Norovirus im Anmarsch – 8 Tipps für mehr Hygiene

Alle Jahre wieder … kommt nicht nur der Weihnachtsmann. Winterzeit ist leider auch Infektionszeit: Dabei ist es neben der Grippe vor allem auch der als Brechdurchfall bekannte und gefürchtete Norovirus, der in der kalten Jahreszeit sein Unwesen treibt.

Ich muss zugeben: vor einer Grippe habe ich Respekt. Heftiger als eine normale Erkältung, na gut, aber mit der richtigen Pflege und ausreichend Genesungszeit für einen normal gesunden Menschen in den Griff zu bekommen. Beim Norovirus dagegen treibt mir seit der Kindergartenzeit meiner Kinder schon der Begriff den Schweiß auf die Stirn. Vor allem die Heftigkeit, mit der der Virus in der Regel zuschlägt, ist besonders unangenehm. Wer sich morgens noch beim Frühstück genussvoll in Sicherheit wiegt, während es die Familie oder Kollegen schon erwischt hat, kann schon zur Mittagszeit eines Übleren belehrt werden. So erging es mir leider auch schon. Bei erster Übelkeit und dem leisesten Verdacht, dass es sich um mehr als eine kleine Magenverstimmung handelt, sollte man deshalb unbedingt darauf achten, dass sich eine Toilette in schnellstens erreichbarer Nähe befindet.

Schon seit Wochen gehen Meldungen über Erkrankungswellen durch die Presse und diese reißen auch momentan immer noch nicht ab. Die Landesgesundheitsämter melden immer noch hohe Fallzahlen, wie z. B. in Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen.

Aber es gibt Hoffnung, denn in der Regel dauert der Spuk nicht allzu lang und ist meist innerhalb von wenigen Tagen vorüber. Im Idealfall erkrankt man natürlich erst gar nicht, denn auch der Schutz gegen eine Infektion ist möglich. Tipps dazu finden Sie weiter unten.

Das Norovirus ist hochansteckend und wird mit dem Stuhl oder Erbrochenem ausgeschieden. Neben dem direkten Kontakt ist auch eine Übertragung durch die Luft per Tröpfcheninfektion (z. B. beim Aufenthalt im gleichen Raum während ein Erkrankter sich erbricht) möglich. Schon wenige Viren genügen für eine Infektion. Auch durch verunreinigte Speisen oder Getränke ist eine Übertragung denkbar. Und: Hat man die akute Phase hinter sich gelassen, scheiden Erkrankte auch nach der vermeintlichen Genesung noch Tage und manchmal sogar Wochen das Virus aus.

Händewaschen schützt vor AnsteckungDeshalb ist zur Vermeidung penibelste Hygiene am allerwichtigsten. Meine Tipps, mit denen Sie hoffentlich von einer Erkrankung verschont bleiben:

  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, z. B. bei der Pflege der Familie zuhause, tragen Sie Mundschutz und Einmalhandschuhe.
  • Waschen Sie sich gründlich die Hände, und zwar nicht nur nach dem Toilettengang, sondern auch bei der Ankunft zuhause, vor der Zubereitung des Essens und mehrfach täglich. Zusätzlichen Schutz bieten Desinfektionsmittel. Achten Sie darauf, dass Sie auch gegen Noroviren einsetzbar sind wie Sterillium med, Sterillium Virugard oder desderman pure.
  • Fassen Sie nicht mit den Händen ins Gesicht. Oft geschieht das unbewusst mehrmals in der Stunde. Die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund sind das Einfallstor für Krankheitserreger.
  • Absolute Hygiene im Familienbad: Vor allem bei Erkrankten im Haus müssen alle Einrichtungen und Gegenstände gründlichst gereinigt werden. Eigene Handtücher für jeden sind Pflicht und verwechseln Sie bloß nicht Zahnputzbecher oder Zahnbürste.
  • Der gute alte Kochwaschgang bei 90° macht den Viren der Garaus. Verträgt die Wäsche diese Temperaturen nicht, waschen Sie die Kleidung von Erkrankten separat und schieben Sie den Kochwaschgang dazwischen, zur Not mit einer leeren Maschine.
  • Teilen Sie nichts und mit niemandem, egal ob die Bürotasse aus dem Gemeinschaftsfundus oder das Stück Kuchen von der Gabel der Tochter.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln und Umarmungen bei Begrüßungen.
  • Wer erkrankt ist oder Kontakt mit Erkrankten hat, sollte nicht für die Zubereitung des Essens zuständig sein.

