Hautschutz im Winter

Hautschutz im WinterBei kalten Temperaturen ist unsere Haut besonderen Belastungen ausgesetzt. Eiseskälte reduziert die Durchblutung und der Haut wird obendrein noch Feuchtigkeit entzogen. Auch die hauteigene Rückfettung wird eingeschränkt, da unsere Talg- und Schweißdrüsen, die für den natürlichen Säureschutzmantel sorgen, bei starker Kälte nur verlangsamt arbeiten können. Was kann man tun, um mit gesunder Haut durch den Winter zu kommen? Wir haben fünf Tipps für Sie:

  • Exponierte Hautstellen vor Wind und Kälte schützen
    Warme, winddichte Kleidung, nicht zu enge Handschuhe und eine Mütze sind Pflicht. Dass der Mensch die meiste Körperwärme über den Kopf abgibt, gehört zwar zu den modernen Mythen, nichtsdestotrotz sollten möglichst alle Hautpartien, die Wind und Wetter ausgesetzt sind, adäquat geschützt werden. Dazu gehört auch aber eben nicht nur der Kopf. Wärme wirkt durchblutungsfördernd, Talg- und Schweißdrüsen können normal arbeiten und halten die Haut geschmeidig. Unser Produktipp: Arbeitshandschuhe SecuGrip CS Winter mit wärmendem Polarfleece
  • Hände waschen – aber richtig
    Seifen und andere waschaktive Substanzen trocknen die Haut zusätzlich aus. Hilfreich sind seifenfreie Produkte und gründliches Abtrocknen.
  • Cremen und salben hilft allenthalben
    …sagt ein Sprichwort und bei Kälte trifft das auch zu. Rückfettende Cremes bilden eine Schutzschicht auf der Haut und schützen vor Austrocknung. Feuchtigkeitslotionen und -cremes mit einem hohen Wasseranteil enthalten eher weniger Fett und können sogar für die Bildung von Eiskristallen auf der Haut sorgen. Unser Produkttipp: Stokoderm frost
  • Schleimhäute schützen
    Unsere Schleimhäute haben eine wichtige Schutzfunktion und dienen u.a. auch als Barriere gegen eindringende Krankheitserreger. Halten Sie sie warm und feucht, z.B. in dem Sie den Schal über Mund und Nase ziehen.
  • Sonnencreme auch im Winter
    Trotz klirrender Kälte kann auch im Winter bei starker Sonneneinstrahlung ein Lichtschutz mit einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor notwendig werden. Das gilt vor allem in Höhenlagen oder wenn die Reflexion des Sonnenlichts durch Schnee verstärkt wird.

Genießen Sie den Winter (gut geschützt natürlich)!

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Kategorie: Arbeitsschutz & Praxis von Carsten Heine (Carsten Heine). Keine Kommentare

NEU im Sortiment: Maschinenkennzeichen

Maschinenkennzeichen im Kroschke-OnlineshopWenn es um die betriebliche Kennzeichnung geht, sind wir Ihr verlässlicher Ansprechpartner. Neu in unserem Sortiment sind jetzt Maschinenkennzeichen für die fachgerechte Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen:

  • Warn- und Sicherheitsaufkleber, z.B. für elektrische oder mechanische Gefährdungen
  • Etiketten gemäß internationalen Normen wie der ISO 3864-2 oder der ISO 11684
  • Drehrichtungspfeile
  • Not-Halt-Kontrastunterlagen

Neben unserem erweiterten Standardprogramm, das ab sofort hier in unserem Onlineshop abrufbar ist, fertigen wir auch individuelle, speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösungen wie Typen- und Serienschilder oder auf Ihre Prozesse abgestimmte Sammelbögen. Unser Engineering-Team findet die optimale Lösung für Ihre Anforderungen: Ganz gleich, ob extreme Klebkraft gefordert ist, Chemikalienbeständigkeit ein Muss ist oder die Produkte hohen Temperaturen widerstehen müssen. Profitieren Sie von unseren vielfältigen Erfahrungen in vielen Branchen, zertifizierter Qualität, hochmodernen Fertigungstechnologien und hoher Beratungskompetenz. Überzeugen Sie sich unter Tel. 0531 318 – 588.

