Praxistipps zur Gefahrstofflagerung

Prüfen Sie Ihre bestehenden Chemikalienläger, inwiefern sie den Anforderungen gemäß TRGS 510 entsprechen: Sie regelt den Umgang und das Lagern von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern. Nutzen Sie unsere Praxistipps und Produktinformationen zu Gefahrstoffschränken und Auffangwannen.

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Wir haben Ihnen in diesem Blog ein Experten-Forum eingerichtet:

  • Stellen Sie Ihre Fachfragen unserem Experten für sichere Gefahrstofflagerung, Herrn Thomas Pietschmann. Er steht Ihnen am 14./15. Februar von 14:00 bis 16:00 Uhr zur Verfügung.
  • Darüber hinaus ist unser Forum die ideale Plattform, um sich mit uns und anderen Unternehmen über Gefahrstofflagerung auszutauschen.

Praxistipps: Was Sie bei der Gefahrstofflagerung beachten sollten

In der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) § 4 Abs. 3 (neu vom 12.08.2004) fordert der Gesetzgeber, Sicherheitseinrichtungen in regelmäßigen Abständen durch befähigte Personen sachgerecht warten und auf ihre Funktionsfähigkeit prüfen zu lassen. Die Prüfintervalle werden in der Gefährdungsbeurteilung festgelegt.

Aufstellung und Lagerung: Behälter, in denen sich brennbare oder wassergefährdende Flüssigkeiten befinden, müssen in geeigneten Auffangwannen gelagert werden. (Schutz des Grundwassers/Wasserhaushaltsgesetz). Die Auffangwanne muss den Inhalt des größten Gebindes (min. 10 % der eingelagerten Menge) aufnehmen können.
In Wasserschutzgebieten, sofern die Lagerung dort zugelassen ist, muss die Lagermenge zu 100 % aufgefangen werden können.

Beständigkeit: Die Korrosionsbeständigkeit der verwendeten Wannenwerkstoffe sowie ihre Verträglichkeit mit den eingelagerten Stoffen müssen nachweislich gegeben sein. Bei vielen chemischen Stoffen können Auffangwannen aus Stahl eingesetzt werden. Bei ätzenden Stoffen ist meistens die Verwendung von Wannen aus Kunststoff erforderlich.

Zulassungen: Achten Sie auf die Übereinstimmungserklärung (ÜHP) des Herstellers, wobei das Produkt der technischen Regel STAWA-R (Stahlwannen-Richtlinie) entsprechen muss. Für Auffangwannen aus nichtmetallischen Werkstoffen wird vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt.

Anwendung Auffangwannen:

  • Auffangwannen aus Stahl: Lagerung brennbarer und wassergefährdender Flüssigkeiten.
  • Auffangwannen aus Kunststoff: Lagerung wassergefährdender, insbesondere aggressiver Flüssigkeiten.

Unsere Produktinfos:

Lagerung von Kleingebinden Lagerung in Wannensystemen
Zur Lagerung von Kleingebinden bieten sich Gefahrstoffschränke oder spezielle Regale an. Achten Sie bei dem Kauf darauf, dass Sie für die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten einen Gefahrstoffschrank mit einer hohen Feuerwiderstandsfähigkeit auswählen. Darüber hinaus sollte ein solcher Schrank eine Auffangwanne, die den genannten Anforderungen entspricht, haben. Sollten Sie in Ihrem Chemikalienlager größere Gebinde verwalten, dann empfiehlt es sich, hierfür Auffangwangen zu nutzen. Achten Sie beim Kauf auf die Zulassung des Wannensystems für Gefahrstoffe. Die von uns angebotenen Auffangwannen entsprechen der aktuellen Zulassungstechnik.

Achten Sie bei Ihrer Produktwahl auf die Vorgaben aus der TRGS 510. Sie informiert über das Zusammenlagern verschiedener Gefahrstoffe und Schutzmaßnahmen!

Weitere Informationen rund um Gefahrstoffe:

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