Unterwegs im Kundenauftrag: Unsere Männer für alle Fälle [Interview]

Unsere Kunden kennen das: Mit einem Anruf bei Kroschke erreichen sie in Sekunden (stimmt wirklich, einfach ausprobieren bei der nächsten Frage oder Bestellung: 0531 318 – 588 :) ) eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter unseres freundlichen Vertriebsteams. Zusätzlich steht für die Beratung vor Ort unser Außendienstteam bereit.

Beide, also Vertriebsinnen- und außendienst, werden von zwei Kollegen unterstützt, die sich kümmern, wenn es für und bei unseren Kunden fachlich ans ‚Eingemachte‘ geht: die Männer für alle Fälle, die Kroschke-Task-Force sozusagen.

Da die beiden oft im Hintergrund arbeiten, möchte ich heute hier einmal die Gelegenheit nutzen und beide an dieser Stelle kurz vorstellen:

Wolfram Wildhagen

Wolfram WildhagenExperte für Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Beschilderung und Betriebliche Sicherheit

Herr Wildhagen hat als Fernmeldehandwerker auf Fernsehtürmen gearbeitet und entsprechend viel Erfahrung mit PSA gegen Absturz gesammelt. Dies führte ihn selbst zu einer Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit und noch weiter zum internationalen Auditor für die ISO 9001 und 14001 sowie die OHSAS 18001. Seit dem Jahr 2008 ist er als Fachkraft für Arbeitssicherheit bei Kroschke tätig und steht unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Verschiedene Chemikalien, große Hitze oder eisige Kälte am Arbeitsplatz? Herr Wildhagen erstellt  entsprechende Gefährdungsanalysen und erarbeitet mit unseren Kunden einen PSA- oder Handschutzplan zum optimalen Schutz der Beschäftigten.

Auch Bauvorhaben wie z. B. eine neue Produktionshalle und die nötige Fluchtwegbeschilderung, der Anfahrschutz für Lagereinrichtungen oder die aufzubringenden Bodenmarkierungen für Fahr- und Fußwege sind seine Themen.

3 Fragen an Wolfram Wildhagen

Hallo Wolfram, du bist ja ständig für Kunden unterwegs. Lässt sich sagen, welche Aufträge / Anfragen am häufigsten sind?

Wenn ich eine Rangliste erstellen müsste, würde ich sagen: 1. PSA, vor allem Handschuhe mit entsprechender Konzeptarbeit und Handschuhplänen, 2. PSA gegen

Absturz und entsprechende Absturzsysteme, 3. Kennzeichnung von Flucht- und Rettungswegen, 4. Anfahrschutz.

Vieles ist im Bereich der Arbeitssicherheit gesetzlich geregelt. Die Vorgaben des Gesetzgebers und der Unfallversicherungsträger ändern sich aber auch relativ oft. Weiß man in den Betrieben immer sofort was zu tun ist?

Leider nein. Für Änderungen gibt es eine schlechte Informationspolitik. Die Informationen kommen oft erst sehr spät oder gar nicht bei den Unternehmen an. Zudem sind die meisten Fachkräfte für Arbeitssicherheit stark ausgelastet und haben kaum die Zeit sich aktiv zu informieren. Daher freuen sich viele über unsere Unterstützung.

Videoportale wie z. B. YouTube sind voll mit Videos von ‚Arbeitsschutz-Fails‘. Was war dein ‚schrägstes Erlebnis‘ in deiner Karriere als FaSi?

Man muss bedenken, dass ‚schräg‘ in diesem Bereich schnell böse ausgehen kann. Bei einer Begehung beim Kunden ist mir einmal eine irreführende Rettungswegbeschilderung aufgefallen. Wir sind den Schildern dann gefolgt und den Weg abgegangen und das Ergebnis war: Wir sind im Kreis gelaufen. Da kann man nur froh sein, dass das nicht in einem Notfall festgestellt werden musste.

René Grzesinski

René GrzesinskiExperte für Labels, Produkt- und Maschinenkennzeichnung

Seit 2009 arbeitet Herr Grzesinski als Key Account Manager bei Kroschke. Er ist seit dem Jahr 2015 auf den Bereich Labels spezialisiert. Umgangssprachlich würde man von Aufklebern oder Etiketten sprechen, sein Arbeitsgebiet erstreckt sich aber weiter auf alle Bereiche in Industrie und Handel, in denen eine spezielle Kennzeichnung verlangt wird. So arbeitet er eng mit unserer Produktion zusammen und hat verschiedene Großkundenprojekte in den Bereichen Windenergie, Automobil- und Chemieindustrie optimiert und realisiert.

Egal ob Aufkleber für schwierige Untergründe oder hohe Wetterbelastungen, in sehr großen oder auch sehr kleinen Auflagen: Herr Grzesinski findet die passende Label-Lösung.

3 Fragen an René Grzesinski

Hallo René, dein Thema sind keine Produkte ‚von der Stange‘ sondern hochindividuelle Produkte. Worauf kommt es bei deiner Tätigkeit besonders an?

Mir ist schnell klar geworden, dass es sich nicht „nur“ um Aufkleber handelt, auch wenn es meist ein C-Teil ist. Je nachdem, wo das Label verklebt wird und was seine Aufgabe ist, muss auch seine Beschaffenheit sein. Gleichzeitig unterscheiden sich die Kunden aber auch in ihren Anforderungen an den Bestell- und Lieferprozess. Daher stelle ich mich auf jeden Kunden neu ein.

Das klingt kompliziert. Wie stellst du dich auf Neues ein?

Das ist es zunächst oft auch, aber nur zu Anfang. Wir stimmen uns eng mit dem Kunden ab, um seine Anforderungen aufzunehmen und für Klarheit auf beiden Seiten zu sorgen. Die Anforderungen sind meist speziell und zum Teil auch neu, aber gemeinsam mit unseren Profis aus der Produktion und dem Engineering konnten wir bisher immer ein passendes Produkt finden oder sogar neu entwickeln.

Unsere Kunden kommen aus allen Branchen. Fast überall kommen auch Label zum Einsatz. Da gibt es doch bestimmt auch exotische Anforderungen, oder?

Die Anforderungen sind zum Teil schon extrem. Wenn es zum Beispiel um Aufkleber für Landmaschinen geht, müssen die praktisch alles können. Der Untergrund ist rau, die Geräte sind Dreck und Sonne ausgesetzt und nach der Wäsche mit dem Hochdruckreiniger muss das Label auch noch halten. Auch hierfür haben wir Lösungen gefunden.

Vielen Dank an unsere beiden Experten für ihre Zeit. Wenn auch Sie auf der Suche nach maßgeschneiderten Lösungen sind und die Unterstützung unserer Experten helfen könnte, rufen Sie uns einfach an. Sie erreichen unser Team ‘PSA und betriebliche Sicherheit’ unter Tel. 0531 318 – 434 und unser Team ‘Label’ unter Tel. 0531 318 – 433.

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