Schnelle Hilfe, wenn etwas ins Auge geht

Augendusche im EinsatzUnfälle, bei denen die Augen in Mitleidenschaft gezogen werden, belegen mit 21% den zweiten Platz unter den beruflich angezeigten Verletzungen. Zugleich ist das Auge eines unserer wichtigsten und sensibelsten Sinnesorgane.

Umso wichtiger ist schnelle Hilfe im Notfall mit den richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen: Flüssigkeiten oder Fremdkörper müssen soll schnell wie nur möglich aus dem Auge befördert werden. Dies ist mit fest installierten Augenduschen oder Augenspülungen in Flaschenform möglich.

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Warum müssen Gefahrgutetiketten eigentlich seewasserbeständig sein?

Der Transport von Behältern mit Chemikalien ist besonderen Bestimmungen unterworfen. Werden diese auf dem Seeweg transportiert müssen beim Be- und Entladen der Schiffe die Etiketten auf den Behältern gut sichtbar und lesbar sein. Sie geben Auskunft darüber, wie die Behälter weiterzutransportieren, wie sie zu entladen und wie sie zu lagern sind.

Neben der Beständigkeit gegenüber starker Hitze und UV- Strahlung müssen Etiketten, die über den Seeweg transportiert werden, die britische Norm BS 5609 erfüllen. Sie besagt, dass das Etikettenmaterial sowie die aufgedruckten Daten mindestens drei Monate in Seewasser gelagert werden können, ohne dass die auf ihnen enthaltenen Informationen unleserlich werden und verloren gehen.

Bevor Gefahrgutetiketten jedoch den Titel „seewasserbeständig“ erhalten, müssen sie sich einigen Tests unterziehen. Bei diesen werden zuerst das Grundmaterial und dann das fertig bedruckte Etikett getestet. Im ersten Schritt wird auf Formstabilität, Haftung, Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen sowie Salzwasser getestet. Im zweiten werden die bedruckten Materialien aus dem ersten Test auf Lesbarkeit, Abnutzung und Umwelteinflüsse wie Sonneneinstrahlung, Salzwasser und Sand getestet.
Besonderes Augenmerk wird auf die genutzten Tinten und die Druckweise des Druckers gelegt, da nicht alle Tinten allen Einflüssen gleichermaßen standhalten. Durch nachträgliche Beschichtungen oder das Laminieren der Etiketten kann eine zusätzliche Widerstandsfähigkeit erreicht werden.

Unsere Folienetiketten für die Kennzeichnung von Gefahrgut gemäß IMDG-Code entsprechen den internationalen Anforderungen und sind von einem unabhängigen Institut auf Ihre Seewasserbeständigkeit getestet worden.

2015 startet durch: Stabile Preise, starker Service und viele Neuheiten im neuen Hauptkatalog

Der Kroschke-Hauptkatalog 2015 ist da!Haben Sie die Feiertage gut überstanden und sind gut ins neue Jahr gestartet? Ich hoffe es doch. ;-) Ein guter Start ins neue Jahr für Ihre Arbeitssicherheit ist unser neuer, frisch gedruckter Hauptkatalog 2015. Mit nun schon über 780 Seiten ist noch umfangreicher und bietet Ihnen wie gewohnt alles Nötige rund um Kennzeichnung und Arbeitssicherheit – viele bewährte Klassiker aber auch interessante Neuheiten in allen Bereichen. Unsere Neuheiten finden Sie hier auf einen Blick »

Stabile Preise bei 96 % aller Artikel

Gute Nachrichten auch für Ihren Einkauf: Trotz gestiegener Kosten und Preiserhöhungen von Lieferanten konnten wir unsere Verkaufspreise in diesem Jahr dank optimierter Prozesse bei nahezu allen Produkten stabil halten.

Ihr Wegweiser durch das Vorschriftenlabyrinth

Die Welt der Arbeitssicherheit ist einem ständigen Wandel unterworfen. Neue oder veränderte Rechtsgrundlagen, erhöhte Anforderungen in neuen Normen – in unserem Hauptkatalog finden Sie viele nützliche Zusatzinfos und praktische Tipps z.B. zur Sicherheitskennzeichnung gemäß der neuen ASR A1.3, zum Fristablauf bei der Umstellung der Gefahrstoffkennzeichnung auf das GHS-System am 01.06. dieses Jahres oder zur neuen Systematik des DGUV-Regelwerks. Als Ihr verlässlicher Partner sagen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Unser Hauptkatalog steht Ihnen auch wieder hier als praktischer Onlinekatalog zur Verfügung – digital am Bildschirm blättern und direkt mit wenigen Klicks bestellen. Natürlich senden wir Ihnen auch gerne Ihr persönliches Exemplar per Post zu. Nutzen Sie unser Anforderungsformular oder rufen Sie uns einfach unter Tel. 0531 / 318 – 588 an.

Gefahrgut: 10 ADR-Änderungen, die Sie kennen sollten

Laster mit GefahrgutkennzeichenDas Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (kurz: ADR) enthält besondere Vorschriften für den Transport von Gefahrgut im Straßenverkehr.

