10 Tipps zum Tragen von Warnschutzkleidung

Als Autofahrer kennen Sie sicherlich auch diese Situation: Regen, Dämmerung und eine Baustelle. Gerade zur dunklen Jahreszeit ist es schwierig, alles im Blick zu behalten. Ich bin in solchen Situationen immer sehr dankbar für die gut sichtbare Warnschutzkleidung, die von den Straßenarbeitern getragen wird. Aber was bringt die beste Warnschutzkleidung, wenn sie nicht richtig getragen wird?

Nutzen Sie die zehn Tipps und wenden Sie die Schutzkleidung richtig an…

10 Hinweise zum Tragen und zur Wartung von Warnschutzkleidung

  1. Die Schutzkleidung muss geschlossen getragen werden.
  2. Sie darf nicht verändert werden, z. B. kein Abtrennen von Ärmeln.
  3. Die Warnschutzkleidung darf nicht von anderer Bekleidung überdeckt werden, z. B. kein Pullover über die Latzhose.
  4. Wenn möglich, vermeiden Sie, dass Warnschutzkleidung unnötig lange von Geräten, die am Körper getragen werden, verdeckt wird.
  5. Es sollte schmutzabweisendes Material verwendet werden, so dass die Wirkung nicht beeinträchtigt wird.
  6. Nach dem Reinigen muss die Schutzfunktion überprüft werden (beispielsweise: Reflektieren die Streifen noch?).
  7. Warnschutzkleidung sollte nicht in der Sonne gelagert werden, da fluoreszierende Farben ausbleichen und die Kleidung schneller altert.
  8. Warnschutzkleidung mit Reflexmaterialien dürfen keine größeren Abriebstellen haben.
  9. Kontrollieren sie die Wirkung des Reflexmaterials, so dass sie stets ausreichend Licht zurückstrahlt (vgl. Mindeststrahlwert in der DIN EN 471).
  10. Die Warnschutzkleidung muss ausgetauscht werden, wenn das Reflexmaterial nicht mehr ausreichend Licht zurückstrahlt oder/und wenn das fluoreszierende Hintergrundmaterial ausgeblichen ist.

Was bewirkt Warnschutzkleidung?

Warnschutzkleidung und Wetterschutzkleidung

Warnschutzkleidung für Arbeiten im Straßenverkehr

Durch Warnschutzkleidung, die mit speziellen Streifen und Materialien ausgestattet ist, wird der Träger auch bei Dunkelheit oder schlechter Sicht aus größerer Entfernung erkannt. Sie ist eine notwendige Schutzausrüstung für Personen, die im Straßenverkehr arbeiten.

Je auffälliger eine Person gekennzeichnet ist, desto kürzer ist die Erkennungszeit und umso schneller kann ein Fahrzeugführer reagieren.

In der DIN EN 471 ist das Design, Materialien, Tragen und Warten von Warnkleidung definiert. Für die bessere Nachtauffälligkeit wird diese Schutzkleidung mit retroreflektierenden Streifen ausgerüstet. Die fluoreszierende Warnfarbe sorgt für deutlichere Tagauffälligkeit. Gemäß DIN EN 471 gibt es drei Bekleidungsklassen. Die Einteilung erfolgt über die Flächen von Hintergrund- und Reflexmaterial oder deren Kombination.

Ich habe Ihnen folgende zwei Checklisten zusammengestellt:

  1. Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl von Warnschutzkleidung
  2. Kriterien für Ihre Gefährdungsbeurteilung

Wenn Sie weitere Information über Wetterschutzkleidung benötigen, dann lesen Sie diese Artikel:

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