Unsere erste Woche bei Kroschke – zwei Azubis berichten

Auszubildende bei KroschkeEs ist der 01.08.2013 und alle sind aufgeregt, was genau mit uns gemacht wird. Der Empfangsbereich im Kroschke-Haupthaus ist voll mit neuen Azubis und Praktikanten. Man kennt sich noch nicht, und so  herrscht unangenehmes Schweigen untereinander. Dann kommt schon das erste bekannte Gesicht auf uns zu – Frau Ullrich, Ausbildungsbetreuung bei Kroschke, begrüßt uns ganz herzlich und bittet uns in den sechsten Stock.

Zu Anfang wurden uns allgemeine Dinge über das Unternehmen erzählt. Auf jedem Platz lag ein Briefumschlag, in dem sich unter anderem ein Stick befand. Das gab einem zum ersten Mal das Gefühl dazuzugehören, denn mit dem Stick öffnet man hier Türen und Tore. Nun waren wir natürlich alle gut gekleidet und Frau Eggeling hat diese Chance gleich genutzt und ein Gruppenbild vor dem Hauptgebäude gemacht. Dies wurde später an alle Mitarbeiter gesendet und unter dem Titel „Unsere Auszubildenden 2013“ stolz im Netz präsentiert.

Mit am aufregendsten war die Begrüßung von Herrn Kroschke. Wir durften mit ihm auf das Dach des Hauptgebäudes gehen und den Ausblick genießen. Er hat uns erklärt was zum Firmengelände gehört und wo sich welches Gebäude befindet. Anschließend hielt Herr Kroschke eine kleine Präsentation über die Firmengeschichte und hat uns erklärt was einen Kroschke-Mitarbeiter ausmacht. Wir waren sehr beeindruckt, schließlich nimmt sich nicht jeder Chef die Zeit seine neuen Azubis zu begrüßen und sich mit ihnen zu beschäftigen.

Der nächste Tag startete mit der Aktion gesundes Frühstück. Was genau soll man sich darunter vorstellen? Es wurden uns Tipps gegeben, wie man sich am besten ernährt und wir durften danach auch ausgiebig schlemmen. Zudem bekamen wir einen Einblick in die Umgangsformen, die im Unternehmen angebracht sind, und in allgemeine Dinge, die den guten Ton ausmachen. Zwei Azubis aus dem zweiten Lehrjahr hielten einen Vortrag über die Handhabung von EDV-Anlagen.  Natürlich darf auch eine ärztliche Augenuntersuchung nicht fehlen. Dieser unterzogen wir uns am Montag.  Da wir ja nun viel mit dem Computer oder an Maschinen arbeiten müssen, bekamen wir noch ein paar Tipps, wie man fit und entspannt durch den Alltag kommt. Mit Übungen zu autogenem Training und kleine Sporteinheiten sollen wir unseren Arbeitsalltag leichter meistern können.

Dann wurde unsere große Truppe von 22 Leuten in drei kleinere Gruppen geteilt. Nun begann die Rallye, das Spannendste und Schnellste was wir in der Einführungsphase zu bewältigen hatten. Nun hieß es,  die Abteilungsleiter kennenzulernen. Die drei Gruppen mussten sich unabhängig voneinander fünf Fragen ausdenken, die jedem Gesprächspartner gestellt wurden, der auf unserer Liste stand – 20 Minuten Zeit, 19 wichtige Menschen bei Kroschke, eine Mission. Fragen, Fragen, Fragen! Wie ist Ihr beruflicher Werdegang, Was würden Sie verändern, Was macht ihre Abteilung so besonders, Warum arbeiten Sie hier und nicht woanders und natürlich die Frage aller Fragen: Was erwarten Sie von den neuen Azubis? Die Mitarbeiter wurden gelöchert. Kaum waren 20 Minuten um,  ging es schon wieder zum nächsten und das gleiche Spiel begann von vorne. Den Weg zum nächsten Ansprechpartner mussten wir uns hart erkämpfen, schließlich wussten wir nicht, wo genau sich alle aufhalten. Darum wurde gefragt und gelöchert. Opfer waren natürlich die Azubi-Vorgänger, die uns genau erklären mussten, wo wir uns befinden und wo genau wir hin müssen. Das hat viel Spaß gemacht und uns auch einen richtig guten Einblick darüber verschafft, wie hier alles abläuft und wie die Mitarbeiter miteinander umgehen.

Eine Erstunterweisung gab uns Informationen zum Thema Arbeitsschutz. Herr Hartmann berichte von der Kroschke Stiftung für Kinder und informierte uns, wie wir dort Mitglied werden können. Kolleginnen aus der Personalentwicklung bearbeiteten mit uns die Rechte und Pflichten eines Auszubildenden und räumten weitere Fragen aus dem Weg. Am Abschlusstag stellte sich noch die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) vor. In einer recht lockeren Gesprächsrunde konnten wir diese besser kennenlernen und erfuhren teils auch privatere Dinge.  Außerdem nahm sich die Geschäftsleitung ausgiebig Zeit für uns und wir durften alle unsere Fragen an sie richten. Es war sehr interessant die Führungskräfte kennenzulernen. Allein, dass diese sich, genau wie Herr Kroschke, die Zeit nehmen, um auf unsere Fragen einzugehen, zeigt welchen Stellenwert eine Ausbildung bei Kroschke besitzt. Eine umfangreiche Logistikführung verschaffte uns anschließend einen Überblick über das große Lagersystem des Unternehmens. Die Geschäftsführung nahm sich nochmal ein Stündchen extra Zeit für uns und ging näher auf die Unternehmensziele ein, inklusive der Beantwortung unserer Fragen.

Dann war es endlich soweit, die Paten kamen um uns abzuholen und brachten uns in die Abteilungen, in denen wir in den nächsten Monaten lernen und arbeiten dürfen. Wir zwei sind in der Abteilung Produktmanagement gelandet und werden hier das nächste halbe Jahr verbringen. Wir sind beide der Meinung, dass diese Einführungswoche uns viel Angst vor dem Neuen genommen hat und dass man sich dadurch besser einfindet. Alles in allem sollte man es würdigen, auf diese Art und Weise die Möglichkeit zu bekommen, die Menschen, die hier arbeiten, kennenzulernen. Wir sehen das nicht als selbstverständlich an und sind froh darüber, dass wir daran teilnehmen durften. Außerdem konnte man so gleich die anderen neuen Azubis und Praktikanten kennenlernen, wodurch uns der Start einfacher fiel und man gleich die ersten Kontakte knüpfen konnte. Schließlich fangen wir alle erst an und können uns gegenseitig unterstützen. In diesem Sinne: Vielen Dank an alle Beteiligten und das ganze Unternehmen und nun lasset die Spiele beginnen!

Katharina Pieper &  Sebastian Stute

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