Mein Ausbildungsstart: von neuen Gesichtern, großen Umstellungen und kreativen Ideen

Tür auf. Einstempeln. Rein ins Büro. Guten Morgen. Mit einer freundlichen Begrüßung der Kollegen beginnt seit dem Beginn meiner Ausbildung am 01.08.2014 zum Industriekaufmann mein Tag. Anfangs war alles neu und ungewohnt: ein großes Gebäude, viele neue Gesichter, unbekannte Aufgaben, Abkürzungen, Programme: Was ist ein Katalogangebot, wie ging das gleich mit dem Outlook und wie filtere ich die Unmenge an Informationen, die meine Recherchen im Internet zu Tage fördern?

Meine erste Station ist der Marketingbereich, genauer gesagt das Produktmanagement. Nach einem halben Jahr werde ich andere Abteilung kennenlernen. Als künftiger Industriekaufmann lerne ich so viele Aspekte des Betriebes wie nur möglich kennen.

Die Ausbildung ist fordernd, fördert mich aber auch. Der Arbeitsalltag gestaltet sich abwechslungsreich:  neben festen Terminen und regelmäßigen Aufgaben, ergibt sich immer Neues im Tagesgeschäft. Monoton wird es nicht. Es ist jedoch auch eine große Umstellung zum Schulalltag, denn auch wenn ich noch zwei Mal in der Woche zur Berufsschule gehe – drei Mal in der Woche von 8.00 bis 17.00 Uhr zu arbeiten ist schon ungewohnt. Aber an diese Arbeitszeiten gewöhnt man sich schnell und mittlerweile wirkt der Tag sogar ziemlich kurz und alles andere als langweilig.

Im Produktmanagement beschäftige ich mich vor allem mit dem Kroschke–Hauptkatalog. Alle Artikel unterliegen den Bestimmungen aus dem Produktmanagement. Auslaufende Artikel werden ausgelistet und neue Artikel  ins Sortiment aufgenommen. Enge Zusammenarbeit mit dem Einkauf, den Vermarktern und den Mediengestaltern ist damit vorprogrammiert.

Gearbeitet wird in einem Großraumbüro. Das Produktmanagement besitzt viel Platz, um genug Raum für kreative Ideen zu bieten. Ich arbeite hauptsächlich mit Microsoft Office und lerne dessen Programme intensiv zu nutzen. Außerdem spielen SAP und das Internet eine große Rolle.

Meine Aufgaben reichen von der Erstellung eines Katalogangebotes bis hin zur Pflege von Langzeitlieferantenerklärungen oder zu einer Internet-Recherche oder zur Erstellung einer Excel Tabelle. Nebenbei muss auch noch Post abgeholt werden, Mails verschickt werden und Überblick über Desktop, Outlook und Schreibtisch bewahrt werden.

Am besten an der Arbeit gefällt mir, dass Ergebnisse greifbar werden. In der Schule lernt man viel Theorie, aber wenig Praxis. In der Ausbildung bei Kroschke lernt man die Theorie und wendet diese sofort an. Ich werde in das Team im Produktmanagement so integriert, dass ich auch wesentliche und wichtige Aufgaben bearbeiten kann. So wird eine Tabelle, die ich erstelle von der ganzen Abteilung genutzt oder Schriftverkehr mit einem Lieferanten, der über mich läuft, führt zu konkreten neuen Ergebnissen. Im Produktmanagement trage ich auch dazu bei, dass Veränderungen im Hauptkatalog realisiert werden – natürlich in enger Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen im Bereich Marketing. So hat man auch als Azubi sein Gewicht hier bei Kroschke.

Außerdem habe ich als Azubi bei Kroschke den besten Start in diesem Unternehmen, den man bekommen kann. Innerhalb der drei Jahre der Ausbildung lerne ich nicht nur den Beruf, sondern auch Kroschke als Unternehmen kennen. Gut ist außerdem: Kroschke bildet aus, um zu übernehmen. Stimmen die Ausbildungsergebnisse, ist die Chance  für eine Übernahme nach der Ausbildung  groß.

Und während der Zeit in den verschiedenen Abteilungen lernt man diese so gut kennen, dass einem das Einleben in die Abteilung nicht schwer fällt. Ich bin gespannt auf meine nächste Station.

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