Warum müssen Gefahrgutetiketten eigentlich seewasserbeständig sein?

Der Transport von Behältern mit Chemikalien ist besonderen Bestimmungen unterworfen. Werden diese auf dem Seeweg transportiert müssen beim Be- und Entladen der Schiffe die Etiketten auf den Behältern gut sichtbar und lesbar sein. Sie geben Auskunft darüber, wie die Behälter weiterzutransportieren, wie sie zu entladen und wie sie zu lagern sind.

Neben der Beständigkeit gegenüber starker Hitze und UV- Strahlung müssen Etiketten, die über den Seeweg transportiert werden, die britische Norm BS 5609 erfüllen. Sie besagt, dass das Etikettenmaterial sowie die aufgedruckten Daten mindestens drei Monate in Seewasser gelagert werden können, ohne dass die auf ihnen enthaltenen Informationen unleserlich werden und verloren gehen.

Bevor Gefahrgutetiketten jedoch den Titel „seewasserbeständig“ erhalten, müssen sie sich einigen Tests unterziehen. Bei diesen werden zuerst das Grundmaterial und dann das fertig bedruckte Etikett getestet. Im ersten Schritt wird auf Formstabilität, Haftung, Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen sowie Salzwasser getestet. Im zweiten werden die bedruckten Materialien aus dem ersten Test auf Lesbarkeit, Abnutzung und Umwelteinflüsse wie Sonneneinstrahlung, Salzwasser und Sand getestet.
Besonderes Augenmerk wird auf die genutzten Tinten und die Druckweise des Druckers gelegt, da nicht alle Tinten allen Einflüssen gleichermaßen standhalten. Durch nachträgliche Beschichtungen oder das Laminieren der Etiketten kann eine zusätzliche Widerstandsfähigkeit erreicht werden.

Unsere Folienetiketten für die Kennzeichnung von Gefahrgut gemäß IMDG-Code entsprechen den internationalen Anforderungen und sind von einem unabhängigen Institut auf Ihre Seewasserbeständigkeit getestet worden.

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