Gautschen: Ausbildung erfolgreich beendet!

Keine Sorge, so gehen wir nicht mit neuen Mitarbeitern um – aber mit unseren Siebdruck-Azubis ;-) Nach bestandener Ausbildung, müssen Sie diese jahrhundertealte Tradition des “Gautschens” über sich ergehen lassen…

Im Fass eingetaucht!

Was bedeutet “Gautschen”?

Hier hilft Wikipedia: “Dem Lehrling wird nicht mitgeteilt, wann genau er gegautscht wird. Gelingt es ihm nämlich, den Packern und somit dem Gautschen zu entfliehen, muss er das Gautschfest nicht selber bezahlen. Auf den Ruf des Gautschmeisters „Packt an!“ wird der Jünger gefasst, in eine mit Wasser gefüllte Wanne oder, wenn die Beteiligten es weniger drastisch gestalten wollen, auf einen mit Wasser durchtränkten Schwamm gesetzt. Bei manchen Druckereien wird zur Taufe ein in der Nähe des Betriebes liegender Brunnen herangezogen. Jedenfalls muss zumindest dafür gesorgt werden, dass das Hinterteil gehörig angefeuchtet wird. Da aber der Jünger sich oft tapfer wehrt, um sich schlägt und beißt, gelingt das Anpacken oft nicht immer auf den ersten Angriff. Je mehr er sich wehrt, desto mehr wird er auch noch von oben herab begossen, sodass der Jünger am ganzen Körper pudelnass wird.

Gelegentlich wird das Gautschen als symbolische Maßnahme betrachtet, um angeblich die schlechten Gewohnheiten aus der Lehrzeit abzuwaschen.”

Nach dem Gautschen!

Schlagworte: ,

Kommentar schreiben

*