Diese Vorschriften betreffen:

  • Die Einstufung der zu transportierenden Güter als Gefahrgut
  • Die Kennzeichnung und die Dokumentation der Beförderung
  • Den Bau von Behältern und Tanks für Gefahrguttransporte
  • Die Ausbildung der am Gefahrguttransport beteiligten Personen

Diese Vorschriften und Regelungen greifen, sobald der Transport zwischen zwei Vertragsstaaten erfolgt.

ADR 2015 – das ändert sich

Nun tritt am 01.01.2015 das ADR 2015 in Kraft. Wie auch schon in den Jahren zuvor gilt eine allgemeine sechsmonatige Übergangsfrist, was bedeutet, dass Sie die Vorschriften der ADR 3013 bis zum 30.06.2015 uneingeschränkt weiter nutzen können. Die Basis dieser Änderung ist die 18. Ausgabe der UN-Empfehlungen zum Transport gefährlicher Güter.

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Frohes Fest!

Frohes FestDas ging wie immer schneller als gedacht: Nur wenige Tage bleiben noch bis Weihnachten. Da ist es mal wieder an der Zeit, Danke zu sagen. Danke fürs Lesen und Danke für Ihr konstruktives Feedback per E-Mail oder auch als Kommentar zu einem unserer Artikel.

Das kommende Jahr wird in Sachen Arbeitssicherheit wieder sehr spannend. Mit der neuen ADR, der angekündigten Änderung der Betriebssicherheitsverordnung oder dem Ablauf der Übergangsfrist der CLP-/GHS-Verordnung ergeben sich schon auf den ersten Blick interessante Themen. Ich freue mich, Sie auch im Jahr 2015 mit praxisnahen Infos zu versorgen.

Für Fragen, Anregungen oder Kommentare stehen wir Ihnen jederzeit unter redaktion@kroschke-blog.eu zur Verfügung.

Allen Lesern wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und entspannte Feiertage. ❆ ☃

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Kategorie: Unternehmen Kroschke von Carsten Heine (Carsten Heine). Keine Kommentare

SAP und C# – ein Besuch bei unseren Fachinformatiker-Azubis

Verena und Felix im Interview mit dem AutorDer IT-Bereich ist das Rückgrat eines Unternehmens – ohne geht nichts. Aus gutem Grund bildet auch Kroschke zum Fachinformatiker bzw. zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung aus.

ERP-Systeme wie SAP sind mir zwar während meines Studiums mal begegnet, auch einige Programmiersprachen sind mir zumindest vom Namen her geläufig. Aber um den Bereich einmal näher kennen zu lernen, habe ich mich mit Verena und Felix  getroffen. Die beiden sind im zweiten Ausbildungsjahr und berichten von ihren Aufgaben und ihrem Arbeitsalltag.

Verena, wie bist du auf den Beruf gekommen?

Verena: Frauen sind in meinem Beruf ja leider immer noch nicht so oft zu finden, obwohl ich finde, dass dieser Beruf natürlich auch für Frauen geeignet ist.

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Neue Regelung der Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer

Ausbildung betrieblicher Ersthelfer

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat
am 25. Mai 2014 beschlossen, dass die Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer ab dem 1. April 2015 neuen Regelungen unterliegen wird. Die Änderung der Erste-Hilfe- Ausbildung fußt vor allem in der Erkenntnis, dass die Teilnehmer mittel- bis langfristig Schwierigkeiten haben das vermittelte Wissen abzurufen. Zurückzuführen ist dies auf die hohe Wissensdichte der Grundausbildung. Hier liegt auch der Erneuerungsansatz der DGUV.

Die wichtigsten Neuerungen sind in der Strukturierung der Kurse zu finden. Der Erste- Hilfe-Kurs verkürzt sich von 16 UE (Unterrichtseinheiten) an 2 Tagen auf 9UE in einem eintägigen Kurs. Der Auffrischungskurs, welcher weiterhin alle 2 Jahre wiederholt werden muss, wird von 8UE auf 9UE an den Grundkurs Erste-Hilfe angepasst.

 

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Erste-Hilfe- Grundkurs 16 Unterrichtseinheiten
2 Tage
9 Unterrichtseinheiten
1 Tag
Auffrischungskurs 8 Unterrichtseinheiten
1 Tag
9 Unterrichtseinheiten
1 Tag
Wiederholung Auffrischungskurs alle 2 Jahre alle 2 Jahre

 

Des Weiteren werden auch die Inhalte der Kurse von den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen überarbeitet. In Zukunft sollen diese sehr viel praxisnäher vermittelt werden. Neben den generell zu vermittelnden Themen werden für die Unternehmen optionale Themensammlungen verfügbar sein. Somit stellt die DGUV ihnen sehr viel spezifischere Erste-Hilfe-Kurse zur Verfügung.
Zurzeit wird er noch überarbeitet, aber die endgültigen Ausbildungsinhalte werden im DGUV Grundsatz 304-001“Ermächtigung von Stellen für die Aus- und Fortbildung in der Ersten Hilfe“ festgehalten.

