Tipps: Arbeitsschutz und Unterweisungen für Migranten

Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) gibt Tipps, was Unternehmen berücksichtigen sollten, um ausländische Beschäftigte über betrieblichen Arbeitsschutz zu informieren.

Im Fokus sind dabei weniger die Migranten mit einer akademischen Ausbildung, sondern vor allem die ausländischen Arbeitnehmer, die schlecht ausgebildet sind und nur über geringe Sprachkenntnisse verfügen. Sie führen oftmals Tätigkeiten aus, bei denen sie besonderen Gefahren ausgesetzt sind. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Bau-Branche.

6 Tipps der DGUV: Arbeitsschutz für fremdsprachige Beschäftige

  1. Informationsvermittlung: mehrsprachige Broschüren/Flyer etc. oder bildgestützte Anweisungen (Schilder, Infotafeln) zu nutzen.
  2. Unterweisung: Verständniskontrolle, um zu überprüfen, ob die Mitarbeiter die Anweisungen anwenden können.
  3. Sprachkompetenz: Verfügen Mitarbeiter über nur schlechte Sprachkenntnisse, dann sollten Maßnahmen vereinbart werden, um diese zu verbessern.
  4. Führungskräfte: Sie müssen wissen und sensibilisiert sein, wenn es Verständigungsprobleme aufgrund fehlender Sprachkompetenz geben könnte.
  5. Peersystem einführen: Wenn in einem Unternehmen eine Nationalität besonders stark vertreten ist, dann können Sie einen zweisprachigen Vertreter als Ansprechpartner für Arbeitsschutz ernennen.
  6. Integration der Migranten: Die DGUV empfiehlt, diese Beschäftigte langfristig in Fragen rund um Arbeitsschutz miteinzubeziehen.

Weitere Informationen finden Sie bei der DGUV.

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1 Response to "Tipps: Arbeitsschutz und Unterweisungen für Migranten"

  • Viktoria Maisner says:
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