REACH: Was Sie bei besorgniserregenden Stoffen berücksichtigen müssen

Die deutsche Auskunftsstelle des REACH-CLP Helpdesks hat eine Kurzinfo mit beispielhaften Lösungsansätzen und Anwendungen hinsichtlich der Bewertung von besorgniserregenden Stoffen (SVHC) in Erzeugnissen veröffentlicht.

Einmal ein Erzeugnis – immer ein Erzeugnis

Konkret geht es um die Ermittlung von besorgniserregenden Stoffen (Substances of Very High Concern = SVHC), in Produkten, wie zum Beispiel Weichmacher. Ist in einem Produkt mehr als 0,1 % dieses (Inhalts) Stoffes enthalten, dann muss die folgende Lieferkette – bis hin zum Endverbraucher – darüber informiert werden. Zusätzlich besteht Meldpflicht bei der ECHA.

Unklar war bislang, ob sich dieser Schwellenwert von 0,1 % auf das Erzeugnis als einzelnes Bauteil oder auf das gesamte Produkt bezieht. Nehmen wir als Beispiel einen Fahrradgriff (enthält oftmals SVHC): Zählt hier nur der Griff oder das gesamte Fahrrad als Bezugsgröße? Anhand dieses praktischen Beispiels informiert die Kurzinfo über das weitere Vorgehen und den zu treffenden Maßnahmen.

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