Neues Produktsicherheitsgesetz ist in Kraft getreten

Seit 1. Dezember gilt das neue Gesetz zur Produktsicherheit. Ziel ist es, durch eine klare gesetzliche Regelung Beschäftigte und Verbraucher vor gefährlichen Produkten zu schützen.

Neben der besseren Information der Öffentlichkeit wird ab jetzt auch der Handel stärker in die Pflicht genommen. Dieser muss stärker dafür sorgen, dass nur sichere Produkte an den Verbraucher gelangen.

Höhere Produktsicherheit durch mehr Transparenz

  1. Neu ist, dass in dem Gesetz nicht mehr zwischen Verbraucherprodukten und technischen Arbeitsmitteln unterschieden wird. Es gilt allgemein nur noch der Begriff „Produkt“. Solche, die von Endverbrauchern gekauft werden, werden als „Verbraucherprodukt“ bezeichnet.
  2. Anforderungen an Prüfstellen, wie TÜV, wurden einheitlich festgelegt. Die Überwachungsbehörden, die bei den Ländern angesiedelt sind, haben sich auf einheitliche Kontroll-Quoten geeinigt.
  3. Höhere Strafen bei Verstößen: Das Fälschen des CE- oder GS-Zeichens kann bis zm 100.000 € kosten, Verstöße gegen Meldepflichten können bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe führen.
  4. BAuA übernimmt wichtige Informationsfunktion: Sie kann namentlich Hersteller und Produkte nennen und deren Abbildungen im Internet aufzeigen.

Weitere Informationen, Links und Gesetztestext finden Sie auf dem speziell eingerichteten Internetportal.

Schlagworte: , ,

1 Response to "Neues Produktsicherheitsgesetz ist in Kraft getreten"

  • Joachim Kästel says:
Kommentar schreiben

*