Maschinenkennzeichen

Etiketten und Plaketten rückstandsfrei entfernen

Dokumentenfolie

Dokumentenfolie ist nicht in einem Stück entfernbar

Im Normalfall sollen sie möglichst lange halten und nicht so ohne weiteres entfernbar sein: Bei Etiketten (z.B. zur Kennzeichnung von Inventar) oder Prüfplaketten ist in der Regel eine hohe Klebkraft gefordert. Außerdem sollen Manipulationsversuche durch simples Ablösen und an anderer Stelle Wiederanbringen verhindert werden. Dazu ist das Material meistens nicht in einem Stück von der Oberfläche zu entfernen, sondern zerreißt in kleine Stücke wie bei unserer Dokumentenfolie oder vorgestanzte Einzelteile.

In der Praxis kommt es aber doch hin und wieder vor, dass Plaketten oder Etiketten entfernt werden müssen. Oft stellt sich dann die Frage: Wie bekomme ich das Etikett mit möglichst wenig Aufwand und ohne Rückstände entfernt? Während sich Papier- und Kunststoffetiketten z.B. aus PVC noch mit bloßem Auge unterscheiden lassen, ist in der Praxis meist unbekannt, mit welchem Kleber das Material versehen ist. Wir haben einiges ausprobiert und hier einige Tipps für Sie:

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Nebel, Nässe, Dunkelheit – gut sichtbar mit Warnschutzkleidung

Warnkleidung

Heute morgen war es soweit: Ich musste zum ersten Mal mein Auto vom Eis befreien. Eine Premiere, auf die ich durchaus gerne verzichtet hätte, aber so ist das halt im Herbst. Morgens empfindlich kalt, neblig und feucht, mittags gerne sonnig und manchmal noch angenehm warm und abends einfach nur viel zu früh dunkel. Ein Kollege sprach gestern von einem herbstlichen Sommertag im winterlichen Frühling – das trifft es irgendwie. Außerdem macht sich der Herbst momentan durch die veränderten Lichtverhältnisse und vor allem die früher einbrechende Dunkelheit bemerkbar.

Gerade jetzt wird es wichtig für einen ausreichenden Schutz der Mitarbeiter zu sorgen, die im Freien z.B. auf Baustellen oder auch in der Logistik arbeiten. Gerade im Zusammenspiel mit fließendem Verkehr – egal, ob auf dem Betriebsgelände oder öffentlichen Straßen – ist mangelhafte Sichtbarkeit besonders gefährlich. Das erlebe ich beispielsweise jeden Abend, wenn ich auf dem Nachhauseweg meine ‚Stammbaustelle‘ passiere, die mich immer zehn Minuten Zeit kostet: Dort tragen die Arbeiter gerne Westen über ihren Warnschutzjacken, die offensichtlich nicht gefüttert sind. So wie es gerade nicht sein soll, denn Warnschutzkleidung gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für jedes Wetter. Auch beim Tragen und der Pflege gibt es einiges zu beachten: lesen Sie hier unsere zehn Tipps zum Tragen von Warnschutzkleidung. Übrigens: Warnschutzkleidung wird nun nach der neuen EN ISO 20471 zertifiziert, die die bisherige EN 471 abgelöst hat. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Ich wünsche Ihnen einen schönen (und sicheren) Rest-Herbst!

P.S.: Haben Sie sich eigentlich schon an die neuen Bezeichnungen des DGUV-Regelwerks gewöhnt? Zum Üben: Die bisherige BGI/GUV-I 8591 ‘Warnkleidung’ trägt jetzt die neue Bezeichnung DGUV Information 212-016. :)

Leitern und Tritte: sicherer Halt auf dem Weg nach oben

In der Eile mal schnell was vom Regal gehoben, die Glühbirne ausgetauscht oder den Türrahmen neben der Treppe gestrichen: Wenn es schnell gehen soll, wird der Umgang mit Leitern und Tritten oft unüberlegt nebenher getätigt und man verfällt leicht in Routinearbeit. Warum  auch nicht, passiert ist einem selbst ja noch nie etwas. Schnell werden dann Sicherheitsanweisungen auf die leichte Schulter genommen. Jedoch sind gerade das Situationen, in denen die meisten Unfälle passieren. 24.616 gemeldete Arbeitsunfälle mit Leitern finden sich in der Statistik zum Arbeitsunfallgeschehen der Deutschen Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) für das Jahr 2012. Die Hälfte der Leiterunfälle führt zum Absturz, oft mit schwerwiegenden Folgen.