Bleiben Sie gesund!

Ab 01.01.2017: Neue Vorschriften für Lithium-Batterien im Gefahrgut-Transport

Neuer Gefahrzettel 9A für Lithiumbatterien ADR 2017

Neuer Gefahrzettel 9A für Lithiumbatterien ADR 2017

Mittlerweile gibt es sie in unserem Alltag überall und es werden immer mehr. Ob in Uhren, Spielzeug, Smartphones, Elektrofahrrädern und Autos: Auf was müssten wir nicht alles verzichten, wenn es keine Batterien und Akkus gäbe? Jedoch geht von den praktischen Energielieferanten eine hohe Gefahr aus.

Im Versand brandgefährlich

Bei unsachgemäßer Behandlung, Lagerung und Transport entsteht schnell eine Explosions- und Brandgefahr. Während des Transports auf der Straße oder in einem Flugzeug können die Folgen einer Explosion von Batterien schwerwiegend sein.

Zeichen für Lithiumbatterien ADR 2017

Zeichen für Lithiumbatterien mit UN-Nummer ADR 2017

Darauf haben auch die Kommissionen bei der Erarbeitung der neuen Transportregelungen für Gefahrgut reagiert. Seit April 2016 dürfen größere Mengen Lithium-Batterien nicht mehr in Passagierflugzeugen transportiert werden. Jetzt gibt es neue Vorschriften bei der Kennzeichnung von Verpackungen die Lithium-Batterien enthalten. Der neue Gefahrgutzettel 9A weist auf Lithium-Batterien hin.

Er gilt für die Verwendung auf Verpackungen und muss ab dem 01.01.2019 verwendet werden. Für die Plakatierung von Umschließungen (Container, Fahrzeug) darf bei Lithiumbatterien weiterhin nur der Gefahrzettel Klasse 9 verwendet werden. Klingt komisch, ist aber so.

Ergänzt wird der Gefahrzettel für Lithium-Batterien noch durch ein zusätzliches Zeichen. Wichtig ist hier alle UN Nummern dem Inhalt entsprechend auf dem Etikett zu vermerken. Wenn nicht anderweitig auf der Verpackung angegeben, muss auch die Telefonnummer eingetragen werden.

Gelten nur noch bis 31.12.2018

Gelten nur noch bis 31.12.2018

Das neue Kennzeichen löst die bereits bestehenden Regelungen im Flug- und Straßen-/Schiffs-/Schienenverkehr zum 31.12.2018 ab. Die gezeigten Zeichen werden ungültig.

Auch wenn noch viel Zeit für die Umsetzung der neuen Regelungen bleibt, schadet es nicht, sich schon jetzt mit der Umstellung zu beschäftigen. Erst in den letzten Wochen haben wir alle wieder wahrgenommen, wie schnell so ein Jahr vergeht.

Hallo 2017: Kroschke-Katalog startet mit vielen Neuheiten!

Der neue Kroschke-Hauptkatalog 2017Pünktlich zum Jahresbeginn liegt er wieder druckfrisch vor: unser brandneuer Hauptkatalog 2017. Mit erstmals über 800 Seiten hat er aber nicht nur an Umfang gewonnen sondern überzeugt obendrein auch mit vielen nützlichen Neuheiten in nahezu allen Bereichen unseres Sortimentes für Kennzeichnung und Arbeitssicherheit.

Hier einige Highlights:

+ Neue Rohrleitungsbänder für eine Vielzahl an Stoffen und Gemischen fertig eingestuft mit den entsprechenden Gefahrsymbolen gemäß GHS / CLP – nur bei Kroschke!

