Was haben Brot und Cornflakes mit Pflastern zu tun?

Sehr viel, wenn es um die Herstellung dieser Lebensmittel geht. Denn farblich sind sich Brot (je nach Sorte), Cornflakes und handelsübliche hautfarbene Pflaster sehr ähnlich. Was problematisch werden kann, wenn normale Pflaster in Lebensmittelindustrie und –handwerk zum Einsatz kommen. Löst sich ein solches Pflaster unbemerkt kann es schließlich im Produkt landen und ist kaum noch erkennbar – für den Verbraucher und den Hersteller gleichermaßen eine Katastrophe.

Herstellung von Lebensmitteln

Die Lösung für dieses Problem sind detektable (engl. detectable), also aufspürbare Pflaster. Sie sind auffällig blau gefärbt und lassen sich dadurch besonders gut in Lebensmitteln erkennen. Blau kommt in der Natur und auch in unseren Lebensmitteln nur sehr selten vor. Zusätzlich sorgen eingearbeitete Metallfäden für die Erkennbarkeit durch entsprechende Sensoren im Produktionsprozess. Andere Ausführungen lassen sich dank einer speziellen Wundauflage auch elektromagnetisch durch Röntgenstrahlen aufspüren. So ist es nahezu ausgeschlossen, dass unbeabsichtigt Pflaster in die Produkte gelangen können.

Das zusätzliche Tragen von Einmalhandschuhen über dem Pflaster, soweit sich die verletzte Stelle an der Hand befindet, gibt noch einmal zusätzliche Sicherheit.

Genau dies schreibt auch der IFS Food als De-facto-Standard in der Lebensmittelindustrie unter Punkt 3.2.1.5 in der aktuellen Version 6 vor, die seit dem 01.07.2012 angewendet werden kann.

Der Einsatz von detektablen Pflastern empfiehlt sich in allen Betrieben, die mit der Verarbeitung oder auch Verpackung von Lebensmitteln befasst sind. Neben Herstellern sind dies auch weiterverarbeitende Unternehmen oder das Lebensmittelhandwerk (z.B. Bäckereien oder Fleischereien).

Im Kroschke-Onlineshop finden Sie detektable Pflaster und Pflasterspender in verschiedenen Ausführungen.

Bild © gg24_de – Fotolia.com

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