Work-Adventskalender zur Vorweihnachtszeit

Sascha Schatz mit dem Work-Adventskalender

Im letzten Jahr hatte er Premiere: der Adventskalender mit Produkten unserer Eigenmarke Work. Jeweils der erste Kunde des Tages, der seine Bestellung persönlich in der Kroschke-Firmenzentrale in Braunschweig in Empfang nimmt, bekam ein weihnachtlich verpacktes Überraschungspaket mit PSA-Produkten überreicht.

Auch in diesem Jahr hat das Team um Produktmanager Sascha Schatz wieder fleißig Päckchen geschnürt.‚Die Erstausgabe des Kalenders vor einem Jahr kam sehr gut bei unseren Besuchern an. Schokolade steckt zwar nicht in den Paketen, die Überraschung war aber bei allen trotzdem groß.‘, berichtet Schatz.In diesem Sinne wünschen wir von Kroschke Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit.

Audit erfolgreich bestanden

Wer kennt sie nicht: Die kleinen, nützlichen Aufkleber im Auto, die einen daran erinnern, den Airbag auszuschalten, wenn man eine Babyschale auf dem Beifahrersitz transportieren möchte. Dieser und viele weitere Hinweise finden sich in Kraftfahrzeugen: von Sicherheitshinweisen vorne im Motorraum bis zu Bedienungsanleitungen hinten bei der Anhängerkupplung müssen die Automobilhersteller ihre Kunden und Autofahrer auf viele Dinge aufmerksam machen. In der Regel tragen Aufkleber mit entsprechenden Piktogrammen die wichtige Botschaft.

Kleine Aufkleber – große Anforderungen

Jährlich drei bis vier Millionen dieser kleinen Aufkleber fertigt Kroschke als Partner der Daimler AG schon seit Jahren. Dort kommen sie in zahlreichen Kfz- und LKW-Modellen zum Einsatz. Auch wenn unsere Produkte ziemlich klein sind, sind die Anforderungen, die an sie gestellt werden (müssen), umso größer, schließlich müssen die Hinweise ein Autoleben lang halten und lesbar sein. Wer sich schon einmal über den abgeblätterten Aufkleber seines Lieblingsvereins am Auto geärgert hat, weiß, dass das nicht so einfach ist.

Komplexe Prüfung aller Prozesse im Kundenaudit

ProzessfreigabeauditAber nicht nur unsere Produkte selbst müssen hohen Anforderungen gerecht werden, auch die hausinternen Prozesse nehmen Großkunden wie die Daimler AG ganz genau unter die Lupe. So stand vor kurzem ein so genanntes Prozessfreigabeaudit an, bei dem von der Auftragserfassung im Vertrieb über die Produktion bis hin zur kundenindividuellen Verpackung, Kennzeichnung und Lieferung alle Einzelschritte unter die Lupe genommen wurden. Auf dem Plan der Auditoren standen auch kleinste Details: Wie sieht die Wareneingangsprüfung für das Grundmaterial der Aufkleber aus? Wie und wo wird das Material gelagert? Wie laufen die Prozesse in Produktion von der Erstellung der Druckdateien über den tatsächlichen Druck bis zur Qualitätskontrolle ab? Stimmt die finale Verpackung?

Sie merken schon: Es waren viele Fragen, die das Projektteam den Prüfern beantworten musste. Die Umstellung von Inkjetdruck auf Elektrofotografie und die Anschaffung diverser neuer Weiterverarbeitungsmaschinen hatten das Audit nötig gemacht. Die Prüfer hatten am Ende nichts zu beanstanden und lobten neben der hohen Motivation der Kroschke-Mannschaft vor allem die Ordnung und Sauberkeit. „Wie jeder weiß, sind Prüfungssituationen selten angenehm. Mit unserem Partner, der Daimler AG, verbindet uns aber schon seit Jahren eine intensive Partnerschaft, sodass wir sehr gut vorbereitet waren. So bleiben beiden Seiten böse Überraschungen erspart. Dass die Rückmeldungen dann so positiv als „ein dickes GRÜN“  ausfallen, ist für alle Beteiligten natürlich ein Riesenerfolg“, erklärt Katja Bengsch, Gruppenleiterin Druck bei Kroschke. In der nahen Zukunft soll die Zusammenarbeit weiter vertieft werden. Unser Team freut sich schon jetzt auf neue spannende Projekte mit unserem Partner, der Daimler AG.

Warum Sie Brandschutzeinrichtungen lückenlos kennzeichnen sollten

Ob die Standorte von Brandschutz.-.einrichtungen wie Feuerlöschern immer mit dem passenden Brandschutzschild zu kennzeichnen sind, ist in der Praxis umstritten.

