Die Grippewelle ist da – jetzt vorsorgen

Handhygiene schützt vor InfektionenIm letzten Winter ist sie uns mit einem milden Verlauf *gottseidank* erspart geblieben: die alljährliche Grippewelle. Jetzt aber melden Medien und Behörden einen starken Anstieg der Fallzahlen und eine stark erhöhte Influenza-Aktivität. Wurden in der zweiten Kalenderwoche dieses Jahres nur 352 Virusnachweise erbracht, waren es in der fünften Kalenderwoche schon 5.807. Betroffen sind nahezu alle Regionen Deutschlands. Detaillierte Informationen zum aktuellen Stand bietet die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) unter Federführung das Robert-Koch-Instituts (RKI). Dort finden Sie unter anderem auch einen aktuellen Influenza-Wochenbericht. Zur Webseite der AGI »

Besonderheit in diesem Jahr: Die bei den Grippeimpfungen verwendeten Impfseren bieten nicht den erhofften Schutz gegen den momentan zirkulierenden Virus vom Subtyp A(H3N2), so dass man trotz Impfung erkranken kann. Grund ist eine neue Variante des Virus. In der Regel sorgt eine erfolgte Impfung aber für einen milderen Erkrankungsverlauf.

Sinnvoll vorsorgen

Eine ‚echte‘ Grippe ist keine Erkältung und eine mögliche Ausbreitung sollte auch im Betrieb verhindert werden, schließlich verbringt man mit den Kollegen einen Großteil seiner Zeit und hohe Krankenstände haben schon die Verschiebung so mancher Projekte gesorgt. Hier finden Sie 8 Tipps für den Infektionsschutz im Betrieb »

Übrigens: Nicht nur Ärzte und Behörden erheben und erfassen Gesundheitsdaten. Auch wir selbst liefern vom Sofa aus mit einer Google-Suche z.B. nach Begriffen wie ‚Grippesymptome‘ Daten an Google selbst. Vorzugsweise natürlich dann, wenn wir selbst erkrankt sind, so dass sich anhand unseres Suchverhaltens Rückschlüsse auf die tatsächlichen Erkrankungsraten ziehen lassen. Google veröffentlicht diese Daten als Grippe-Trends nahezu in Echtzeit.

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