Steuerliche Vorteile für betriebliche Gesundheitsförderung

Für gesundheitsfördernde Maßnahmen, beispielsweise  Ernährungsangebote, Bewegungsprogramme, Stressbewältigung und Suchtprävention können Sie als Unternehmen 500 Euro je Mitarbeiter pro Jahr lohnsteuerfrei investieren. Achtung: Nicht dazu gehöhrt die Übernahme der Beiträge für einen Sportverein oder ein Gesundheitszentrum bzw. Fitnessstudio.

Die betriebliche Gesundheitsförderung bietet aber viel mehr: Sie wird in Zukunft ein wichtiger Aspekt Ihrer Personalpolitik sein – Stichwort „Fachkräftemangel“.

Betriebliche Gesundheitsförderung reduziert erheblich die Krankheitskosten

Aktuell wird in der Politik das Thema Fachkräftemangel aufgrund der demografischen Entwicklung viel diskutiert. Folgt man dieser Diskussion, dann wird das Thema „Rekrutierung neuer Fachkräfte“ eine andere Qualität erhalten. Unternehmen, die sich für ihre Mitarbeiter engagieren, werden es in Zukunft einfacher haben, geeignete Fachkräfte einzustellen und Mitarbeiter langfristig zu halten. Dabei wird die betriebliche Gesundheitsförderung an Bedeutung gewinnen: Richtig eingesetzt, reduziert sie nicht nur die Krankheitstage, sondern fördert auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz. Damit kann sie das Arbeitsklima verbessern und zur höheren Motivation beitragen: „Sinkende Fehlzeiten und eine Imageverbesserung der Firma können zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.“ (Aus: „Unternehmen unternehmen Gesundheit“ vom Gesundheitsministerium, S. 5).

Kranke Arbeitnehmer kosten Sie als Arbeitgeber in zweifacher Hinsicht Geld: Zum einen müssen Sie die ersten sechs Wochen das Gehalt weiter zahlen, zum anderen müssen Sie dafür sorgen, dass die Arbeit trotzdem erledigt wird. Das Bundesgesundheitsministerium hat speziell für kleine und mittlere Unternehmen einige Infoseiten über die Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung veröffentlicht. Sie informieren über gesetzliche Regelungen, mögliche Barrieren, mögliche Präventionsmaßnahmen und Vorteile.

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1 Response to "Steuerliche Vorteile für betriebliche Gesundheitsförderung"

  • Elma says:
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