Der Abschnitt 5.2.3 der Arbeitsstättenregel (ASR) A 2.2 steht meiner Meinung nach im Widerspruch zu den Anforderungen nach Kennzeichnung durch Brandschutzzeichen der ASR A 1.3. So heißt es in der ASR A2.2, dass der Arbeitgeber sicherzustellen hat, dass ‚die Standorte von Feuerlöschern […] gekennzeichnet sind, sofern die Feuerlöscher nicht gut sichtbar angebracht oder aufgestellt sind.‘

Empfehlenswert: Kennzeichnung von Feuerlöschern

Die ASR 2.2 regt also an, auf eine Kennzeichnung von Feuerlöschern zu verzichten, wenn diese gut sichtbar angebracht oder aufgestellt sind. Diese Ausnahme gilt in der ASR A 2.2 allerdings nur für Feuerlöscher, nicht aber z.B. für einen Löschschlauch der ebenfalls gut sichtbar an einer Wand angebracht ist, denn im gleichen Abschnitt heißt es weiter, dass der Arbeitgeber auch dafür zu sorgen hat, dass ‚weitere Feuerlöscheinrichtungen ebenfalls […]  gekennzeichnet sind (z. B. für Wandhydranten: Brandschutzzeichen F002 „Löschschlauch“) und die Standorte der Feuerlöscheinrichtungen in den Flucht-und Rettungsplan […]  aufgenommen sind.

Gleichzeitig heißt es aber in der ASR A1.3 und Punkt 4 Abs. 11: ‚Zur Kennzeichnung und Standorterkennung von Material und Ausrüstung zur Brandbekämpfung sind Brandschutzzeichen nach Anhang 1 zu verwenden.‘, und weiter im Punkt 5.1 Abs. 7: ‚Ist eine Sicherheitsbeleuchtung nicht vorhanden, muss auf Fluchtwegen die Erkennbarkeit der dort notwendigen Rettungs- und Brandschutzzeichen durch Verwendung von langnachleuchtenden Materialien auch bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung für den Zeitraum der Flucht in einen gesicherten Bereich erhalten bleiben.‘

Also was tun? Was ist mit Feuerlöschern, die im Verlauf eines Fluchtweges gut sichtbar angebracht sind und nach ASR A 2.2 nicht gekennzeichnet werden müssen? Obwohl nach ASR A 1.3 die Erkennbarkeit der notwendigen Zeichen durch langnachleuchtend gekennzeichnete Zeichen gegeben sein muss. Welche Regel ist dann zu beachten?

Bedeutet das etwa, dass z.B. Löschsand langnachleuchtend gekennzeichnet werden muss, aber ein Feuerlöscher der im „Normalfall“ gut sichtbar angebracht ist, braucht dies dann nicht? Ich denke das kann nicht sein!

Vor einigen Jahren herrschte noch die Expertenmeinung, dass eine Kennzeichnung aller Feuerlöscher auch den Nebeneffekt hat, dass man sofort erkennt wo ein Feuerlöscher hingehört, falls er widerrechtlich entfernt bzw. nach einem Einsatz nicht erneuert wurde. Ein fehlender Abgleich besteht meiner Meinung nach auch zu den Anforderungen der DIN ISO 23601, die in Ihrem Abschnitt 5 k) Gestaltungsgrundlagen folgenden Text aufweist:

‚Sind Erste-Hilfe- und Brandbekämpfungseinrichtungen auf dem Plan ausgewiesen, so müssen Sicherheitszeichen verwendet werden, die denen in der baulichen Anlage und denen der ISO 7010 entsprechen.‘

Als Experte für Sicherheitskennzeichnung kann ich Ihnen deshalb nur empfehlen: Kennzeichnen Sie jeden Feuerlöscher. Das erspart Ihnen zum einen eine mühselige Einzelplatzbetrachtung, zum anderen liegen Sie im Zweifelsfall immer auf der richtigen bzw. sicheren Seite. Ein paar Euro können im Gefahrfall Leben retten. Und wer weiß schon, wie die abweichenden Anforderungen in den einzelnen Regelwerken im Fall eines Schadens ausgelegt werden.

