifizierter Qualität, hochmodernen Fertigungstechnologien und hoher Beratungskompetenz. Überzeugen Sie sich unter Tel. 0531 318 – 588.

Maschinenkennzeichen

Etiketten und Plaketten rückstandsfrei entfernen

Dokumentenfolie

Dokumentenfolie ist nicht in einem Stück entfernbar

Im Normalfall sollen sie möglichst lange halten und nicht so ohne weiteres entfernbar sein: Bei Etiketten (z.B. zur Kennzeichnung von Inventar) oder Prüfplaketten ist in der Regel eine hohe Klebkraft gefordert. Außerdem sollen Manipulationsversuche durch simples Ablösen und an anderer Stelle Wiederanbringen verhindert werden. Dazu ist das Material meistens nicht in einem Stück von der Oberfläche zu entfernen, sondern zerreißt in kleine Stücke wie bei unserer Dokumentenfolie oder vorgestanzte Einzelteile.

In der Praxis kommt es aber doch hin und wieder vor, dass Plaketten oder Etiketten entfernt werden müssen. Oft stellt sich dann die Frage: Wie bekomme ich das Etikett mit möglichst wenig Aufwand und ohne Rückstände entfernt? Während sich Papier- und Kunststoffetiketten z.B. aus PVC noch mit bloßem Auge unterscheiden lassen, ist in der Praxis meist unbekannt, mit welchem Kleber das Material versehen ist. Wir haben einiges ausprobiert und hier einige Tipps für Sie:

Lesen Sie mehr über Etiketten und Plaketten rückstandsfrei entfernen

Nebel, Nässe, Dunkelheit – gut sichtbar mit Warnschutzkleidung

Warnkleidung

Heute morgen war es soweit: Ich musste zum ersten Mal mein Auto vom Eis befreien. Eine Premiere, auf die ich durchaus gerne verzichtet hätte, aber so ist das halt im Herbst. Morgens empfindlich kalt, neblig und feucht, mittags gerne sonnig und manchmal noch angenehm warm und abends einfach nur viel zu früh dunkel. Ein Kollege sprach gestern von einem herbstlichen Sommertag im winterlichen Frühling – das trifft es irgendwie. Außerdem macht sich der Herbst momentan durch die veränderten Lichtverhältnisse und vor allem die früher einbrechende Dunkelheit bemerkbar.

Gerade jetzt wird es wichtig für einen ausreichenden Schutz der Mitarbeiter zu sorgen, die im Freien z.B. auf Baustellen oder auch in der Logistik arbeiten. Gerade im Zusammenspiel mit fließendem Verkehr – egal, ob auf dem Betriebsgelände oder öffentlichen Straßen – ist mangelhafte Sichtbarkeit besonders gefährlich. Das erlebe ich beispielsweise jeden Abend, wenn ich auf dem Nachhauseweg meine ‚Stammbaustelle‘ passiere, die mich immer zehn Minuten Zeit kostet: Dort tragen die Arbeiter gerne Westen über ihren Warnschutzjacken, die offensichtlich nicht gefüttert sind. So wie es gerade nicht sein soll, denn Warnschutzkleidung gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für jedes Wetter. Auch beim Tragen und der Pflege gibt es einiges zu beachten: lesen Sie hier unsere zehn Tipps zum Tragen von Warnschutzkleidung. Übrigens: Warnschutzkleidung wird nun nach der neuen EN ISO 20471 zertifiziert, die die bisherige EN 471 abgelöst hat. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Ich wünsche Ihnen einen schönen (und sicheren) Rest-Herbst!

P.S.: Haben Sie sich eigentlich schon an die neuen Bezeichnungen des DGUV-Regelwerks gewöhnt? Zum Üben: Die bisherige BGI/GUV-I 8591 ‘Warnkleidung’ trägt jetzt die neue Bezeichnung DGUV Information 212-016. :)