Neue Rohrleitungsbänder in Zusammenarbeit mit Experten: Warum Sie gemäß DIN 2403 kennzeichnen sollten

Zum Jahreswechsel 2016 / 2017 konnten wir bei Kroschke ein Projekt zur automatischen Einstufung unserer Rohrleitungsbänder erfolgreich abschließen. Um einen abgerundeten Full-Service anzubieten, haben wir einen Plan entwickelt, der Ihnen die Einstufung von Gefahrstoffen in Rohrleitungen hinsichtlich der neuen CLP / GHS-Symbole abnimmt.

Bei der Einstufung der Durchflussstoffe haben wir hier auf eine enge Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner, der DLAC Dienstleistungsagentur Chemie GmbH aus Braunschweig, gesetzt. Das Team um Frau Dr. Schmitz leistete während unserer Projektphase ganze Arbeit und stufte unser insgesamt 460 Stoffe umfassendes Sortiment an Rohrleitungsbändern professionell ein. Wir konnten uns als regionaler Partner über eine sehr gute und enge Zusammenarbeit freuen.

Rohrleitungskennzeichen im Hauptkatalog 2017

Das hat sich vereinfacht: Sie wählen nur noch Ihren Durchflussstoff und die gewünschte Ausführung. Zu Verfügung stehen drei Ausführungen:

  • eine normgerechte Ausführung gemäß DIN 2403 / TRGS 201 für Rohrdurchmesser ab 15 mm
  • zwei praxisbewährte Ausführungen für Rohrdurchmesser ab 10 mm bzw. 50 mm

Anschließend erhalten Sie Ihr korrekt eingestuftes Rohrleitungsband mit allen benötigten Gefahrensymbolen. Das schafft mehr Klarheit bei der Auswahl und erspart Ihnen die zusätzliche Auswahl von Gefahrensymbolen. Ein zusätzliches Plus: Das bisherige Preissystem wurde zum Vorteil unserer Kunden überarbeitet und dadurch transparenter.

Warum sollten Sie eine Kennzeichnung gemäß DIN 2403 bevorzugen?

Dass ein Arbeitgeber verpflichtet ist sämtliche Gesetze und Verordnungen einzuhalten, ist jedem bewusst. Allerdings kann die korrekte Umsetzung Probleme bereiten. Auch im Bereich Rohrleitungskennzeichen wird in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) darauf hingewiesen, dass der Arbeitgeber sicherzustellen hat, alle Gefahrstoffe in Rohrleitungen zu kennzeichnen. Dies ist nötig, um Gefahren eindeutig zu identifizieren (siehe § 8 Abs. 2  Nr. 3 GefStoffV).

Zusammenhang zwischen GefStoffV, TRGS 201 und DIN 2403 im ÜberblickDie Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), im Fall der Rohrleitungskennzeichnung gilt die TRGS 201, konkretisieren die Anforderungen der GefStoffV und geben den aktuellen Stand der Technik wieder. Es gilt die so genannte Vermutungswirkung: Wer die Vorgaben der TRGS einhält, kann davon ausgehen, dass er damit die Anforderungen der GefStoffV erfüllt. Andere Lösungen müssen nachweisbar die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten bieten, was sich im Schadensfall oft nur sehr schwer nachweisen lässt.

Die DIN 2403 basiert auf den noch vagen Angaben zur Kennzeichnung gemäß TRGS 201 und präzisiert diese nochmals. Daher empfehlen wir die Kennzeichnung von Rohrleitungen gemäß DIN 2403, denn damit erfüllen Sie die Vorgaben der TRGS 201 und damit auch der GefStoffV. Unsere Rohrleitungsbänder gemäß DIN 2403 erfüllen diese Anforderungen zu 100%.

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