Gut sichtbar für mehr Sicherheit

DunkelheitKaum ist der Sommerurlaub vorbei, wird es auch schon wieder Weihnachten. Geht es nach den Lebkuchen, die schon seit Wochen in den Supermärkten stehen, mag man das zwar so vermuten, dazwischen liegt aber immer noch der Herbst. Für einige die schönste, weil farbenfrohe Jahreszeit, für andere einfach nur kalt und nass. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Ebenfalls wahr: die Tage sind wieder deutlich kürzer geworden und zu dem fallenden Laub kommt auch noch Dunkelheit und da ist es ganz wichtig gesehen zu werden.

So trägt eine bessere Sichtbarkeit der Verkehrsteilnehmer und Fahrzeuge bei Dunkelheit entscheidend dazu bei, Unfälle zu vermeiden. Obwohl in Deutschland die meisten Wegstrecken bei Tag zurückgelegt werden, ereignen sich knapp die Hälfte der tödlichen Unfälle in der Nacht. Bei Dunkelheit ist das Unfallrisiko rund dreimal so hoch wie bei Sonnenschein. Das liegt zum größten Teil daran, dass sich unser Sehvermögen bei Nacht auf ca. 5 % der Sehleistung bei Tag reduziert. Ältere Menschen sehen bei Dunkelheit noch schlechter. Im Vergleich zu einem Zwanzigjährigen benötigt ein Sechzigjähriger eine achtmal höhere Lichtmenge, um ein Objekt mit gleicher Helligkeit zu erkennen. Hinzukommt, dass man in der Nacht bzw. in der Dunkelheit schneller ermüdet. Die Ermüdung reduziert zusätzlich alle Seh- und Körperfunktionen.

4 Tipps für mehr Sicherheit bei Dunkelheit

Warnschutzkleidung sorgt für gute SichtbarkeitReflektierende Kleidung: Dunkle Kleidung wird nur bis ca. 25 Meter Entfernung wahrgenommen, während reflektierendes Material in einer Entfernung von ca. 150 Metern erkannt wird. Bei 50 km/h liegt der Anhalteweg bei rund 28 Metern. Die Helligkeit bzw. die Reflektion der Kleidung kann also Leben retten. In unserem Onlineshop finden Sie für jede Situation oder Witterung die passende Warnschutzkleidung.

Geschwindigkeit anpassen: Reinigen Sie regelmäßig Ihre Frontscheibe, denn Schlieren und Schmutzpartikel verzerren die Sicht und können Blendwirkung verursachen. Zudem sollten Sie sich bei Dunkelheit am rechten Fahrbahnrand orientieren und nie an der Mittellinie. Schauen Sie auch nie direkt in die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge.

Regelmäßige Kontrolle der Augen: Bei Problemen mit der Nachtsicht kann speziell das Dämmerungssehen und die Blendempfindlichkeit von einem Augenarzt getestet werden. Hilfe verschaffen oft schon andere Brillengläser oder Vitamin A- haltige Augentropfen. Brillenträger sollten ebenfalls darauf achten, dass sich keine Schlieren, Kratzer oder Schmutzpartikel auf den Gläsern befinden. Wie oben beschrieben verzerren diese die Sicht oder können blenden.

Fahrzeugmarkierung und Kontrolle der Beleuchtung: Durch Dunkelheit und Witterung können Autofahrer oft die Sicherheitsabstände zu vorausfahrenden Fahrzeug schlecht einschätzen. Mit reflektierenden Markierungen können nicht nur der Abstand und die Geschwindigkeit von vorrausfahrenden Fahrzeugen besser eingeschätzt werden, sondern die Sichtbarkeit von Fahrzeugen wird bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit verbessert. Zudem sollten Sie regelmäßig die Beleuchtung von Fahrzeugen überprüfen, damit entgegenkommende Fahrer nicht geblendet werden. Nebelscheinwerfer und Fernlicht sollten Sie nur dann einschalten, wenn es wirklich nötig ist. Die Nebelschlussleuchte darf laut Straßenverkehrsordnung nur bei einer Sichtweite von unter 50 m und Nebel eingeschaltet werden. Wenn sie eingeschaltet ist, dürfen höchstens 50 km/h gefahren werden.

Übrigens: Am Wochenende steht wieder die Zeitumstellung auf die (normale) Mitteleuropäische Zeit (MEZ) an und die Uhren werden in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2016 von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht verlängert sich also um eine Stunde (und Ausschlafen ist angesagt). Das bedeutet aber auch, dass die Dunkelheit eine Stunde früher eintritt. Gerade in den ersten Tagen ist da auf dem Weg in den Feierabend Vorsicht geboten.

Weltherztag am 29.09.

