Warnwestenpflicht ab 01.07.2014

Warnwestenpflicht

Ab dem 01.07.2014 besteht durch die Änderung des § 53a der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) eine allgemeine Warnwestenpflicht. Die Regelung gilt ab dem Zeitpunkt für alle in Deutschland zugelassenen PKW, LKW und Busse. Ausgenommen davon sind Motorräder und Wohnmobile.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Warnweste der EN 471 bzw. der neuen EN ISO 20471:2013 entspricht. Sollte keine Warnweste bzw. eine Warnweste die nicht der EN 471 entspricht mitgeführt werden, muss man mit einer Geldstrafe rechnen. Bei der Hauptuntersuchung wird ebenfalls kontrolliert ob eine Weste im Fahrzeug vorhanden ist.

Die Weste hilft dabei, nach einer Panne oder einem Unfall für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar zu sein und verhindert dadurch Folgeunfälle.

Der TÜV NORD empfiehlt zusätzlich, dass Warnwesten für alle Fahrzeuginsassen zur Verfügung stehen sollten. Bei unseren europäischen Nachbarn ist dies in einigen Ländern gesetzlich vorgeschrieben und kann im Urlaub zu empfindlichen Bußgeldern führen.

Für gewerbliche Fahrzeuge gilt bereits seit dem Jahr 2007 gemäß § 31 Abs. 1 der bisherigen BGV D29 ‚Fahrzeuge‘ (ab 01.05.2014 DGUV Vorschrift 70) eine Warnwestenpflicht.  Verpflichtend mitzuführen ist demnach mindestens eine Warnweste pro Fahrzeug. Sollte das Fahrzeug allerdings regelmäßig mit mehreren Personen besetzt sein, sind ebenso viele Warnwesten Pflicht.

Zur jährlichen Prüfung des betriebssicheren Zustands der Fahrzeuge gehört übrigens auch die Kontrolle der Warnwesten. Sind Sie vollzählig und in ordnungsgemäßem Zustand? Das Ergebnis der Prüfung muss dokumentiert und die Dokumentation bis zur nächsten Prüfung aufbewahrt werden.

Auch das Tragen der Warnwesten im Pannenfall ist im gewerblichen Bereich verpflichtend geregelt.

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