Gesetzliche Unfallversicherung für Fahrgemeinschaften

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege informiert über die Voraussetzungen für die gesetzliche Unfallversicherung von Fahrgemeinschaften. Einige Fakten sollten Sie dringend berücksichtigen – damit Sie auf der sicheren Seite sind ;-)

Ich habe Ihnen die wichtigsten Infos zusammengestellt:

Die wesentlichen Regelungen für Fahrgemeinschaften

Wer ist bei Fahrgemeinschaften gesetzlich versichert?
Es sind alle Mitfahrer Ihrer Fahrgemeinschaft unfallversichert:

  • Berufstätige
  • Nicht-Berufstätige, d. h. auch Kinder und deren Freunde, die Sie auf Ihrem Arbeitsweg zur Schule oder zum Kindergarten hinbringen bzw. abholen.

Bei einem Unfall gilt: Wenn die Mitfahrer bei unterschiedlichen Trägern versichert sind, z. B. Kinder oder Angestellte aus dem öffentlichen Dienst, müssen die regionalen Unfallkassen informiert werden. Bei Mitfahrern, die in der gewerblichen Wirtschaft beschäftigt sind, müssen die jeweiligen Berufsgenossenschaften unterrichtet werden.

Auf welchen Wegen sind Sie gesetzlich unfallversichert?

  • auf dem direkten Weg zur Arbeit
  • auf dem Weg zur nächsten Tankstelle, die auf dem Weg zur Arbeit liegt – insofern er nötig ist, um den Weg fortsetzen zu können (Achtung: Umwege zu einer günstigeren Tankstelle gehören nicht dazu)
  • Umwege, wie zum Bäcker, zum Supermarkt etc. fallen nicht unter den gesetzlichen Versicherungsschutz.

Weitere Infos finden Sie bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrstpflege.

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