Wussten Sie, dass am 29.09.2016 Weltherztag ist? Dies ist eine Initiative der World Heart Federation (WHF), einem Zusammenschluss von mehr als 200 kardiologischen Fachgesellschaften und Stiftungen aus über 100 Ländern. In Zusammenarbeit als offizieller Partner der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist es Ziel der WHF alle vorzeitigen Tode durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zum Jahr 2025 um 25% zu reduzieren.

Mit dem Weltherztag sollen Menschen darüber informiert werden, dass Herzinfarkt und Schlaganfall mit weltweit 17,5 Millionen die am häufigsten erfassten Todesursachen sind. Schätzungen besagen sogar, dass sich die Zahl bis 2030 auf über 23 Millionen erhöhen wird. Allerdings könnten laut WHO rund 80 % dieser Todesfälle vermieden werden, wenn man sich um eine gesunde und ausgewogene Lebensweise bemüht.

Der Hauptrisikofaktor für einen Herzinfarkt ist ein alter Bekannter: die Zigarette. Wer sich jedoch das Rauchen abgewöhnt, kann die Wahrscheinlichkeit bereits um bis zu 50 % reduzieren. Weitere Faktoren können Diabetes, Bluthochdruck, Störungen des Fettstoffwechsels oder auch familiäre Vorbelastungen sein. Bei Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel können diese Symptome noch verstärkt werden. Dies gilt natürlich auch für den übermäßigen Verzehr von Alkohol.

Wer jedoch auf die richtige Ernährung und genügend Bewegung achtet, dankt es nicht nur sich selbst sondern geht als gutes Vorbild voran. Eine Empfehlung hierzu: Kochen Sie mediterran! Die mediterrane Küche ist nicht nur ballaststoffreich, fettarm und reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, sondern auch sehr lecker und nicht schwierig zuzubereiten. Probieren Sie es doch einmal aus. Ob italienisch, französisch, spanisch, griechisch oder türkisch, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Schauen Sie zum Beispiel hier vorbei »

Wandhalterung gratis – Sonderaktion bis 02.11.

Cederroth AugenspülungBei Augenverletzungen wie z. B. durch Flüssigkeiten wie Säuren und Laugen oder auch Fremdkörper wie z. B. Metallspäne ist schnelles Handeln gefragt. Um das Ausmaß der Verletzung zu reduzieren, kommt es auf jede Sekunde an. Gut, wenn im Fall der Fälle eine Augenspülflasche zur Hand ist.

Eine für alle: Die Augenspülung von Cederroth ist für bei allen Augenverletzungen einsetzbar. Die sterile, Borat gepufferte Kochsalzlösung  verdünnt und neutralisiert Säuren- und Laugenspritzer, spült Fremdkörper einfach aus und ist auch zum Ausspülen von kalziumhaltigen Stoffen wie Zement, Kalk und Beton geeignet.

Besonders praktisch für den schnellen Einsatz ist die Kombination mit der passenden Wandhalterung: Die Flasche ist mit dem Verschluss in der Halterung befestigt und wird direkt in der Halterung gedreht, sodass sie mit einem einhändigen Dreh sofort geöffnet entnommen werden kann. Schneller geht es nicht.

Nutzen Sie jetzt unsere heute startende Sonderaktion: Im Aktionszeitraum bis 02.11.2016 erhalten Sie beim Kauf einer Cederroth Augenspülung die Wandhalterung inkl. lang nachleuchtender Anleitung gratis dazu. Hier finden Sie die Augenspülung im Kroschke-Onlineshop »

27 Kroschke-Läufer trotzen 30 Grad im Schatten

Gute Stimmung im Kroschke-Team
Immer beliebter wird er, der Firmenlauf in Braunschweig: rekordverdächtige 3.000 Läufer aus über 200 laufenden Firmen gingen auf die 5,3 Kilometer lange, neue Strecke rund um das Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße. Der sengenden Sonne trotzten bei über 30 Grad auch unsere 27 Starter von Kroschke, bei bester Stimmung wie man auch hier sieht. :) Respekt an alle, die dabei waren! Kleines Kuriosum am Rande: Die Route führte kurz nach Kilometer 3 über einen Bahnübergang, an dem auch tatsächlich während des Laufs ein Güterzug durchfuhr, sodass einige Läufer warten mussten. Das sieht man so auch nicht alle Tage.

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz und Gefährdungsbeurteilung

GefährdungsbeurteilungEin runder Geburtstag ist immer ein guter Zeitpunkt, um zurückzublicken und ein Zwischenfazit zu ziehen: Vor 20 Jahren im Jahr 1996 trat das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Kraft. Es setzte die europäische Arbeitsschutz-Richtlinie 89/391 EWG in nationales Recht um und sorgte für ein Umdenken in Sachen Arbeitssicherheit in deutschen Betrieben: mehr Eigenverantwortung, weniger exakte Regelungen, Ausrichtung auf Prävention statt Schadensbegrenzung.