+ Etiketten und Placards gemäß ADR 2017

+ Neue Parkplatzreservierungsschilder in verbesserter Qualität mit Reflexfolie.

+ Neu im Sortiment: Geschwindigkeitsanzeigesysteme für mehr Sicherheit durch weniger Geschwindigkeit

+ Die neue Generation im Atemschutz mit den patentierten Einweg-Faltmasken der Serie 9000 unserer Marke Work.

+ Der neue Betriebsverbandkoffer von Cederroth mit integriertem Pflasterspender

Ebenfalls neu: Unser Kroschke-Expertenteam aus Produktmanagern, Kennzeichnungsprofis und Fachleuten für Arbeitssicherheit gibt an vielen Stellen im Hauptkatalog nützliche Tipps zu Produkten und praktische Hinweise zu Normen und Vorschriften.

Die Onlineversion des kompletten Kataloges ist hier verfügbar.

Frohes Fest und guten Rutsch!

Frohes Fest und guten Rutsch!Oft genug spannend und vielfach aufregend: Das fast abgelaufene Jahr 2016 hat uns in vielerlei Hinsicht überrascht. Die Briten stimmen mehrheitlich für den Brexit, der heimische Sommer war mal nicht ganz so verregnet wie sonst, Trump gewinnt die Wahl in den Vereinigten Staaten, wie aus dem Nichts wurde die neue Arbeitsstättenverordnung doch noch verabschiedet und mein blau-gelber Lieblingsclub Eintracht Braunschweig überwintert als Herbstmeister an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga.

Schauen wir mal, was das kommende Jahr 2017 für uns bereithält. Vorher wünsche ich  Ihnen aber ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Genießen Sie die Feiertage im Kreis von Familie und Freunden und nutzen Sie die Zeit um ein wenig vom Alltagsstress abzuschalten und neue Kraft zu sammeln.

Vielen Dank außerdem für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr und Ihre Treue. Wieder hat uns einiges Feedback in Form von Kommentaren zu unseren Artikeln oder auch via E-Mail zum Kroschke-Blog erreicht.

Herzliche Grüße aus Braunschweig!

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Kategorie: Unternehmen Kroschke von Carsten Heine (Carsten Heine). Keine Kommentare

Novelle der Arbeitsstättenverordnung in Kraft getreten

Die Novelle der Arbeitsstättenverordnung 2016 gilt ab sofortNoch im letzten Jahr sorgte die geplante Neufassung der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) für einige Aufregung in der großen Koalition. Statt der Verabschiedung im Bundeskabinett wurde dann einige Zeit lang sehr ruhig um die neue Fassung der Vorschrift. Bis im Herbst dieses Jahres Kompromisse in den strittigen Fragen gefunden wurden, sodass das die Novelle Anfang November von der Bundesregierung beschlossen werden konnte.

Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt Anfang Dezember gilt die neue Arbeitsstättenverordnung 2016 nun unmittelbar. Was aber hat sich geändert? Wir bringen mit unserem Überblick Licht ins Dunkel:

  • Telearbeitsplätze Die bisherige Bildschirmarbeitsverordnung wurde aufgehoben und die entsprechenden Bestimmungen im Rahmen der Neufassung der ArbStättV in die Novelle integriert. Dabei wurden die alten Regelungen an moderne Arbeits- und Organisationsformen angepasst. Auch für das Homeoffice muss jetzt eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden, allerdings nur einmalig nach der Ersteinrichtung.
  • Unterweisung der Beschäftigten Im § 6 regelt die ArbStättV nun im Detail welche Inhalte den Beschäftigten auf Basis der Gefährdungsbeurteilung vermittelt werden müssen. Mindestens jährlich muss der Arbeitgeber die Beschäftigten in einer verständlichen Form und Sprache informieren. Die neue ArbStättV folgt damit anderen Verordnungen im Arbeitsschutz, wie der Gefahrstoffverordnung, der Biostoffverordnung oder der Betriebssicherheitsverordnung, die vergleichbare Regelungen enthalten.
  • Psychische Belastungen am Arbeitsplatz Explizit erwähnt werden im § 3 jetzt auch die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, die bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden müssen.
  • Sichtverbindungen aus Arbeitsräumen nach außen Wie bisher schon fordert die ArbStättV möglichst ausreichend Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen. Neu ist aber die Differenzierung zwischen Arbeits- und Pausenräumen: Während für Arbeitsräume konkrete Ausnahmen definiert werden, gelten diese nicht für Pausen- und Bereitschafträume sowie Kantinen.

Den Wortlaut der neuen ArbStättV finden Sie hier im Bundesgesetzblatt. Diese Synopse bietet außerdem einen guten Vergleich zwischen alter und neuer Fassung.

Work-Adventskalender zur Vorweihnachtszeit

Sascha Schatz mit dem Work-Adventskalender

Im letzten Jahr hatte er Premiere: der Adventskalender mit Produkten unserer Eigenmarke Work. Jeweils der erste Kunde des Tages, der seine Bestellung persönlich in der Kroschke-Firmenzentrale in Braunschweig in Empfang nimmt, bekam ein weihnachtlich verpacktes Überraschungspaket mit PSA-Produkten überreicht.

Auch in diesem Jahr hat das Team um Produktmanager Sascha Schatz wieder fleißig Päckchen geschnürt.‚Die Erstausgabe des Kalenders vor einem Jahr kam sehr gut bei unseren Besuchern an. Schokolade steckt zwar nicht in den Paketen, die Überraschung war aber bei allen trotzdem groß.‘, berichtet Schatz.In diesem Sinne wünschen wir von Kroschke Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit.

Audit erfolgreich bestanden

Wer kennt sie nicht: Die kleinen, nützlichen Aufkleber im Auto, die einen daran erinnern, den Airbag auszuschalten, wenn man eine Babyschale auf dem Beifahrersitz transportieren möchte. Dieser und viele weitere Hinweise finden sich in Kraftfahrzeugen: von Sicherheitshinweisen vorne im Motorraum bis zu Bedienungsanleitungen hinten bei der Anhängerkupplung müssen die Automobilhersteller ihre Kunden und Autofahrer auf viele Dinge aufmerksam machen. In der Regel tragen Aufkleber mit entsprechenden Piktogrammen die wichtige Botschaft.

Kleine Aufkleber – große Anforderungen

Jährlich drei bis vier Millionen dieser kleinen Aufkleber fertigt Kroschke als Partner der Daimler AG schon seit Jahren. Dort kommen sie in zahlreichen Kfz- und LKW-Modellen zum Einsatz. Auch wenn unsere Produkte ziemlich klein sind, sind die Anforderungen, die an sie gestellt werden (müssen), umso größer, schließlich müssen die Hinweise ein Autoleben lang halten und lesbar sein. Wer sich schon einmal über den abgeblätterten Aufkleber seines Lieblingsvereins am Auto geärgert hat, weiß, dass das nicht so einfach ist.

Komplexe Prüfung aller Prozesse im Kundenaudit

ProzessfreigabeauditAber nicht nur unsere Produkte selbst müssen hohen Anforderungen gerecht werden, auch die hausinternen Prozesse nehmen Großkunden wie die Daimler AG ganz genau unter die Lupe. So stand vor kurzem ein so genanntes Prozessfreigabeaudit an, bei dem von der Auftragserfassung im Vertrieb über die Produktion bis hin zur kundenindividuellen Verpackung, Kennzeichnung und Lieferung alle Einzelschritte unter die Lupe genommen wurden. Auf dem Plan der Auditoren standen auch kleinste Details: Wie sieht die Wareneingangsprüfung für das Grundmaterial der Aufkleber aus? Wie und wo wird das Material gelagert? Wie laufen die Prozesse in Produktion von der Erstellung der Druckdateien über den tatsächlichen Druck bis zur Qualitätskontrolle ab? Stimmt die finale Verpackung?

Sie merken schon: Es waren viele Fragen, die das Projektteam den Prüfern beantworten musste. Die Umstellung von Inkjetdruck auf Elektrofotografie und die Anschaffung diverser neuer Weiterverarbeitungsmaschinen hatten das Audit nötig gemacht. Die Prüfer hatten am Ende nichts zu beanstanden und lobten neben der hohen Motivation der Kroschke-Mannschaft vor allem die Ordnung und Sauberkeit. „Wie jeder weiß, sind Prüfungssituationen selten angenehm. Mit unserem Partner, der Daimler AG, verbindet uns aber schon seit Jahren eine intensive Partnerschaft, sodass wir sehr gut vorbereitet waren. So bleiben beiden Seiten böse Überraschungen erspart. Dass die Rückmeldungen dann so positiv als „ein dickes GRÜN“  ausfallen, ist für alle Beteiligten natürlich ein Riesenerfolg“, erklärt Katja Bengsch, Gruppenleiterin Druck bei Kroschke. In der nahen Zukunft soll die Zusammenarbeit weiter vertieft werden. Unser Team freut sich schon jetzt auf neue spannende Projekte mit unserem Partner, der Daimler AG.

Warum Sie Brandschutzeinrichtungen lückenlos kennzeichnen sollten

Ob die Standorte von Brandschutz.-.einrichtungen wie Feuerlöschern immer mit dem passenden Brandschutzschild zu kennzeichnen sind, ist in der Praxis umstritten.

Der Abschnitt 5.2.3 der Arbeitsstättenregel (ASR) A 2.2 steht meiner Meinung nach im Widerspruch zu den Anforderungen nach Kennzeichnung durch Brandschutzzeichen der ASR A 1.3. So heißt es in der ASR A2.2, dass der Arbeitgeber sicherzustellen hat, dass ‚die Standorte von Feuerlöschern […] gekennzeichnet sind, sofern die Feuerlöscher nicht gut sichtbar angebracht oder aufgestellt sind.‘

Empfehlenswert: Kennzeichnung von Feuerlöschern

Die ASR 2.2 regt also an, auf eine Kennzeichnung von Feuerlöschern zu verzichten, wenn diese gut sichtbar angebracht oder aufgestellt sind. Diese Ausnahme gilt in der ASR A 2.2 allerdings nur für Feuerlöscher, nicht aber z.B. für einen Löschschlauch der ebenfalls gut sichtbar an einer Wand angebracht ist, denn im gleichen Abschnitt heißt es weiter, dass der Arbeitgeber auch dafür zu sorgen hat, dass ‚weitere Feuerlöscheinrichtungen ebenfalls […]  gekennzeichnet sind (z. B. für Wandhydranten: Brandschutzzeichen F002 „Löschschlauch“) und die Standorte der Feuerlöscheinrichtungen in den Flucht-und Rettungsplan […]  aufgenommen sind.

Gleichzeitig heißt es aber in der ASR A1.3 und Punkt 4 Abs. 11: ‚Zur Kennzeichnung und Standorterkennung von Material und Ausrüstung zur Brandbekämpfung sind Brandschutzzeichen nach Anhang 1 zu verwenden.‘, und weiter im Punkt 5.1 Abs. 7: ‚Ist eine Sicherheitsbeleuchtung nicht vorhanden, muss auf Fluchtwegen die Erkennbarkeit der dort notwendigen Rettungs- und Brandschutzzeichen durch Verwendung von langnachleuchtenden Materialien auch bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung für den Zeitraum der Flucht in einen gesicherten Bereich erhalten bleiben.‘

Also was tun? Was ist mit Feuerlöschern, die im Verlauf eines Fluchtweges gut sichtbar angebracht sind und nach ASR A 2.2 nicht gekennzeichnet werden müssen? Obwohl nach ASR A 1.3 die Erkennbarkeit der notwendigen Zeichen durch langnachleuchtend gekennzeichnete Zeichen gegeben sein muss. Welche Regel ist dann zu beachten?

Bedeutet das etwa, dass z.B. Löschsand langnachleuchtend gekennzeichnet werden muss, aber ein Feuerlöscher der im „Normalfall“ gut sichtbar angebracht ist, braucht dies dann nicht? Ich denke das kann nicht sein!

Vor einigen Jahren herrschte noch die Expertenmeinung, dass eine Kennzeichnung aller Feuerlöscher auch den Nebeneffekt hat, dass man sofort erkennt wo ein Feuerlöscher hingehört, falls er widerrechtlich entfernt bzw. nach einem Einsatz nicht erneuert wurde. Ein fehlender Abgleich besteht meiner Meinung nach auch zu den Anforderungen der DIN ISO 23601, die in Ihrem Abschnitt 5 k) Gestaltungsgrundlagen folgenden Text aufweist:

‚Sind Erste-Hilfe- und Brandbekämpfungseinrichtungen auf dem Plan ausgewiesen, so müssen Sicherheitszeichen verwendet werden, die denen in der baulichen Anlage und denen der ISO 7010 entsprechen.‘

Als Experte für Sicherheitskennzeichnung kann ich Ihnen deshalb nur empfehlen: Kennzeichnen Sie jeden Feuerlöscher. Das erspart Ihnen zum einen eine mühselige Einzelplatzbetrachtung, zum anderen liegen Sie im Zweifelsfall immer auf der richtigen bzw. sicheren Seite. Ein paar Euro können im Gefahrfall Leben retten. Und wer weiß schon, wie die abweichenden Anforderungen in den einzelnen Regelwerken im Fall eines Schadens ausgelegt werden.

Gut sichtbar für mehr Sicherheit

DunkelheitKaum ist der Sommerurlaub vorbei, wird es auch schon wieder Weihnachten. Geht es nach den Lebkuchen, die schon seit Wochen in den Supermärkten stehen, mag man das zwar so vermuten, dazwischen liegt aber immer noch der Herbst. Für einige die schönste, weil farbenfrohe Jahreszeit, für andere einfach nur kalt und nass. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Ebenfalls wahr: die Tage sind wieder deutlich kürzer geworden und zu dem fallenden Laub kommt auch noch Dunkelheit und da ist es ganz wichtig gesehen zu werden.

So trägt eine bessere Sichtbarkeit der Verkehrsteilnehmer und Fahrzeuge bei Dunkelheit entscheidend dazu bei, Unfälle zu vermeiden. Obwohl in Deutschland die meisten Wegstrecken bei Tag zurückgelegt werden, ereignen sich knapp die Hälfte der tödlichen Unfälle in der Nacht. Bei Dunkelheit ist das Unfallrisiko rund dreimal so hoch wie bei Sonnenschein. Das liegt zum größten Teil daran, dass sich unser Sehvermögen bei Nacht auf ca. 5 % der Sehleistung bei Tag reduziert. Ältere Menschen sehen bei Dunkelheit noch schlechter. Im Vergleich zu einem Zwanzigjährigen benötigt ein Sechzigjähriger eine achtmal höhere Lichtmenge, um ein Objekt mit gleicher Helligkeit zu erkennen. Hinzukommt, dass man in der Nacht bzw. in der Dunkelheit schneller ermüdet. Die Ermüdung reduziert zusätzlich alle Seh- und Körperfunktionen.

4 Tipps für mehr Sicherheit bei Dunkelheit

Warnschutzkleidung sorgt für gute SichtbarkeitReflektierende Kleidung: Dunkle Kleidung wird nur bis ca. 25 Meter Entfernung wahrgenommen, während reflektierendes Material in einer Entfernung von ca. 150 Metern erkannt wird. Bei 50 km/h liegt der Anhalteweg bei rund 28 Metern. Die Helligkeit bzw. die Reflektion der Kleidung kann also Leben retten. In unserem Onlineshop finden Sie für jede Situation oder Witterung die passende Warnschutzkleidung.

Geschwindigkeit anpassen: Reinigen Sie regelmäßig Ihre Frontscheibe, denn Schlieren und Schmutzpartikel verzerren die Sicht und können Blendwirkung verursachen. Zudem sollten Sie sich bei Dunkelheit am rechten Fahrbahnrand orientieren und nie an der Mittellinie. Schauen Sie auch nie direkt in die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge.

Regelmäßige Kontrolle der Augen: Bei Problemen mit der Nachtsicht kann speziell das Dämmerungssehen und die Blendempfindlichkeit von einem Augenarzt getestet werden. Hilfe verschaffen oft schon andere Brillengläser oder Vitamin A- haltige Augentropfen. Brillenträger sollten ebenfalls darauf achten, dass sich keine Schlieren, Kratzer oder Schmutzpartikel auf den Gläsern befinden. Wie oben beschrieben verzerren diese die Sicht oder können blenden.

Fahrzeugmarkierung und Kontrolle der Beleuchtung: Durch Dunkelheit und Witterung können Autofahrer oft die Sicherheitsabstände zu vorausfahrenden Fahrzeug schlecht einschätzen. Mit reflektierenden Markierungen können nicht nur der Abstand und die Geschwindigkeit von vorrausfahrenden Fahrzeugen besser eingeschätzt werden, sondern die Sichtbarkeit von Fahrzeugen wird bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit verbessert. Zudem sollten Sie regelmäßig die Beleuchtung von Fahrzeugen überprüfen, damit entgegenkommende Fahrer nicht geblendet werden. Nebelscheinwerfer und Fernlicht sollten Sie nur dann einschalten, wenn es wirklich nötig ist. Die Nebelschlussleuchte darf laut Straßenverkehrsordnung nur bei einer Sichtweite von unter 50 m und Nebel eingeschaltet werden. Wenn sie eingeschaltet ist, dürfen höchstens 50 km/h gefahren werden.

Übrigens: Am Wochenende steht wieder die Zeitumstellung auf die (normale) Mitteleuropäische Zeit (MEZ) an und die Uhren werden in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2016 von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht verlängert sich also um eine Stunde (und Ausschlafen ist angesagt). Das bedeutet aber auch, dass die Dunkelheit eine Stunde früher eintritt. Gerade in den ersten Tagen ist da auf dem Weg in den Feierabend Vorsicht geboten.

Weltherztag am 29.09.

Wussten Sie, dass am 29.09.2016 Weltherztag ist? Dies ist eine Initiative der World Heart Federation (WHF), einem Zusammenschluss von mehr als 200 kardiologischen Fachgesellschaften und Stiftungen aus über 100 Ländern. In Zusammenarbeit als offizieller Partner der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist es Ziel der WHF alle vorzeitigen Tode durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zum Jahr 2025 um 25% zu reduzieren.

Mit dem Weltherztag sollen Menschen darüber informiert werden, dass Herzinfarkt und Schlaganfall mit weltweit 17,5 Millionen die am häufigsten erfassten Todesursachen sind. Schätzungen besagen sogar, dass sich die Zahl bis 2030 auf über 23 Millionen erhöhen wird. Allerdings könnten laut WHO rund 80 % dieser Todesfälle vermieden werden, wenn man sich um eine gesunde und ausgewogene Lebensweise bemüht.

Der Hauptrisikofaktor für einen Herzinfarkt ist ein alter Bekannter: die Zigarette. Wer sich jedoch das Rauchen abgewöhnt, kann die Wahrscheinlichkeit bereits um bis zu 50 % reduzieren. Weitere Faktoren können Diabetes, Bluthochdruck, Störungen des Fettstoffwechsels oder auch familiäre Vorbelastungen sein. Bei Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel können diese Symptome noch verstärkt werden. Dies gilt natürlich auch für den übermäßigen Verzehr von Alkohol.

Wer jedoch auf die richtige Ernährung und genügend Bewegung achtet, dankt es nicht nur sich selbst sondern geht als gutes Vorbild voran. Eine Empfehlung hierzu: Kochen Sie mediterran! Die mediterrane Küche ist nicht nur ballaststoffreich, fettarm und reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, sondern auch sehr lecker und nicht schwierig zuzubereiten. Probieren Sie es doch einmal aus. Ob italienisch, französisch, spanisch, griechisch oder türkisch, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Schauen Sie zum Beispiel hier vorbei »