Unachtsamkeiten beim Gebrauch, aber auch Manipulation oder Mängel an den Arbeitsmitteln sind  die häufigsten Gründe für diese Art von Unfällen. Auch ungeeignete Hilfen zum Aufstieg wie z.B. Treppen, Kisten oder Stühle bieten nur einen unsicheren Halt und führen schnell zum Sturz.

Sichere Arbeitsmittel durch regelmäßige Prüfungen

Nach der Betriebssicherheitsverordnung und der DGUV Information 208 – 016 (ehemalige BGI 694)  sind Leitern und Tritte regelmäßig durch eine befähigte Person auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen. Die Häufigkeit der Prüfungen richtet sich dabei nach den Betriebsverhältnissen, was bei entsprechender Nutzung und Beanspruchung eine wöchentliche oder sogar tägliche Prüfung bedeuten kann.

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Mein Ausbildungsstart: von neuen Gesichtern, großen Umstellungen und kreativen Ideen

Tür auf. Einstempeln. Rein ins Büro. Guten Morgen. Mit einer freundlichen Begrüßung der Kollegen beginnt seit dem Beginn meiner Ausbildung am 01.08.2014 zum Industriekaufmann mein Tag. Anfangs war alles neu und ungewohnt: ein großes Gebäude, viele neue Gesichter, unbekannte Aufgaben, Abkürzungen, Programme: Was ist ein Katalogangebot, wie ging das gleich mit dem Outlook und wie filtere ich die Unmenge an Informationen, die meine Recherchen im Internet zu Tage fördern?

Meine erste Station ist der Marketingbereich, genauer gesagt das Produktmanagement. Nach einem halben Jahr werde ich andere Abteilung kennenlernen. Als künftiger Industriekaufmann lerne ich so viele Aspekte des Betriebes wie nur möglich kennen.

Die Ausbildung ist fordernd, fördert mich aber auch. Der Arbeitsalltag gestaltet sich abwechslungsreich:  neben festen Terminen und regelmäßigen Aufgaben, ergibt sich immer Neues im Tagesgeschäft. Monoton wird es nicht. Es ist jedoch auch eine große Umstellung zum Schulalltag, denn auch wenn ich noch zwei Mal in der Woche zur Berufsschule gehe – drei Mal in der Woche von 8.00 bis 17.00 Uhr zu arbeiten ist schon ungewohnt. Aber an diese Arbeitszeiten gewöhnt man sich schnell und mittlerweile wirkt der Tag sogar ziemlich kurz und alles andere als langweilig.

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Wirtschaftlicher Nutzen von Arbeitssicherheit und Prävention

Prävention. Was ist das?

Wirtschaftlicher Nutzen von Arbeitssicherheit und Prävention

Das Wort „Prävention“ wurde aus dem Lateinischen „praeveniere“ (zuvorkommen) abgeleitet und bedeutet  Vorbeugung. Durch Prävention wird versucht ein allgemeines Verständnis dafür zu entwickeln, dass Erkrankungen meist als Folge vorher vermeidbarer Faktoren und Ereignisse auftreten. Grundsätzlich wird zwischen drei Präventionsarten unterschieden:

  • Primäre Prävention: Das Ausschalten von Faktoren, die die Gesundheit gefährden könnten. Hier setzen auch der Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit an.
  • Sekundäre Prävention: Mögliche Erkrankungen sollen durch Vorsorge so früh wie möglich entdeckt werden, damit frühestmöglich mit einer Therapie begonnen werden kann und die Heilungschancen möglichst hoch sind (z.B. Vorsorgeuntersuchungen)
  • Tertiäre Prävention: Maßnahmen, die bereits erkrankte Personen betreffen, um eine Verschlimmerung bzw. Folgeerkrankungen zu verhindern.