Als zentrales Arbeitschutz-Instrument wurde mit dem ArbSchG die Gefährdungsbeurteilung eingeführt. Anhand der individuellen Gefährdungen an den Arbeitsplätzen im Unternehmen, legt der Unternehmer selbst und eigenverantwortlich die Maßnahmen fest, mit denen er Sicherheit und Gesundheit seiner Beschäftigten bei der Arbeit gewährleisten kann. Unter dem Stichwort Deregulierung werden mit dem gesetzlichen Rahmen Schutzziele vorgegeben, die auf individuell unterschiedlichen Wegen erreicht werden können. Dabei wurden im Laufe der Jahre seit der Einführung des ArbSchG zahlreiche Konkretisierungen des Gesetzes in Form von Verordnungen wie der Arbeitsstättenverordnung oder der Betriebssicherheitsverordnung auf den Weg gebracht und ergänzende Handlungshilfen (TRBS, ASR) veröffentlicht, die zwar nicht unmittelbar verbindlich sind, bei Anwendung aber für Rechtssicherheit auf Seiten der Unternehmen sorgen.

Heute lässt sich sagen, dass das Arbeitsschutzgesetz und die Gefährdungsbeurteilung auf dem Weg zum systematischen, präventiv ausgerichteten Arbeitsschutz einen nicht zu unterschätzenden Beitrag geleistet haben. So hat sich die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle je 1.000 Vollarbeiter von 43,1 im Jahr 1996 auf 23,7 im Jahr 2014 fast halbiert.

Große Baustelle bleibt die seit Jahren anhaltende fehlende Akzeptanz der Gefährdungsbeurteilung bei kleinen und auch mittleren Unternehmen (KMU), sodass trotz gesetzlicher Vorgabe immer noch zu wenige KMUs eine Gefährdungsbeurteilung durchführen. Einen guten Einstieg in das Thema bietet das Portal gefaehrdungsbeurteilung.de der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Mit Blick auf die Zukunft und vor dem Hintergrund des digitalen Wandels in der Arbeitswelt spielt der Arbeitschutz auch für Freelancer und (Schein-)Selbständige eine große Rolle. Sie werden vom Geltungsbereich des Arbeitsschutzgesetzes momentan nicht erfasst. Auch die im Jahr 2013 in die Gefährdungsbeurteilung integrierte Beurteilung psychischer Gefährdungen am Arbeitsplatz ist eine große Herausforderung.

Neue Regelungen in der ASR V3a.2 ‚Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten‘ zu Verkehrswegen

Die Arbeitsstättenregel (ASR) V3a.2 ‚Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten‘ hat mit der Veröffentlichung im Juni einen neuen Anhang A1.8 ‚Ergänzende Anforderungen zur ASR A1.8 Verkehrswege‘ erhalten.

Die ASR V3a.2 befasst sich mit der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz von Beschäftigten mit Behinderungen mit dem Fokus auf der barrierefreien Gestaltung von Arbeitsstätten und konkretisiert die allgemeinen Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

Der neue Anhang enthält konkrete Vorgaben zur Gestaltung von Verkehrswegen, die für eine optimale Wahrnehmbarkeit, Erkennbarkeit und Nutzbarkeit durch Beschäftigte mit Behinderungen sorgen sollen. Hier finden Sie der ASR V3a.2 im PDF-Format »

Der ASR V3a.2 werden zukünftige noch weitere Anhänge hinzugefügt.

Ihre Haut vergisst nichts

SonnenbrandLeider müsste man sagen, denn nur den wenigsten bleibt in ihrem Leben ein Sonnenbrand komplett erspart. Fast jeden hat es also schon einmal getroffen und nach einem zu langen und/oder ungeschütztem Aufenthalt in der Sonne lässt die Reaktion des Körpers nicht lange auf sich warten.

Vom leichten Sonnenbrand ersten Grades mit leichter, schmerzhafter Rötung über die Blasenbildung und eine stärkere, schmerzhaftere Rötung bei einer Verbrennung zweiten Grades bis bin zur völligen, großflächigen Zerstörung der Haut reichen die kurzfristigen Folgen. Und da die Haut nichts vergisst, droht langfristig im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs. Nicht umsonst ist dieser, seit dem Jahr 2015 auch die helle Variante, eine anerkannte Berufskrankheit.

Lesen Sie mehr über Ihre Haut vergisst nichts