Gute Vorsätze 2014 – vier Vorschläge für mehr Sicherheit

Hand aufs Herz: wie steht es um Ihre guten Vorsätze in diesem Jahr? Haben (oder hatten) Sie welche? Ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen standen in diesem Jahr „Stress vermeiden oder abbauen“, „mehr Zeit für Familie/Freunde“ und „mehr bewegen/Sport“. Sport steht auch bei mir in diesem Jahr ganz oben auf der Liste. In den ersten zwei Wochen hat das schon ganz gut geklappt.

Und im Job? Wie wäre es mit ein paar guten Vorsätzen für den Rest des Jahres für noch mehr Sicherheit in Ihrem Betrieb? Hier habe ich vier mögliche Vorschläge für Sie:

  1. Gefährdungsbeurteilung durchführen
    Gehören Sie vielleicht zu den 50 % der deutschen Betriebe, die noch keine Gefährdungsbeurteilung durchführen? 2014 ist ein gutes Jahr für eine Premiere. Auch wenn die Gefahren in Ihrem Betrieb vielleicht nicht so offensichtlich sind. Die Gefährdungsbeurteilung bezieht viele Faktoren mit ein, so z.B. auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Infos und Hilfsmittel unter gefaehrdungsbeurteilung.de »
  2. Das letzte Jahr Revue passieren lassen
    Nehmen Sie (Beinahe-)Unfälle des letzten Jahres genauer unter die Lupe gehen Sie möglichen Ursachen auf den Grund, um ähnliche Situationen zukünftig zu entschärfen. Möglicherweise traten Verletzungen an bestimmten Orten gehäuft auf (z.B. rutschiger Böden oder Treppen, bestimmte Maschinen). Gerade dort sollten Sie genauer hinschauen und mit der entsprechenden Maßnahme reagieren.
  3. Kennzeichnung überprüfen
    Seit März letzten Jahres schon gelten durch die aktualisierte ASR A1.3 neue Sicherheitskennzeichen für Rettungswege und Brandschutz, auch  Verbots-, Gebots- und Warnschilder haben neue Piktogramme erhalten. Besonders wichtig: es gibt keinen Bestandsschutz. Zudem gilt die ASR nun für alle Betriebe in Deutschland. Nutzen Sie unsere praktische Checkliste für den direkten vergleich zwischen alter und neuer Kennzeichnung.
  4. Mitarbeiter mitnehmen
    Missverständnisse sind in der menschlichen Kommunikation alltäglich und passieren ständig. In der Arbeitssicherheit sind sie jedoch mitunter besonders folgenschwer. Fragen Sie deshalb nach und nutzen Sie das Know-how und die Sichtweisen Ihrer Mitarbeiter. Eine gute Gelegenheit dafür ist die regelmäßige Unterweisung, die Sie bei der Gelegenheit gleich auf den neuesten Stand bringen können. Einen interessanten Artikel zum Thema ‚Wenn zwei sich missverstehen‘ finden Sie auf der Webseite von Manfred Piwinger.

Zurück zu den guten Vorsätzen – viel zu viele Versuche scheitern leider. Wichtig bei der Umsetzung ist es, nicht einen lauwarmen Vorsatz zu fassen, sondern ein konkretes Ziel zu formulieren und dies auch schriftlich festzuhalten. Noch besser ist eine Vereinbarung mit einem Partner, der z. B. bei der Umsetzung involviert ist. Bei der Formulierung des Zieles ist Augenmaß gefragt – schon anspruchsvoll aber nicht übertrieben hoch sollten sie gesetzt werden. Ist das Ziel klar, bleibt dann ‚nur‘ noch: anfangen, machen, dranbleiben! Viel Erfolg!

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1 Response to "Gute Vorsätze 2014 – vier Vorschläge für mehr Sicherheit"

  • Hans-Jürgen Tolkau says:
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