Im Sektor der Arbeitssicherheit lassen sich die Maßnahmen nochmals  in objektive (allgemeine) und individuelle  Bereiche unterteilen. Zu den objektiven Präventionsbereichen zählen die Sicherheitstechnik, die Arbeitsmedizin, die Arbeitshygiene und die Arbeitsorganisation. Der Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung und die Sicherheitsunterweisungen, welche mindestens einmal jährlich stattfinden sollten, fallen in den Bereich der individuellen Präventionsmaßnahmen.

Wieso sind Prävention und Arbeitssicherheit so wichtig?

Sicherlich fragen Sie sich, welchen wirtschaftlichen Nutzen Sie aus dem Sektor Prävention und Arbeitssicherheit ziehen können. Bereits nach kurzer Betrachtung erschließt sich der Nutzen und die Wirtschaftlichkeit von gesundheitsfördernden Maßnahmen. Jeder Unternehmer, egal ob groß oder klein, weiß, dass der wichtigste Motor seine Mitarbeiter sind. Durch Krankheit und Arbeitsunfälle, bzw. Berufskrankheiten entstehen nicht nur den Berufsgenossenschaften sondern auch den Unternehmen hohe Kosten. Fallen Mitarbeiter aus, müssen diese entweder durch teure Kräfte ersetzt werden oder die Kollegen müssen die Arbeit des ausgefallenen zusätzlich erledigen. In kleineren Betrieben kann es zu Produktionsausfällen und verzögerten Lieferterminen kommen. Das alles kostet Geld. Das Einsparen von Kosten ist aber bei weitem nicht der einzige Grund, wieso sich Präventions – und Arbeitssicherheitsmaßnahmen lohnen:

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Wie groß ist die Ebola-Gefahr?

von Photo Credit: Cynthia Goldsmith Content Providers(s): CDC/ Cynthia Goldsmith [Public domain], via Wikimedia CommonsDie Gesundheitsbehörden vieler westlicher Industriestaaten müssen sich angesichts ihres Umgangs mit dem Ebola-Virus derzeit viel Kritik aus den Medien anhören. Auf der einen Seite warnte gestern Zeit Online vor einer verharmlosenden Ruhigstellung der deutschen Öffentlichkeit, auf der anderen Seite titelte Spiegel Online heute morgen in einem Kommentar zur Situation in Deutschland ‚Angst essen Vernunft auf‘.

Ob die Bedenken berechtigt sind oder in den Medien Panikmache betrieben wird, ist schwer zu beurteilen, denn die Nachrichtenlage ist unübersichtlich und komplex: offensichtlich durch fehlerhafte Sicherheitsmaßnahmen erkrankte Pflegekräfte in den USA und Spanien, Verdachtsfälle in Dänemark und Frankreich, verschärfte Kontrollen auf Flughäfen in mehreren europäischen Ländern. Seit 40 Wochen breitet sich das Virus in Westafrika nun schon aus. 8.400 Infizierte und über 4.000 Todesfälle gab es bisher. Seit der Entdeckung des Virus im Jahr 1976 ist es die größte Epidemie.

Situation in Deutschland

Nach Deutschland wurden bislang drei an Ebola erkrankte Patienten aus Afrika zur Behandlung eingeflogen, von denen einer verstarb, einer nach mehrwöchiger Behandlung als geheilt entlassen werden konnte und einer nach wie vor behandelt wird. Die deutschen Behörden sehen das Gesundheitssystem dabei hierzulande mit Behandlungszentren, Notfallplänen und Sonderisolierstationen gründlich vorbereitet und

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Richtiges Händewaschen – einfacher aber effektiver Infektionsschutz

Hände richtig waschen - so gehtsWaschen Sie sich nach jedem Toilettengang richtig mit Wasser und Seife die Hände? ‚Ja, natürlich!‘ ist die einzige, sozial akzeptable Antwort. Dass es tatsächlich dann aber leider doch nicht so ist, zeigen Beobachtungsstudien.

