Gefahrstoffverordnung: Erste Anpassung an GHS-Verordnung und REACH-Verordnung

In der Tat wir haben das Super-Chemikalienjahr 2010! Passend zum Ablauf der ersten Umsetzungsfrist von der GHS-Verordnung* hat der Bundesrat beschlossen, dass die Gefahrstoffverordnung an die europäische GHS-Verordnung (CLP-Verordnung) und REACH-Verordnung angepasst wird.

Bei dieser Neufassung der Gefahrstoffverordnung handelt es sich zunächst um eine „Übergangslösung“, die sich sowohl für das alte als auch für das neue Einstufungssystem und Kennzeichnungssystem eignet. Das hängt mit dem Ablauf der ersten Frist zusammen, denn bis zum 1. Dezember 2010 müssen Stoffe den Vorgaben der GHS-Verordnung entsprechen. Mit dem Ablauf der zweiten Frist am 1. Juni 2015 wird die Gefahrstoffverordnung noch mal überarbeitet und dann endgültig dem neuen EU-Recht angepasst.

Weitere Informationen:

  • In dem Praxisportal für Sicherheitsfachkräfte „SIFATipp“ wird über die Neuerungen der Gefahrstoffverordnung berichtet.
  • Informieren Sie sich über die neuen Einstufungskriterien, Kennzeichnungsvorgaben und notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen gemäß der GHS-Verordnung auf unseren Internetseiten.
  • Sollten Sie von der GHS-Verordnung betroffen sein und neue Kennzeichnungsetiketten benötigen, dann können Sie diese in unserem interaktiven Schilderdesigner selbst gestalten!

*Anmerkung: Wir verwenden den Begriff GHS-Verordnung als Synonym zur richtigen Bezeichnung CLP-Verordnung. Der Grund ist ganz einfach: Nach unserer Erfahrung wird im aktuellen Sprachgebrauch nach wie vor der Begriff „GHS-Verordnung“ benutzt.

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