 

Informative Tage bei den Kroschke-Kompakt-Schulungen

Wolfram Wildhagen bei der Abseilübung mit unserem Azubi Sebastian Stute

An zwei Tagen im November waren einige Kunden bei uns in Braunschweig zu Gast, um sich zu aktuellen Arbeitsschutz-Themen auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Zum Auftakt am 11.11. berichtete ein Experte unseres Partners uvex über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Schutzhandschuhe. Themen des interessanten Tages waren unter anderem der Schnittschutz und das Arbeiten bei Nässe.

Tags darauf informierte Wolfram Wildhagen, der im Alltag als Fachkraft für Arbeitssicherheit Kroschke-Kunden u.a. mit Arbeitschutzkonzepten unterstützt, über die richtige Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Praxisnah konnten sich die Teilnehmer ein Bild von der nötigen Ausrüstung und dem richtigen Handling machen. Nach dem Theorieteil hatten am Nachmittag alle Teilnehmer Gelegenheit, sich unter fachkundiger Anleitung selbst vom Dach unserer Logistikhalle abzuseilen. Alle Teilnehmer bekamen nach Schulungsende ein entsprechendes Zertifikat von den Referenten überreicht. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Schulungstruck der BG ETEM bei Kroschke

Schulungstruck der BG ETEM macht Station bei Kroschke in BraunschweigArbeitssicherheit wird bei uns groß geschrieben, und das nicht nur in unserem Sortiment sondern natürlich auch intern in allen Bereichen. Im Rahmen der jährlichen Arbeitssicherheitsunterweisung der Kroschke-Beschäftigten machte Ende November der Schulungstruck der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) bei uns in Braunschweig Station.

Die Experten der BG informierten anschaulich und mit viel Praxisbezug über potenzielle Unfall- und Gesundheitsgefahren im täglichen Arbeitsalltag im Büro, um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen weiter zu verbessern. Inga Baumgarte, Beauftragte für Arbeitssicherheit bei Kroschke, freute sich nach dem Abschluss der erfolgreichen Schulungstage: „Die Gefahren liegen heute oft im Verborgenen: Fehlhaltungen beim Sitzen im Büro oder auch beim Heben und Tragen tun in der Regel nicht sofort weh, sondern machen sich erst nach Jahren mit Muskel- oder Wirbelsäulenerkrankungen bemerkbar. Die Herausforderung ist, die Kollegen immer wieder zu sensibilisieren und die ‚gesunde Arbeit‘ als Thema zu etablieren. Die Experten der BG haben mit Ihren Vorträgen einen hervorragenden Beitrag dazu geleistet.“

GHS/CLP: Die Frist läuft ab – das müssen Sie noch tun

Gemische müssen ab 01.06.2015 gemäß CLP-Verordnung gekennzeichnet werdenWas haben Weihnachten und ablaufende Fristen gemeinsam? Beides kommt üblicherweise schneller als gedacht und urplötzlich ist es dann soweit. Zugegeben, die Umstellung der Gefahrstoffkennzeichnung auf das GHS-System nach der CLP-Verordnung ist kein Weihnachtsgeschenk, sondern ein viel ernsteres Thema und bei dem bevorstehenden Fristablauf bleibt auch noch etwas mehr Zeit als nur vier Wochen.

Aber nichtsdestotrotz: Ab dem 01.06.2015 müssen mit dem Ende der letzten Übergangfrist der CLP-Verordnung auch Gefahrstoff-Gemische nach dem global einheitlichen GHS-System gekennzeichnet werden. Die bisherige Kennzeichnung nach der Zubereitungsrichtlinie RL 1999/45/EG darf nicht mehr verwendet werden. Für Verpackungen, die vor dem Stichtag befüllt wurden und noch nach altem Recht gekennzeichnet sind, gilt eine allerletzte Übergangsfrist für den Abverkauf. Diese endet am 31.05.2017.

Wichtig: Neben der direkten Kennzeichnung auf Verpackungen und Behältern müssen auch alle weiteren Unterlagen auf den neuesten Stand gebracht werden. Die neuen Angaben der CLP-Verordnung ersetzen im Fall von Gemischen jene der oben erwähnten Zubereitungsrichtlinie und bei Stoffen die der Stoffrichtlinie RL 67/548/EWG. Betroffen sind in erster Linie die Sicherheitsdatenblätter, aber auch Betriebsanweisungen, Aushänge, Notfallpläne und vieles mehr.

Tipp: Ein nützliches Tool bei der Umstellung auf die CLP-Verordnung ist das Gefahrstoffinformationssystem GISCHEM der Berufsgenossenschaft Rohstoff und chemische Industrie. Neben einem GHS-Konverter, der ausgehend von der bisherigen Einstufung einen Vorschlag für eine ‚neue‘ Einstufung nach der CLP-Verordnung liefert, bietet GISCHEM die Möglichkeit ein Gefahrstoffverzeichnis für Ihren Betrieb zu erstellen und einen Gemischrechner.

Ausführliche Informationen finden Sie außerdem hier auf unseren GHS-Informationsseiten.