Viele Menschen greifen entweder nicht zur Seife oder halten die Hände nur kurz unter fließendes Wasser. Dabei ist es wichtig, die Hände mindestens 30 Sekunden lang ausgiebig einzuseifen und abzuwaschen und dabei auch die Zwischenräume zwischen den Fingern und die Fingerkuppen nicht zu vergessen. Nur so können Keime und Viren entfernt werden, schließlich werden bis zu 80 % aller ansteckenden Krankheiten über die Hände übertragen. Ebenfalls wichtig ist es, die feuchten Hände richtig abzutrocknen, Papierhandtücher sind dabei wesentlich hygienischer als etwa Jet-Trockner. So reduzieren Sie die Zahl der Erreger deutlich auf etwa ein Tausendstel und beugen Infektionskrankheiten wie der Grippe oder auch Magen-Darm-Erkrankungen vor.

Gerade jetzt zur Erkältungszeit im Herbst spielt der Infektionsschutz wieder eine große Rolle, für jeden persönlich, aber auch in vielen Betrieben. Mein Produkttipp: Erinnern Sie Kollegen mit passenden Hinweisschildern an das richtige Verhalten.

Übrigens: Heute am 15. Oktober ist Welthändewaschtag. Viele Informationen, Tipps und FAQs der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zur Händehygiene finden Sie hier.

Standards für alle – Weltnormentag am 14.10.

Sicherheitskennzeichen nach DIN EN 7010 / ASR A1.3Wussten Sie, dass es ganze 19.500 internationale ISO-Normen für nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens gibt? Am 14.10. macht die Internationale Organisation für Normung (ISO) mit dem World Standards Day (Weltnormentag) auf ihre Arbeit aufmerksam. Der 14.10. war im Jahr 1946 die Geburtsstunde der Organisation. In diesem Jahr lautet das Motto ‚Standards level the playing field‘, zu Deutsch ‚Normen ebnen das Spielfeld‘. Damit wird die Bedeutung internationaler Normen für die globalisierte Wirtschaft hervorgehoben, die durch eine immer stärkere Vernetzung der Märkte auf globale Standards angewiesen ist. Auch kleinen und mittelständischen Unternehmen wird durch international gültige Normen der weltweite Marktzugang erleichtert.

Organisationen aus 165 Ländern sind Mitglied der ISO. Deutschland wird durch das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) vertreten, das schon seit 1917 die DIN-Normen erarbeitet. Über 33.000 DIN Normen gibt es derzeit. Ein großer Teil der DIN-Normen übernimmt dabei internationale Normen wie ISO oder EN, nur 15 % des Regelwerks sind nationale Normen.

Die DIN-Normen haben in Deutschland keinen verpflichtenden Charakter, sondern sind als Empfehlung zu betrachten. Allerdings stellen Sie oft den aktuellen Stand der Technik dar und werden vom Gesetzgeber durch Gesetze, Verordnungen oder andere Vorschriften verbindlich, so wie z.B. die Sicherheitszeichen aus der DIN EN ISO 7010 und DIN 4844-2 in die Arbeitsstättenregel ASR A1.3 übernommen wurden.

Die Erarbeitung der DIN-Normen erfolgt übrigens nicht im ‚geheimen Kämmerlein‘ – in über 70 Normenausschüssen erarbeiten Experten unter Mitwirkung interessierter Kreise die Regelungen. Das Verfahren ist dabei jederzeit transparent: Normungsanträge sind ebenso möglich wie Stellungnahmen zu Normentwürfen.

Normgerecht kennzeichnen mit Kroschke

Egal ob ISO-, EN- oder DIN-Norm: Unsere Produkte wie Schilder, Aufkleber und Etiketten entsprechen stets den aktuellen Normen und gesetzlichen Vorgaben. Bei Änderungen reagieren wir sofort und passen unsere Produkte umgehend an.

Weitere Informationen finden Sie u.a. hier: