Acht Tipps für den Infektionsschutz in Ihrem Betrieb

Handhygiene im BetriebDie nahende Grippesaison stellt Unternehmen alljährlich vor besondere Herausforderungen. Sie verursacht hohe Krankenstände und Personalausfälle. Auch andere  Keime und Viren – wie beispielsweise der Norovirus – sind ein schwer zu kalkulierendes Risiko.

Ob und wie ein Virus zuschlägt, lässt sich im Vorfeld kaum vorhersagen. Für die Grippesaison bei uns gibt es zwar Indikatoren wie z.B. den Verlauf der Grippewelle auf der Südhalbkugel in Australien, hundertprozentige Prognosen sind aber nicht möglich.

Der aktuelle Verlauf von Infektionskrankheiten wird in Deutschland engmaschig vom Robert-Koch-Institut (RKI) überwacht. Den aktuellen Stand zur Influenza veröffentlicht die Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI auf ihrer Webseite. Ein weiteres Projekt des RKI ist das GrippeWeb, das erfasst welcher Anteil der Bevölkerung an einer akuten Atemwegsinfektion leidet. Auch Sie können sich an dem Projekt beteiligen.

Die meisten Betriebe können sich im Vorfeld schützen und mit relativ wenig Aufwand und Kosteneinsatz geeignete Maßnahmen ergreifen, um der Verbreitung von Keimen einen wirkungsvollen Riegel vorzuschieben.

  1. Legen Sie einfache, aber verbindliche Hygienerichtlinien für Ihr Unternehmen fest.
  2. Klären Sie Ihre Mitarbeiter über die Notwendigkeit gründlichen Händewaschens auf.
  3. Das zusätzliche Bereitstellen von Handdesinfektionsmitteln ist eine schnelle und günstige Maßnahme, um die Sicherheit Ihrer Angestellten zu erhöhen und Ansteckungsketten zu durchbrechen. Diese können auf Toiletten aber auch an Ein- und Ausgängen bereitgestellt werden.
  4. Auch das regelmäßige Stoßlüften der Räumlichkeiten gehört zu den wirksamsten und noch dazu kostenlosen Sofortmaßnahmen mit enorm positiver Auswirkung.
  5. Lassen Sie auch Arbeitsflächen, Türklinken, Telefone und Tastaturen regelmäßig mit Desinfektionsmitteln reinigen.
  6. Im letzten Jahr kam es im Zuge der EHEC-Hysterie zu wochenlangen Lieferengpässen.  Bevorraten Sie sich daher rechtzeitig mit Desinfektionsmitteln, Einmalhandschuhen und ggfs. auch Atemschutzmasken. Bitte kontrollieren Sie etwaige „Altbestände“ auf Mindesthaltbarkeitsdaten und Spender- und Dosiervorrichtungen regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit.
  7. Bei bestimmten Personengruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko sind präventive Schutzimpfungen sinnvoll. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts, gibt hierzu offizielle Impfempfehlungen heraus. Unser Tipp: Wenn Sie keine betriebsinterne Grippeschutzimpfung anbieten, bitten Sie Ihre Mitarbeiter, sich bei ihrem Allgemeinarzt impfen zu lassen. Die Grippe-Schutzimpfung ist eine reine Vorsorgeleistung, für die keine Praxisgebühr erhoben wird!
  8. Langfristig sollte jedes Unternehmen auch für den Pandemiefall vorbereitet sein. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hält dazu einen kompakten Ratgeber bereit, der der die wichtigsten Maßnahmen zusammenfasst.

Natürlich halten wir die wichtigsten Produkte zum Thema „Infektionsschutz im Betrieb“ für Sie vorrätig. Stellen Sie sich jetzt gleich online ihr betriebliches Rundum-Sorglos-Paket zusammen und starten Sie mit Ihren Angestellten sicher in den Grippe-Winter!

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