Stiftung: Hebammen helfen Familien in Not

Liebevoll kümmert sich Familienhebamme um die Babys. Foto: Stiftung „Eine Chance für Kinder“

Ein liebevolles, verantwortungsbewusstes Elternhaus ist durchaus nicht selbstverständlich. Um Kinder vor Vernachlässigung und Misshandlung zu schützen, müssen die Mitarbeiter der Jugendämter immer mehr Mädchen und Jungen aus ihren Familien nehmen. Diese Zahl könnte nach Einschätzung der hannoverschen Stiftung „Eine Chance für Kinder“ durch den Einsatz von Familienhebammen zurückgehen.

Gute Gründe für den Einsatz von Familienhebammen

  • Viele Eltern sind im Umgang mit ihren Kindern überfordert,
  • eine intensive Betreuung durch Familienhebammen könnte Müttern und Vätern in dieser sensiblen Phase helfen.

Unterstützt von der Kroschke Stiftung für Kinder und dem Land Niedersachsen hat die Stiftung „Eine Chance für Kinder“ Erhebungen durchgeführt, die die aufsuchende Arbeit niedersächsischer Familienhebammen weiter verbessern soll. Den Erhebungen zufolge sind/wird nach Abschluss der Arbeiten der Familienhebammen

  • in 35 Prozent der Fälle keine weiteren Betreuungsmaßnahmen erforderlich,
  • in 26 Prozent der Fälle eine weitere Betreuung in einzelnen Lebensfragen empfohlen.

„Das ist ein großer Erfolg angesichts der schwierigen sozialen Situation, in der sich viele der von uns betreuten jungen Frauen befinden“, sagte Prof. Adolf Windorfer, Gründer der Stiftung „Eine Chance für Kinder“, bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Haben Sie Fragen? Wir informieren Sie gern:

Kroschke Stiftung für Kinder, Telefon 0531/318-490 oder per info@kinderstiftung.de

Spendenkonto
Volksbank eG Braunschweig-Wolfsburg (BLZ 269 910 66)
Konto 615 3828 000

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