Nebel, Nässe, Dunkelheit – gut sichtbar mit Warnschutzkleidung

Warnkleidung

Heute morgen war es soweit: Ich musste zum ersten Mal mein Auto vom Eis befreien. Eine Premiere, auf die ich durchaus gerne verzichtet hätte, aber so ist das halt im Herbst. Morgens empfindlich kalt, neblig und feucht, mittags gerne sonnig und manchmal noch angenehm warm und abends einfach nur viel zu früh dunkel. Ein Kollege sprach gestern von einem herbstlichen Sommertag im winterlichen Frühling – das trifft es irgendwie. Außerdem macht sich der Herbst momentan durch die veränderten Lichtverhältnisse und vor allem die früher einbrechende Dunkelheit bemerkbar.

Gerade jetzt wird es wichtig für einen ausreichenden Schutz der Mitarbeiter zu sorgen, die im Freien z.B. auf Baustellen oder auch in der Logistik arbeiten. Gerade im Zusammenspiel mit fließendem Verkehr – egal, ob auf dem Betriebsgelände oder öffentlichen Straßen – ist mangelhafte Sichtbarkeit besonders gefährlich. Das erlebe ich beispielsweise jeden Abend, wenn ich auf dem Nachhauseweg meine ‚Stammbaustelle‘ passiere, die mich immer zehn Minuten Zeit kostet: Dort tragen die Arbeiter gerne Westen über ihren Warnschutzjacken, die offensichtlich nicht gefüttert sind. So wie es gerade nicht sein soll, denn Warnschutzkleidung gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für jedes Wetter. Auch beim Tragen und der Pflege gibt es einiges zu beachten: lesen Sie hier unsere zehn Tipps zum Tragen von Warnschutzkleidung. Übrigens: Warnschutzkleidung wird nun nach der neuen EN ISO 20471 zertifiziert, die die bisherige EN 471 abgelöst hat. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Ich wünsche Ihnen einen schönen (und sicheren) Rest-Herbst!

P.S.: Haben Sie sich eigentlich schon an die neuen Bezeichnungen des DGUV-Regelwerks gewöhnt? Zum Üben: Die bisherige BGI/GUV-I 8591 ‘Warnkleidung’ trägt jetzt die neue Bezeichnung DGUV Information 212-016. :)

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